Ich glaube auch, dass es unglaublich wichtig ist, sich mit seiner eigenen Kindheit auseinandergesetzt zu haben, gerade wenn da nicht alles rosig verlaufen ist. Da heißt es dann, (Verhaltens-) Muster zu erkennen, Zusammenhänge aufzuschlüsseln und eingefahrene Wege zu durchbrechen. Der Satz "ich werde alles anders machen als meine Eltern" alleine reicht oftmals leider nicht aus, allzu leicht verfällt man doch in das Altbekannte.
Wichtig finde ich auch noch, das Kind von Anfang an als kleines Individuum wahrzunehmen mit eigenen Zielen und Bedürfnissen und nicht als bloße Verlängerung des eigenen Lebens und der eigenen Ziele.
Ansonsten stimme ich pandra zu, Patchwork gab es immer, ich bin auch in einer (mäßig erfolgreichen) Patchworkfamilie aufgewachsen, auch wenn es den Begriff noch nicht gab und mir das auch lange Zeit nicht wirklich bewusst war.
Komme dann vom Eltern-sein gedanklich auch gleich zum Familie-sein, mein Kind und ich sind eine kleine Familie, da gehört auch Papa irgendwie mit dazu, genau so wie Papa und Kind eine kleine Familie sind, in die ich irgendwie mit reingehöre...theoretisch wie praktisch schwierig

Bestenfalls kann das Kind aus beiden "Familien" (zu der dann ja auch noch die jeweilige Verwandtschaft hinzukommt) für sich Positives mitnehmen.
...bin gerade etwas wirr im Kopf...hoffe trotzdem, es war verständlich
Nachdenkliche Grüße,
Chrissi
Ps.: Danke airam für den Verweis, sehr gute Gedanken!
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