Freitag, 25. Mai 2012, 16:29 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren
Gruppen

Gruppen und soziale Netzwerke nach Regionen und Themen
Regionale Gruppen

Urlaub Single mit Kind

Silvester 2011
30.12. bis 2.1.2012

Chat für Alleinerziehende

Einladung zum Chat.
Zur Zeit sind folgende User im Chat, die sich gerne mit Dir unterhalten würden:
   Raum Lobby: jea(User)

Wer macht was?

jea
25.05.2012
um 09:58 Uhr
ich hätte gerne stahlseiile als nerven guten morgen
 
Was machen Andere?

Kontrollzentrum
Neue Benutzer

Ann12 (Gestern, 14:49)

Want to be lucky again (Gestern, 11:57)

luctifer (Gestern, 10:57)

bellalu (Gestern, 08:49)

Fenja73 (23. Mai 2012, 23:15)

Umfrage

6%

manchmal

92%

nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
Neu in der Galerie
von mona84

pandora

unregistriert

1

Dienstag, 15. November 2011, 15:24

Eltern sein....

Hallo ihr Lieben,

da kocht doch einiges im Moment im Forum hoch. Die zentrale Frage, die sich mir persönlich stellt, ist, was bedeutet eigentlich "Eltern-Sein"?
Im positivsten Sinne doch, dass sich zwei Erwachsene um ein Menschlein kümmern, das hilfs- und liebebedürftig ist. Dass sie es bemuttern und bevatern, damit es ein solides Fundament hat, von dem aus es seine Lebensreise antritt. Ich schreibe bewußt "zwei Erwachsene", denn in unserer Zeit sind die traditionellen Familien kaum noch bekannt. Liegt das wirklich an unserer Zeit? Was war, als die Müttersterblichkeit in früheren Zeiten so hoch war? In der Regel kam doch schnell"Ersatz" ins Haus, um die meist große Kinderschar zu versorgen. Patchwork gab es meiner Meinung nach schon immer. Und auch die Streitigkeiten, wessen Kind besser gestellt ist.

Damals wie heute stellt sich aber immer wieder die Frage, was für das Wohl des Kindes getan wurde oder wird. Es gibt immer Verbesserungsmöglichkeiten. Und die heutige Gesetzsprechung wird den realen Bedürfnissen einer Familie noch immer nicht gerecht. Aber die Arbeit daran geht weiter.

Die durchaus bedenkenswerte Seite ist allerdings die wirtschaftliche Seite. Da sollte jeder Elternteil für sein Kind Vorsorge treffen. Anspruch auf materielle Leistungen leichtfertig aufzugeben finde ich sehr problematisch. Allerdings hat das für mich nichts mit einer Eltern-Kind-Bindung zu tun. Da braucht´s schon andere Dinge, wie Zeit, Bereitschaft, sich zu kümmern,...

Aus eigener familiärer Erfahrung heraus kann ich nur bestätigen, wie wichtig es ist, dass sich ein Kind mit seiner Herkunft auseinander setzt. Aber das heißt eben im Umkehrschluß nicht, dass ich als Elternteil von Anfang an sagen muss, dass etwas anders ist. Aber die aufkommenden Fragen ehrlich beantworten, wenn die Fragen kommen, das ist wichtig. Und dann übernehme ich auch positiv Verantwortung.

pandora

Es haben sich bereits 2 Gäste bedankt.

airam

*AE.net -Wetterfee*

Beiträge: 1 558

Danksagungen: 918

2

Dienstag, 15. November 2011, 15:43

Zitat

Aus eigener familiärer Erfahrung heraus kann ich nur bestätigen, wie wichtig es ist, dass sich ein Kind mit seiner Herkunft auseinander setzt. Aber das heißt eben im Umkehrschluß nicht, dass ich als Elternteil von Anfang an sagen muss, dass etwas anders ist. Aber die aufkommenden Fragen ehrlich beantworten, wenn die Fragen kommen, das ist wichtig. Und dann übernehme ich auch positiv Verantwortung.
Umkehrschluß meinerseits :
Eltern sein bedeutet sich in die Lage des Kindes versetzen zu können. Möglichkeiten des Miteinanders zu schaffen, und ggfs. an seine eigene Kindheit denken zu können.
Wer Eltern sein will im posititven Sinne, sollte entweder eine entsprechende Kindheit erfahren haben, oder aber sich soweit mit seiner Kindheit und Jugend auseinandergesetzt haben, damit er aus negativem etwas positives ziehen kann.
Ich verweise gerne auf : Kindheit prägt


airam : iwn
:rot "Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut." (Laotse)
... : iwn ...

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer und 3 Gäste bedankt.

