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von mona84

nicole69

Anfänger

Beiträge:

11

Montag, 12. Dezember 2005, 11:59

RE: Das Ende einer Ehe

Hallo Cindy, einer Deiner Sätze tat mir in der Seele weh und ich erzähle Dir auch warum: "Ich wollte mich schon länger trennen, hatte nur Angst vor dem Alleinsein". Mein Mann hat mich und die beiden Kids (10+13J.) im Juli verlassen. Er hat nachts seine Tasche gepackt und ist ausgezogen. Eingen Grund hat er mir damals nicht genannt. Vor einiger Zeit sagte er mir folgendes: Seit 2 Jahren wollte er aus der Familie ausbrechen und hatte geplant, mit 50 Jahren (er wurde im Okto. 50 ) seine Freiheit zu genießen, und zu dieser Freiheit gehören wir Drei nur bedingt. Ab und an mal die Kids sehen, so wie er Zeit hat. Seit 2 Jahren hätte er aber auch schon eine neue Frau gesucht, weil er das rauskommen alleine nicht geschafft hätte. Im März dieses Jahres war es nun soweit. Er hat sich mit meiner AE-Freundin zusammengetan-sie war allein, er wollte bei uns raus und da haben sich die Beiden zusammengetan-alleine hätte er es nicht geschafft; so hat er mir das erklärt. Für den der geht ist das eine tolle Angelegenheit, für die die bleiden ist es eine sehr, sehr unfaire Art und Weise, die bis aufs Tiefste verletzt. Wir waren übrigens 18 jahre zusammen und inzwischen ist es so, das er sich den Kids und mir gegenüber verhält, als wenn es uns nie in seinem Leben gegeben hat. Beide hat er seit 12 Wochen nicht mehr gesehen-das tut weh. Dir wünsche ich natürlich alles erdenklich Gute in Deiner neuen Partnerschaft, aber vielleicht regt das doch ein wenig zum Nachdenken an. LG nicole[addsig]

Gast

unregistriert

12

Montag, 12. Dezember 2005, 13:47

RE: Das Ende einer Ehe

Hi Nicole,

es ist nicht so das ich jetzt aufeinmal gehen will, weil mir ein Mann " schöne Augen " macht.

Ich wäre fast daran zerbrochen das Gefühl zu haben mit einem Mann zu leben der mich nicht liebt.
Sicher, ich weiss JETZT das er mich liebt. Jetzt wo er merkt das ich nicht mehr kann gibt er sich irre Mühe und ich gerate ins wanken.

Wenn ich jetzt nicht gehe und es wage werde ich nie den Mut finden und einen Menschen verlieren den ich wirklich liebe.Dann wird alles so bleiben wie es war und ich werde mich immer fragen wie wohl mein " anderes Leben " ausgesehen hätte.

Ich hätte so noch lange Zeit weitergelebt, wenn mir nicht etwas passiert wäre das mich verändert hätte. Ich war lange krank und musste lange im Krankenhaus liegen. Da habe ich mir zum 1. Mal in meinem Leben Gedanken über alles gemacht.

Meine Kinder - vor allem meine Grosse - würden ein anderes Leben kennenlernen. Nicht wie Werner so schön denkt...... ein Leben mit genug Geld. Ich hätte dann weniger als jetzt. Und auch keine Familie mehr die einen unterstützen würde. Sie alle würden mir dann den Rücken kehren.

Aber sie würde sehen und erleben können wie es ist ohne Streit zu leben und zu spüren das man liebt. Sie hat all die Jahre nur Streit miterlebt und einen Vater der nie für sie da war. Deshalb ist ihre Beziehung auch nicht grade gut.

Wenn sie doch nur mitkommen wollte.

Den 3. Weg einschlagen kann ich nicht. Ich will dann in meiner Heimatstadt nicht mehr bleiben. Will alles hinter mir lassen.......alles.

Die Wochenendbeziehung belastet mich jetzt schon enorm.

Ich glaube ich bleibe bei meinem Mann und lebe so weiter wie bisher auch wenn es mir dann das Herz bricht.

eine traurige Cindy

nicole69

Anfänger

Beiträge:

13

Montag, 12. Dezember 2005, 18:16

RE: Das Ende einer Ehe

Hallo Cindy, ich wollte Dir auch nicht zu nahe treten, aber ich lese in Dir eigentlich meinen Mann wieder und das tut mir sehr weh. Ich wünsche Dir wirklich alles erdenklich Gute und ich denke, Du wirst es schaffen. Ich hoffe für mich und meine Kids, das wir auch irgentwann einmal ein schönes, zufriedenes Leben mit einen neuen Lebenspartner finden werden. Dieses haben mir heute sogar meine Schwiegereltern gewünscht: Ein Leben mit einem jüngeren Mann, bei dem wir Drei glücklich werden. Darüber habe ich mich sehr gefreut. (Mein Mann ist ja kein schlechter und ich habe viele guten Jahre mit ihm gehabt, aber er wollte mit 50 Jahren einfach frei sein). Liebe Grüße und alles Gute Nicole[addsig]

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