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von mona84

chrissi81

unregistriert

11

Freitag, 1. Juli 2011, 19:06

...vielleicht sollten wir dann grundsätzlich lieber von "Elternteilen" reden, ist schließlich ein geschlechtunspezifisches Problem :rolleyes:

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Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 185

Danksagungen: 2019

12

Samstag, 2. Juli 2011, 10:17

Eigentlich wollte ich hier den Link zu Pimbolis hier geschriebenen Beitrag Nr. 7 einfügen. Das klappt leider nicht, dafür brauche ich mal eine Anleitung ..........

Also es ist so, dass wir in Abständen dieses Thema immer wieder durchkauen. Ich kann mich da den Mod und Admin Beiträgen nur anschließen.
Ich und auch viele andere urteilen nicht, sondern schreiben was wir für besser halten würden, wie wir die Situation sehen.

Und für mich kann ich sagen, dass ich sicher auch nicht immer "richtig" gehandelt habe. Aber ich habe von Anfang an den Weg gesucht den Kindern und auch mir zu helfen. Es gibt Broschüren, in denen es um den Umgang zwischen den Eltern und das verlassen der Paarebene geht. Es sind in guten Broschüren auch Beispiele enthalte, wie mache ich es mit der und jener Situation, auch in unterschiedlichen Alterstsufen.

Vielleicht wäre es ein Thema wert, zu fragen, was habt ihr gemacht, wenn ihr bemerkt oh, meine Reaktion war nicht richtig.

Denn ich glaube nicht, dass einer von uns frei von allen Fehlern ist. Ich auch nicht ;(

chrissi81

unregistriert

13

Samstag, 2. Juli 2011, 10:35

was ich eigentlich sagen wollte...

...das Thema immer wieder durchkauen... genau das wollte ich eigentlich nicht. :) Finde den Vorschlag mit dem "wie habt ihr das gemacht Thread" sehr gut, das war eigentlich auch das, worauf ich hinaus wollte. Hier sind einige die es geschafft haben, einen für alle Beteiligten tragbaren Weg zu finden - diesen sieht man als emotionaler und verstörter Frischling leider oftmals gar nicht. Deshalb finde ich es ja eigentlich sehr schön zu sehen, dass es auch anders geht und würde da gerne mehr drüber hören weil es Hoffnung macht - und die kann ich zumindest im Moment sehr gut gebrauchen ;(
Danke auch Moni für den Satz, dass wir ALLE nicht frei von Fehlern sind, hatte zeitweise den Eindruck, dass die Alteingesessenen ihren Weg für den einzig richtigen halten - das mag ja zum jetzigen Zeitpunkt stimmen aber bis dahin war es sicherlich auch das gute alte Versuch und Irrtum Prinzip, und was nach Jahren der Arbeit funktioniert ist eben ganz am Anfang des Weges nicht machbar.

Also, bitte sagt mir - wie wird es leichter, wie geht man mit der Trauer und der Wut um, was macht man, wenn der andere Elternteil nicht gesprächsbereit ist und, was ich am schwierigsten finde, wie trennt man es von der Elternebene, wenn man auf der Paarebene unendlich verletzt wurde??? Soll ich mal ein neues Thema dazu eröffnen?

Liebe und gerade ziemlich verzweifelte Grüße,
Chrissi

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Cristl (02.07.2011), Vio (02.07.2011)

pandora

unregistriert

14

Samstag, 2. Juli 2011, 10:58

Versuch, ein bisschen Trost zu spenden....

Hallo Chrissi,

nach meiner persönlichen Erfahrung ist es gerade in der Anfangszeit, mit all den offenen Wunden, eine Herkulesarbeit, zwischen dem, was das/die Kind/er angeht, zu trennen. Ist doch gerade ein "Idealbild" zusammen gebrochen. Mir hat in dieser ersten, schweren Zeit, mein Freundeskreis sehr geholfen. Was aber, wenn so etwas nicht existiert, man da kaum aufgefangen wird/werden kann? Dann einfach( hört sich easy an....) losgehen, und Gleichgesinnte suchen. Wo und wer da für den/die Einzelne/n in Frage kommt, dass muss vor Ort entscheiden werden. Das kann die Nachbarin sein, die nie den anderen Elternteil sieht, und mal vorsichtig fragt, jemanden, den man auf einem Spaziergang trifft, Brieffreundschaften( ;) ), ist verschieden.

Ich habe für mich gemerkt, dass es mir sehr geholfen hat, darüber zu reden. Inzwischen tut es nicht mehr so weh, aber immer wenn an den alten Wunden gekratzt wird, dann schmerzt es wieder. Es hilft, wenn man sich auch immer wieder selber sagt, dass man es schafft. Wenn man es sich immer wieder vorsagt, dann glaubt man echt am Ende richtig dran.

Ich kann es gut nachfühlen, wie es dir im Augenblick geht, aber du weißt ja: einfach eine PN.

Alles Liebe,
Birgit

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(02.07.2011)

Cristl

Profi

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15

Samstag, 2. Juli 2011, 15:15

Es sind solche feinheiten z.b. die diskusionen auslößen. Du hast wut auf deinen ex-partner oder -mann, aber was hat er als vater, umgekehrt eine frau als mutter damit zu tun?
dein Standpunkt ist bestimmt auch vernünftig. Nur- bei uns ist es eben so, dass der KV in keiner Weise trennt. Er instrumentalisiert die Kinder, spielt jeden gegen jeden aus, wenn man nicht aufpasst. Ich habe mir das für die Kinder auch anders gewünscht.....

