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von mona84

Daniela

Anfänger

Beiträge:

1

Freitag, 6. Januar 2006, 21:04

Abbruch betreuter Umgang / Termin Kinderpsychologe

Hallo, erstmal vielen Dank für die vielen Tipps und Hinweise für meine beiden letzten Anfragen.
Der gestrige 3. betreuten Umgang lief folgendermaßen ab.
Ich brachte meine 6 Jahre alte Tochter um 14.50 Uhr zum Termin in die Räumlichkeiten des Kinderschutzbundes. Dort erschien dann auch die Dame, die dabei bleiben soll zusammen mit meinem Mann. Mein Noch-Mann kam dann ins Wartezimmer und fragte, ob er mal mit mir reden könne. Da aber mein Tochter an mir hing und weinte, sie habe Angst, tröstete ich sie und ignorierte meinen Mann, da ich mit ihm sowieso kein Wort mehr rede (lügt sich immer alles zusammen, wie es passt, dazu noch die Vorgeschichte mit Schläge, Waffen etc.).
Ich bin dann gegangen und nach ca. 20 Min. hat mein Handy geklingelt. Es war die Dame vom Umgang und meinte, ich solle vielleicht noch mal vorbeikommen, da Sandra erneut stur und "bockig" sei und nicht mit ihrem Vater spielen wollte. Ich bi dann dort hin und habe mit Sandra auf dem Flur gesprochen, sie solle doch zu Papa gehen etc. Die Dame vom Umgang stand dabei. Sandra meinte nur, sie habe Angst vor Papa. Dieser erschien dann auch plötzlich wie ein Wirbelwind auf dem Flur und sagte, er müsse jetzt mit mir reden. Ich sagte dann nur, daß dies jetzt garantiert nicht sein wird und es außerdem lt. Vereinbarung verboten ist, während des Umgangs über solche Probleme zu reden. Die Dame gab mir recht. Dann sagte mein Mann: Es geht ja nur darum, wo ihr demnächst hinzieht.
(wir haben gemeinsames Haus, könnte Mann auszahlen, lehnt aber immer wiede ab, ist seit 3 Jahren arbeitslos, steht jetzt wohl unter Druck, endlich sein Privatvermögen (Hälfte eines Dreifamilienhauses) einzusetzten. Tochter will partout nicht weg aus dem Haus bzw. Wohnung und ihrem Zimmer).
Als Sandra das hörte, fing sie wieder erneut an zu weinen und der Umgang wurde abgebrochen. Die Dame ging dann mit mir und Sandra in ein anderes Zimmer. Dort sagte sie mir: ich solle Sandra doch dahingehend auffordern, mit ihrem VAter zu spielen, ihm ein Bild zu malen und dann auch zu schenken etc.
Sandra lebt bei mir und wolle mir deshalb alles richtig machen.
Ich habe denen dann gesagt, daß ich erhebliche Schlafprobleme mit Sandra habe, wurde aber ignoriert. Mein Mann kam dann auch noch hereingeprahlt und schrie nur herum: Ich habe nicht angefangen. Die Dame meinte dann nur, es sei egal, wer angefangen habe, es geht um das Kind.
Na ja, ich bin dann gegangen und sofort in das Jugendamt gefahren. Dort habe ich auch noch den zuständen Herrn angetroffen und ihm alles erzählt. Der sagte dann nur, warum habe sie ihren Mann nicht aufgefordert ,mit ihnen nachher vor der Tür zu reden. Hab dann gesagt, daß dieser Mann mich geschlagen hat, mit dem Tode gedroht hat und mit Waffen auf mich losging. Hat dies dann eingesehen.
Habe dem dann auch gesagt, das Kind seit betreutem Ungang erhebliche SChlafprobleme hat, aber auch vorher, als wir Umgang noch privat geregelt hatten (hatte immer meinen Schwager dabei) waren diese SChlafstörungen schon da. Er meinte dann nur: davon wüsste das JA nichts, sonst würden sie "die Ohren spitzen". Dies hat er aber erst gesagt, nachdem ich ihm sagte, daß ich am Montag einen Termin beim Kinderpsychologen habe.
Ich sagte ihm auch, daß ich es mehrfach schriftlich mitgeteilt hat und er mir selbst geschrieben hat, daß Schlafstörungen nicht unbedingt auf Kontakt mit Vater zurückzuführen sind.
Muss noch anführen, daß Tochter auch von Vater geschlagen wurde, sie das ganze Theater mitbekommen hat und sogar daneben stand, wie ihr Vater vor Polizeibeamten sagte: steckt sie doch in ein Heim.
Aber es interessiet niemend, weder das JA noch der Kinderschutzbund, bei dem der betreute Umgang stattfindet.
Nun habe ich am 09.01.06 Termin bei Kinderpsychologin. Kann ich die Dame gleich bitten, mir irgendwie Unterstützung zukommen zu lassen, damit Tochter nicht wieder zum Umgang muss. Der nächste wäre am 19.01.06. Tochter sagte schon heute wieder, sie will nie wieder dort hin und will auch nicht ihren Vater sehen.
Vielleicht kann mir wieder jemand so tolle Tipps geben.
Danke.
Daniela
(mit dem Nerven am Ende, Mann wird wieder Brief an Gericht schreiben und alles zusammenlügen, daß die Balken sich biegen. Wie schon immer. Glaub auch nicht, daß ich Unterstützung vom Kinderschutzbund bekommen). Bei denen ist der Noch-Mann ja "lieb" (so deren Aussage).

