Versuch, ein bisschen Trost zu spenden....
Hallo Chrissi,
nach meiner persönlichen Erfahrung ist es gerade in der Anfangszeit, mit all den offenen Wunden, eine Herkulesarbeit, zwischen dem, was das/die Kind/er angeht, zu trennen. Ist doch gerade ein "Idealbild" zusammen gebrochen. Mir hat in dieser ersten, schweren Zeit, mein Freundeskreis sehr geholfen. Was aber, wenn so etwas nicht existiert, man da kaum aufgefangen wird/werden kann? Dann einfach( hört sich easy an....) losgehen, und Gleichgesinnte suchen. Wo und wer da für den/die Einzelne/n in Frage kommt, dass muss vor Ort entscheiden werden. Das kann die Nachbarin sein, die nie den anderen Elternteil sieht, und mal vorsichtig fragt, jemanden, den man auf einem Spaziergang trifft, Brieffreundschaften(

), ist verschieden.
Ich habe für mich gemerkt, dass es mir sehr geholfen hat, darüber zu reden. Inzwischen tut es nicht mehr so weh, aber immer wenn an den alten Wunden gekratzt wird, dann schmerzt es wieder. Es hilft, wenn man sich auch immer wieder selber sagt, dass man es schafft. Wenn man es sich immer wieder vorsagt, dann glaubt man echt am Ende richtig dran.
Ich kann es gut nachfühlen, wie es dir im Augenblick geht, aber du weißt ja: einfach eine PN.
Alles Liebe,
Birgit