RE: Das Ende einer Ehe
Hallo Cindy, einer Deiner Sätze tat mir in der Seele weh und ich erzähle Dir auch warum: "Ich wollte mich schon länger trennen, hatte nur Angst vor dem Alleinsein". Mein Mann hat mich und die beiden Kids (10+13J.) im Juli verlassen. Er hat nachts seine Tasche gepackt und ist ausgezogen. Eingen Grund hat er mir damals nicht genannt. Vor einiger Zeit sagte er mir folgendes: Seit 2 Jahren wollte er aus der Familie ausbrechen und hatte geplant, mit 50 Jahren (er wurde im Okto. 50 ) seine Freiheit zu genießen, und zu dieser Freiheit gehören wir Drei nur bedingt. Ab und an mal die Kids sehen, so wie er Zeit hat. Seit 2 Jahren hätte er aber auch schon eine neue Frau gesucht, weil er das rauskommen alleine nicht geschafft hätte. Im März dieses Jahres war es nun soweit. Er hat sich mit meiner AE-Freundin zusammengetan-sie war allein, er wollte bei uns raus und da haben sich die Beiden zusammengetan-alleine hätte er es nicht geschafft; so hat er mir das erklärt. Für den der geht ist das eine tolle Angelegenheit, für die die bleiden ist es eine sehr, sehr unfaire Art und Weise, die bis aufs Tiefste verletzt. Wir waren übrigens 18 jahre zusammen und inzwischen ist es so, das er sich den Kids und mir gegenüber verhält, als wenn es uns nie in seinem Leben gegeben hat. Beide hat er seit 12 Wochen nicht mehr gesehen-das tut weh. Dir wünsche ich natürlich alles erdenklich Gute in Deiner neuen Partnerschaft, aber vielleicht regt das doch ein wenig zum Nachdenken an. LG nicole[addsig]