Tja, und da sagen viele Beratungsstellen, diese Lsg wird von den Eltern praktiziert die keine Entscheidung treffen wollen. Hier bei uns rät man von dieser Lösung ab - das Kind hat nicht wirklich ein zu Hause und sich ständig auf unterschiedliche Modalitäten einstellen zu müssen, na das wünsche ich niemandem..........das ist ein Thema, dass meiner Meinung nach zu schwierig ist hier zu diskutieren.
LG
Moni
Seit unserer Trennung vor knapp zwei Jahren praktizieren wir einen fast gleiches Umgangsrecht!
Es gibt einen Plan wann die Kinder wo sind und gelegentlich wird auch mal getauscht. Und das klappt prima, für die Kinder einfach genial, sie können beide Eltern viel sehen und mit Ihnen Allrtag erleben.
Wir hatten schon verschiedene Modelle. Hier muss gesehen werden, was den Kindern gut tut. Wir handhaben es so:
6 Tage beim Vater + Zusatztreffen beim Fußball, 8 Tage bei der Mutter, Ferien+Feiertage 50/50.
Und übrigens: Das Ganze klappt (für die Kinder) prima, trotz Rosenkrieg total (inkl. Gericht), absoluter Kommunikationsverweigerung durch die KM, alles nur per E-Mail.
Es ist leichter als immer beschrreben und die meisten denken.
Zwei Wohnungen sind für die Kinder kein Problem, auch die Freunde kommen damit klar, rufen dann halt drüben an und verabreden sich für die nächste Woche.
Freunde besuchen die Jungs bei der Mutter und bei mir.
Also nur Mut, versuche für die Kinder den besten Weg zu planen. Wenn dies klappt wird auch das Jugendamt (bei mir geschehen) diese Regelung akzeptieren und ein Gericht (auch schon geschehen) nicht dazwischenfunken. Der/die Richter(in) befragt die Kinder, wenn sie alt genug sind (bei mir schon mit 5 + 8 Jahren vorgekommen) und wenn dort keine Probleme sichtbar werden wird hier nicht auf die klassische Regelung zurückgegriffen. Ein(e) Richter(in) wird nur eingreifen, wennn der Eindruck entsteht, dass die "2 Wohnungen" / "2 Zu Hause" / "der unklare Lebensmittelpunkt" für die Kinder ein Problem ist!