Birgit :(
Ich habe zwischendurch eine Mordswut auf den Vater meiner Tochter.
Nicht auf den Mann, nicht auf den Ex sondern explizit auf den Vater.
Was ist dann ? Lieber für mich behalten ?
Eben nicht jede Wut ist auf der Paarebene. Meine Wut bezieht sich auch auf die Elternebene. Eben wie bei euch hier zitiert.
Nur bin ich jetzt glaub langsam am Verstehen, dass das auch nix hilft. Wut lähmt. Sie bringt einen nicht vorwärts.
Vor allen Dingen ändert es ja nix an der Ursache... Sie ist ganz verständlich und berechtigt und man vermischt auch nicht grundsätzlich was mit der Paarebene.... aber sie bringt einen eben einfach nicht weiter.
Trotzdem ist die Wut aber da, und muss rausgelassen werden, dass man eben nicht mehr gelähmt ist und wieder konstruktiv nach vorn schauen kann... Also behalt sie lieber nicht für dich!
Ich finde dazu sollte dieses Forum auch da sein. Natürlich für sachliche Beispiele, ratschläge von "den alten Hasen"... aber vielleicht tät eine Rubrik "Ich muss einfach mal ganz unkritisch meinen Dampf ablassen und will grad erstmal nur Verständnis und Mitgefühl ernten..." auch gut!? Wenn das dann geschehen ist, kann man leichter zur anderen Rubrik "und jetzt sagt mir mal wie ihr das gelöst hättet..." übergehen ;)
Es gibt Broschüren, in denen es um den Umgang zwischen den Eltern und das verlassen der Paarebene geht. Es sind in guten Broschüren auch Beispiele enthalte, wie mache ich es mit der und jener Situation, auch in unterschiedlichen Alterstsufen.
Ja, wo? Kannst du genauere Angaben machen?

Gruß Cristl
LG Cristl

Zitat

Auch aus Steinen,
die einem in den Weg gelegt werden,
kann man Schönes bauen.

(Johann Wolfgang von Goethe)
Man gebe mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann!!! 8|

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(02.07.2011)

Vio

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16

Samstag, 2. Juli 2011, 18:48

...

Vielleicht wäre es ein Thema wert, zu fragen, was habt ihr gemacht, wenn ihr bemerkt oh, meine Reaktion war nicht richtig.

Denn ich glaube nicht, dass einer von uns frei von allen Fehlern ist. Ich auch nicht ;(
Hallo Moni,
ich finde, das ist absolut ein eigenes Thema wert.
Wie gehe ich mit der Wut und dem Schmerz um, was tun, um es raus zu lassen, ohne dass dabei die Kinder beeinflusst werden, wie kann ich gesunde innere Distanz aufbauen oder wahren...

Viele Grüße,
Vio
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
~-~
Niemand kann auf Dauer eine Maske tragen.

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Cristl (02.07.2011)

Moni42

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17

Samstag, 2. Juli 2011, 19:14

Ja, wo? Kannst du genauere Angaben machen?


Ja, in meiner Heimatstadt lag so etwas überall da aus wo viele Broschüren der Angebote der Stadt und Vereine auslagen:

Büchereien, Bürgerbüros, Jugendamt, beim Familienanwalt

Wir haben eine von der Trennungsberatungsstelle erhalten.

Moni42

Senior Mitglied

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18

Samstag, 2. Juli 2011, 19:24

dass die Alteingesessenen ihren Weg für den einzig richtigen halten -


"Alteingessen" in der Thematik, ja sicher, und wissend wie es am Anfang ist und wissend das nicht jeder "gute" Hilfe von Beginn an findet. MAncher auch nicht sucht, da er völlig planlos ist......

deshalb schreibe ich hier, was ich in all den Jahren an Erfahrungen gesammelt habe, nicht nur bei mir sondern eben durch einen großen Bekanntenkreis der ae's

chrissi81

unregistriert

19

Samstag, 2. Juli 2011, 20:11

@moni: Und genau dieses Wissen ist es ja, das ängstlichen Frischlingen wie mir sehr helfen kann und für das ich auch dankbar bin. Manchmal wäre es vielleicht eben nur geschickter, ein wenig Mitgefühl für die jeweiligen Situationen aufzubringen, zu sagen, dass es hart aber machbar ist und man selber oder andere es so oder so gelöst haben und lösen. Mir persönlich würde das jedenfalls deutlich mehr geben als das Gefühl vermittelt zu bekommen, falsch zu denken und alles falsch zu machen - man (ich) zweifelt doch gerade am Anfang ohnehin mehr als genug an sich selbst!

Liebe Grüße,
Chrissi

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Cristl (02.07.2011)

Moni42

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20

Samstag, 2. Juli 2011, 22:07

Ja, sicher, dass wäre vielleicht besser.
Es ist nur so, dass alle alten Hasen hier diegleichen Themen zum xten Male beantworten. Und dasgleiche alle paar Wochen Monate Jahre zu wiederholen läßt einen, soll ich schreiben abstumpfen.........?
Manchmal lese und denke ich: schon wieder, dazu gibt es unzählige Beiträge.....mit der Suchfunktion ließe sich das ein oder andere zumindest von den sich nicht verändernden Themen finden.

Ab und an habe ich auch schon mal überlegt, wie der ein oder die andere, das Antworten hier zu lassen.......

Dann aber denke ich an die Kinder und dass wir "alten" unser Wissen weitergeben sollten oder sogar müssen.

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(02.07.2011)