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feels
06.05.2019
um 11:18 Uhr
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von Karina86

Papa-Pupskopf

Anfänger

Beiträge: 1

Wohnort: Hannover

1

Samstag, 23. Juni 2012, 08:36

Sorgerecht trotz Berufstätigkeit

Hallo zusammen,

ich bin aus aktuellem Anlass ganz neu hier. Ich möchte quasi alleinerziehender Vater werden. Nicht, weil ich das so toll finde, sondern weil ich leider keine andere Möglichkeit sehe.

Leider weiß ich aber nicht, ob sich das umsetzen lässt...

Ich bin stolzer Papa eine 19 Wochen alten besten Tochter der Welt. Da ich nicht verheiratet bin, hat meine derzeitige Freundin das alleinige Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht. Den Termin zum Geteilten Recht, den wir gemeinsam gemacht hatten, hat sie abgesagt. (Schon während der Schwangerschaft. Begründung war, dass sie sich erstmal ansehen wolle, ob ich mit der Kleinen zu Recht komme )

Nun stellt sich leider das gegenteilige Bild dar. Meine Freundin ist nur noch auf Tour und ist meiner Meinung nach mit Kind und eigenem Leben ziemlich überfordert. Ich kann mich leider überhaupt nicht auf sie verlassen und auch in der Beziehung tun sich der Zeit Dinge auf, die eine Weiterführung für mich undenkbar machen.

Einfach zu machen kann und will ich nicht, weil meine Kleine bei der Mutter eben nicht adäquat Aufgehoben ist. Nun weiß ich aber nicht, wie gut meine Chancen auf das Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht sind. Die mangelnde Eignung meiner Freundin lässt sich an einigen (echten, dollen) Punkten begründen. Allerdings hab ich den dicken Nachteil (heute ist es ja wirklich gefühlt schon ein Nachteil) Vollzeit zu arbeiten.
Das sollte auch so bleiben. Zum einen mache ich es gern allen Leuten recht. (So auch meinem Chef) Zum anderen wäre es ohne den Verdienst (nur mit Elterngeld) echt knapp und ich mag Püppi ja auch gern etwas bieten können.

Voll Rückendeckung hätte ich von meinen Eltern, die zwar etwas in die Jahre gekommen sind aber die ganze Zeit zur Verfügung stehen könnten. Während meiner Arbeitszeit (die auch größtenteil flexibel abzusprechen ist, könnten und würden meine Eltern also auf die Kleine aufpassen.

Reicht das um Entsprechende Stellen zu überzeugen, dass meine Tochter es bei mir besser hat? (Wie gesagt, bei meiner Freundin, die weder Abschluss noch je eine Arbeit hatte, liegen gute Gründe (auch Konflikte mit dem Gesetz ) vor.)

Ich würde mich sehr über eure Meinungen / Erfahrungen freuen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »thomas0123« (23. Juni 2012, 08:49)


lapislazuli

Anfänger

Beiträge: 6

Danksagungen: 1

Wohnort: Posemuckelshausen

2

Samstag, 23. Juni 2012, 13:17

Reicht das um Entsprechende Stellen zu überzeugen, dass meine Tochter es bei mir besser hat?
Nein, das reicht nicht. Denn Deiner Partnerin müsste das Sorgerecht entzogen werden, das geht nur, wenn Du vor Gericht auf Alleiniges Sorgerecht klagst. Das funktioniert nur, wenn schwere Kindeswohlgefährdung vorliegt. Das wird es wohl eher nicht.

Größer sind Deine Chancen, das gemeinsame Sorgerecht einzuklagen. Denn die Begründung, mit der Deine Partnerin den Termin dafür gecancelt hat, ist nun wirklich nicht nachzuvollziehen. Das sehen nach der neuen Rechtsprechung in der Regel auch die Gerichte so bei unverheirateten Vätern, die gemeinsames Sorgerecht möchten. Mit dem gemeinsamen Sorgerecht hast Du dann erst einmal viele Möglichkeiten, dasLeben Eurer Tochter mitzugestalten.

Damit ist aber natürlich das ABR noch nicht geklärt. Wenn Ihr beide Euch darüber nicht einig werden könnt, wo Eure Tochter leben soll, wird es auch hier nicht ohne Klage gehen. Aber auch hier: um das ABR zu bekommen, müssen schon schwerwiegende (und beweisbare!) Dinge vorliegen.

Lass Dich da am besten beraten vom Jugendamt, oder auch einem Fachanwalt für Familienrecht (bedenke hier aber, dass Anwälte gut von Klagen leben und daher eher nicht unbedingt deeskalierend unterwegs sind).

Kurz gesagt: Wenn Deine Partnerin (Ex-Partnerin? Seid Ihr denn schon getrennt?) nicht damit einverstanden ist, dass Eure Tochter bei Dir lebt, wird es schwer und vor allem langwierig, das zu erreichen.
Es gibt nur zwei Tragödien im Leben. Die eine besteht darin, dass man nicht bekommt, was man sich wünscht und die andere darin, dass man es bekommt.
(Oscar Wilde)

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 730

Danksagungen: 2166

3

Samstag, 23. Juni 2012, 18:38

Lass Dich da am besten beraten vom Jugendamt,


oder anderen neutralen Stellen, welche Möglichkeiten es gibt.

Denke so problemlos bekommst du das Sorgerecht nicht...........davor gibt es sicher andere Hilfen für Mutter, Kind und dich.

Such einen Profi auf und kläre deine Ängste bzgl. der Sicherheit des Kindes.......aber immer neutral und nicht abwertend. Damit setzt du dich ins aus.

immoone

Schüler

Beiträge: 54

Danksagungen: 3

Wohnort: Hannover

4

Dienstag, 26. Juni 2012, 22:09

ernn die KM das ASR hat und wir hier über ein 19 wöchiges kind reden wirst du sicherlich nicht das ASR bekommen, wenn du das GSR bekommen SOLLTEST wäre dies ein riesen erfolg der sich über mehrere jahre hinziehen kann - erst wenn du das GSR inne hast macht es sinn über das ABR nachzudenken - sieh zu, dass du eine vernünftige umgangsregelung auf die beine bekommst und so gut es geht mit der KM auskommst.
Wäre ggf. eine Mediation was für euch beide?
JA würde ich dir erstmal nicht empfehlen - die sind nicht wirklich dein freund ;-)