Benutzer die sich bedankten:

Eva M. (17.11.2011), Moni42 (17.11.2011), supermuddi (15.11.2011)

chrissi81

unregistriert

3

Dienstag, 15. November 2011, 16:12

Ich glaube auch, dass es unglaublich wichtig ist, sich mit seiner eigenen Kindheit auseinandergesetzt zu haben, gerade wenn da nicht alles rosig verlaufen ist. Da heißt es dann, (Verhaltens-) Muster zu erkennen, Zusammenhänge aufzuschlüsseln und eingefahrene Wege zu durchbrechen. Der Satz "ich werde alles anders machen als meine Eltern" alleine reicht oftmals leider nicht aus, allzu leicht verfällt man doch in das Altbekannte.
Wichtig finde ich auch noch, das Kind von Anfang an als kleines Individuum wahrzunehmen mit eigenen Zielen und Bedürfnissen und nicht als bloße Verlängerung des eigenen Lebens und der eigenen Ziele.

Ansonsten stimme ich pandra zu, Patchwork gab es immer, ich bin auch in einer (mäßig erfolgreichen) Patchworkfamilie aufgewachsen, auch wenn es den Begriff noch nicht gab und mir das auch lange Zeit nicht wirklich bewusst war.

Komme dann vom Eltern-sein gedanklich auch gleich zum Familie-sein, mein Kind und ich sind eine kleine Familie, da gehört auch Papa irgendwie mit dazu, genau so wie Papa und Kind eine kleine Familie sind, in die ich irgendwie mit reingehöre...theoretisch wie praktisch schwierig :rolleyes: Bestenfalls kann das Kind aus beiden "Familien" (zu der dann ja auch noch die jeweilige Verwandtschaft hinzukommt) für sich Positives mitnehmen.

...bin gerade etwas wirr im Kopf...hoffe trotzdem, es war verständlich :S

Nachdenkliche Grüße,
Chrissi

Ps.: Danke airam für den Verweis, sehr gute Gedanken!

Es haben sich bereits 2 Gäste bedankt.

Ingo773

Anfänger

Beiträge: 38

Danksagungen: 32

Wohnort: Wesel

4

Dienstag, 15. November 2011, 18:39

Ich denke, dass es wichtig ist, als Eltern eventuelle negative Erfahrungen aus der eigenen Kinderstube hinter sich zu lassen und den Kindern als Konsequenz daraus ein möglichst schönes Heim zu schaffen. So hat es mein Vater mit mir gemacht und ich bin glücklich darüber.

Es haben sich bereits 2 Gäste bedankt.

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 185

Danksagungen: 2019

5

Donnerstag, 17. November 2011, 08:11

Ja, um seinen Kindern ein Nest geben zu können, sollte man sich mit der eigenen Kindheit auseinandergesetzt haben. Bei manchen ist das nicht nötig, da sie selber ein Nest hatten, aber bei den anderen...........

werden leicht Erziehungsstile übernommen oder in das Gegenteil umgekehrt und es wird versäumt den goldenen Mittelweg zu beschreiten.

Auch ist es wichtig immer wieder neu zu hinterfragen, ob es "richtig", vielleicht ist gut die bessere Formulierung, läuft. Wir können nur nach bestem Wissen und Gewissen die Erziehung fühlen. Und hierfür müssen wir Zeit investieren und uns gegen die schwarzen Männer (Momo) zur Wehr setzen.

Die Ernte alle Elternarbeit erhält man im Erwachsenenalter und manchmal sogar ein Feedback.

Es haben sich bereits 2 Gäste bedankt.

Eva M.

Anfänger

Beiträge: 30

Danksagungen: 27

Wohnort: Hamburg

6

Donnerstag, 17. November 2011, 11:37

Gute Eltern sein.... scheint so schwierig in unserer heutigen Gesellschaft.... und ist doch im Grunde ganz einfach...

Die gute Nachricht: gute Eltern machen nicht alles richtig.... 8) Gelassenheit (nicht zu verwechseln mit Laissez-Faire) ist oft ein guter Berater...

"Geht ein Stück zurück, guckt dem Kind zu, und bietet eure Begleitung an, wenn es aussieht, als könnte es die jetzt brauchen. Kinder können sehr viel selbst, aber sie können fast nichts allein." (Jesper Juul)

Für mich ist die Kernbotschaft: Erziehung ist Beziehung.
Und wenn man Erziehung in diesem Sinne betrachtet, kann man sich fragen: Was macht eine gute, gesunde Beziehung aus?

lieben ... gegenseitige Achtung und Respekt.... Wahrnehmen und Anerkennen der eigenständigen Persönlichkeit... Führen im positiven Sinne... Anker und Leuchtturm sein... Orientierung geben... Empathie... begleiten und auch loslassen... Hier und Jetzt sein dürfen... keine glücklichen Kinder ohne glückliche Eltern... lieben

Um all das geben zu können, muss man es in sich selbst fühlen (können). Manchmal bedarf es dazu Hilfe von außen. Es ist ein Zeichen von Stärke, wenn man das erkennt und sich aktiv damit auseinandersetzt...
„Wir müssen die Art Mensch sein, die unsere Kinder werden sollen.“Joseph Chilton Pearce

Es haben sich bereits 2 Gäste bedankt.

Zur Zeit sind neben Ihnen 462 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

7 Mitglieder und 455 Besucher

airam, jea, Karli, Moni42, nrw2008, Steffen40, supermuddi