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von mona84

pandora

unregistriert

1

Freitag, 28. Oktober 2011, 14:54

...und irgendwann muss es doch genug sein...

Wer kennt ihn nicht, diesen Satz? Jede/r von uns ist damit schon mal konfrontiert worden. "Du hast dich lange genug mit diesem Thema beschäftigt, lass es gut sein", "Was bringt dir das ständige Aufwärmen alter Geschichten eigentlich?" Keine schönen Sätze, und doch enthalten sie auch ein Fünkchen Wahrheit. Denn was passiert, wenn ich mich immer wieder mit vergangenen Situationen beschäftige? Ich räume der Vergangenheit einen viel zu großen Platz ein, und übersehe oft die Gegenwart! Übersehe, dass vieles wirklich schon erledigt ist, was mich einmal sehr beschäftigt und belastet hat. Kann meinen Erfolg gar nicht mehr richtig genießen.

Was also tun? Ich denke, allem seine Zeit geben. Der Wut, der Trauer, wenn eine Familie auseinander bricht genauso, wie der Freude ĂĽber einen Neubeginn. Alte Wunden abheilen lassen, damit sie mich nicht dauernd behindern. Damit meine ich keinesfalls, dass irgendjemand leichtfertig davon reden soll, dass alles von gestern nicht mehr wichtig ist. Damit meine ich, dass alles seinen Platz hat. Und die Gegenwart will eben gelebt werden.

pandora :gerw

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Benutzer die sich bedankten:

aufdemland (28.10.2011)

aufdemland

SchĂĽler

Beiträge: 75

Danksagungen: 96

Wohnort: niedersachsen

2

Freitag, 28. Oktober 2011, 16:14

Ja, vollkommen richtig!

Ich habe auch oft Schwierigkeiten, mit der Vergangenheit abzuschließen. Allerdings, wenn ich reflektieren, das sind dann doch Dinge, die mich heute auch noch "berühren", wo es einfach zu leicht ist, nochmal nach "rückwärts" zu gucken.

Themen, die wirklich nicht mehr im Alltag vorkommen, die liegen wohl doch, bei mir zumindest, in der Schublade namens "es war einmal".

Ich hatte nämlich heute schon wieder das Erlebnis, dass ich in der Geschichte gedanklich wühle. Aber das kam daher, dass ich mich heute mit den Auswirkungen der Geschichte auseinandersetzen musste. ;)

Aber heute ist heute, und morgen kommt erst noch. Den Moment leben und "genieĂźen", wie auch immer, das hat mir ein guter Freund beigebracht und ich finde das eine der wertvollsten Erkenntnisse meinerseits des vergangenen Jahres!

Danke für´s Erinnern! :-) a

aufdemland

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 185

Danksagungen: 2019

3

Freitag, 28. Oktober 2011, 19:08

Irgendwann steht alles im Hintergrund, dass ist sicher abhängig von der aktuellen Situation.......nachdem alles geklärt ist und wenig neuer Zündstoff dazu kommt oder vielleicht auch keiner - kann mann/Frau die Vergangenheit in eine Schublade stecken. Diese als "es war einmal" ist nicht mehr wichtig für heute.
Aber es gibt Situationen, wo diese Schublade aufgeht und wieder mal über Vergangenes nachgedacht wird. Je verarbeiteter, desto ruhiger und abgeklärter tauchen diese Gedanken auf.
Auch tun sie dann weniger weh als in unverarbeiter Zeit.

Das Wühlen lässt nach je weniger Gewicht die Vergangenheit erhält.

Larilu

Anfänger

Beiträge: 5

Danksagungen: 3

Wohnort: Hude

Beruf: Fotolaborantin/Hausfrau

4

Freitag, 28. Oktober 2011, 21:57

Manchmal bekommt man oder ich es einfach nicht hin.Dann lande ich doch wieder in der Vergangenheit.Mittlerweile sage ich mir ok dann bist du mit dem jeweiligen halt noch nicht durch und setze mich damit auseinander.Vielleicht fällt es mir auch so schwer weil es nie zu einer Aussprache zwischen meinem Mann und mir gekommen ist.Obwohl die Trennung jetzt über ein Jahr her ist fühle ich mich manchmal zum kotzen und finde alles ungerecht.Es bleibt alles an mir hängen und Außenstehende kommen nur an und NERVEN das ich ja so langsam auch mal wieder einen Partner haben sollte (klar woher nehmen wenn nicht stehlen ?( ?( )als wenn ich keine anderen Sorgen hätte.Obwohl ich mit dem Alleinerziehend soweit klar komme im Grunde genommen war ich das auch schon in der Ehe fehlt mir doch manchmal jemand zum knuddeln und einfach mal in den Arm nehmen.Aber es stimmt man sollte sich mehr auf das hier und jetzt konzentrieren. LG Larilu ;)