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Umfrage

6%

manchmal

92%

nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
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von mona84

Beiträge: 452

Danksagungen: 609

Wohnort: Kreis Altenkirchen

Beruf: Verwaltungsangestellte

11

Sonntag, 16. Oktober 2011, 14:16

Ich denke da mußt du wohl abwägen was dir wichtiger ist. Wenn du ihn für die Betreuungs einsetzen willst/musst, musst du eben in Kauf nehmen ihn zu sehen. Das geht nunmal nicht anders.

Das Abholen in der Krippe sehe ich nicht als Problem, wobei es für mich absolut indiskutabel wäre das er dann mit dem Kind in meine Wohnung ginge. Dann soll ers Kind mitnehmen und später bringen oer ich hols.

Wenn er abends aufs Kind aufpasst damit du zum Sport gehst, ist das aber echt schon sehr entgegenkommend, fin ich. Aber wie willst du das anders lösen?

Ich kann nur von mir sprechen, aber ich verzichte lieber auf all das als das ich mein eigenes Leben aufgebe und ständig meinen Nase vor der Nase sitzen hätte.

Marienkäfer

Schüler

Beiträge: 84

Danksagungen: 98

Wohnort: Hessen

12

Sonntag, 16. Oktober 2011, 21:00

hin und her...

@Chaosnudel: ja, genau...ich bin hin- und hergerissen. Die perfekte Lösung gibt es nicht und das kann ich wohl nicht akzeptieren. Im Grunde will ich eine (nahezu) heile Familie. Und ich frage mich eben auch, was gebe ich auf, damit ich ihn nicht brauche und wohl muss ich mir Freiräume lassen. Habe schon viel aufgegeben und wollte gerade mal wieder anfangen, einmal pro Woche zum Sport zu gehen. Natürlich ist es entgegenkommend, wenn er da grundsätzlich bereit ist, aufzupassen bzw. ihren Schlaf zu hüten. Dazu muss man sagen, er wohnt gerade bei seinen Eltern, ich noch in eigentlich seiner Wohnung, wo er natürlich auch dann gerne mal ist. Und dennoch habe ich auch das Gefühl, es ist im Grunde seine Pflicht, sich in seiner Freizeit 50% um seine Tochter zu kümmern, es sei denn ich "befreie" ihn...es ist doch auch genauso seine Tochter....

Mrs. Junimond

Anfänger

Beiträge: 13

Danksagungen: 4

Wohnort: Zuhause

13

Montag, 24. Oktober 2011, 17:49

RE: Wieviel Kontakt zum Vater / zur Mutter?

Hallo Du!

Ich kann Deine Wut gut verstehen. Er macht sich aus dem Staub, kommt dann und wann vorbei, lächelt, hat womöglich noch gute Laune und führt Dir ständig vor Augen, wie gut sein Leben ist - wo Deines doch durch ihn völlig aus den Fugen geraten ist.

Bei mir war es ähnlich. Zwar habe ich ihn verlassen - aber letztendlich hatte ich auch eine fürchterliche Wut auf ihn. Ich fand sein Verhalten bescheuert und war irgendwo auch sauer, dass er nach der Trennung frei von jeglicher Verantwortung sein Ding durchgezogen hat während ich ständig zuhause saß, wenn ich nicht gerade meinem unterbezahlten Halbtagesjob nachging (so kam es mir zumindest vor).

Er: Wochenend-Skitour mit Kumpels - Ich: bügeln, Hausaufgaben kontrollieren, fieberndes Kind umtütteln.

Und ich hatte eine Sauwut, weil ich mich - unabhängig davon, dass ich mich getrennt hatte - als Verlierin gesehen hatte. Wieder jobmäßig bei Null anfangen, die ganze Verantwortung, die ganzen Verpflichtungen.

Mein Rat: dräng Dich nicht selbst in die Rolle der Verliererin! Lächle selbstbewusst zurück, wenn er bei Dir ankommt. Vereinbare festen Unterhalt und feste Wochenenden, an denen er allein für's Kind zuständig ist. Gönn Dir in dieser Zeit auch etwas Gutes. Geh mit einer Freundin Pizza essen, bummeln oder ähnliches. Bemüh Dich rechtzeitig vorher um feste Verabredungen, damit Du nicht in ein Loch fällst, wenn er mit Eurem Kind von dannen gezogen ist.

Versuch, nicht Dein ganzes Leben mit ihm zu organisieren. Vielleicht findest Du z.B. ein Sportstudio mit Kinderbetreuung. Ich dachte am Anfang auch, ich brauch meinen Ex unbedingt, um alles auf die Reihe zu kriegen. Mit der Zeit wird man aber immer selbständiger und packt es auch so.

Und gib Dir auf keinen Fall ein Tannenbaumschmücken mit dem Ex!!! Lade eine Freundin ein, mach eine kleine Party draus.

Und am besten wär natürlich: verlieb Dich neu

Ich wünsch Dir alles Gute.

Du packst das, wenn die Wut erst mal ein bisschen nachlässt. Und daran kann man arbeiten!

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airam, jea, Mondaugenpiratin, Moni42, Ruhr2010, saban1966, Steffen40, supermuddi