<br /><br /><!-- editby --><br /><br /><em>editiert von: Daniela, 06.01.2006, 09:06 Uhr</em><!-- end editby --> [addsig]

lorina

Anfänger

Beiträge:

Beruf: Arzthelferin

2

Samstag, 7. Januar 2006, 18:46

RE: Abbruch betreuter Umgang / Termin Kinderpsychologe

hallo Daniela,

wenn das Kind nicht möchte dann geht es halt nicht teile dies dem Kinderschutzbund mit und sag auch denen das sowieso einen Termin bei einem Kinderpsychologen hast, der Kinderschutzbund müsste dir vielleicht auch einen Brief zukommen lassen in dem steht das aus Pädagogischen Gründen ein Kontakt zum Vater nicht ratsam wäre und erst einmal ruhen lässt!!

Liebe Grüße Lorina[addsig]

Anna

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Baden Würtemberg

Beruf: Familienfrau

3

Samstag, 7. Januar 2006, 20:09

RE: Abbruch betreuter Umgang / Termin Kinderpsychologe

Hallo Daniela,

super, dass du für deine Tochter so schnell einen Termin bekommen hast!

Ich persönlich würde jede Bemerkung unterlassen, die irgendwie nach "Umgang verhindern" riechen könnte - auch nur im entferntesten...

Im Gespräch würde ich die Rückmeldungen der Mitarbeiterin des Kinderschutzbundes so sachlich wie möglich wiedergeben. Schildere auch den letzten betreuten Umgang so neutral wie möglich. Ergänzend kannst du durch eine persönliche Anmerkung beginnend mit "Ich habe den Eindruck, dass..." nochmal zusammenfassen, dass deine Tochter angst hat und es ihr nicht gut geht. Wenn du den Eindruck hast, dass ihre Schlafstörungen nach oder vor einem betreuten Umgang schlimmer sind, wenn die Juckerei zyklisch verläuft, dann solltest du das in diesem Zusammenhang auch erwähnen.

Gegen Ende des Gespräches kannst du sie evtl. fragen, ob sie deine Tochter bei ihrem Wunsch, nicht zu dem betreuten Umgang zu müssen, unterstützen kann. Betone dabei nochmals, dass dir nicht daran gelegen ist, dass das Kind keinen Kontakt zum Vater hat, da dir bekannt ist, das der Kontakt für das Kind wichtig ist...du möchtest jedoch den Wunsch des Mädchens respektieren - denn darauf hat das Kind ja auch ein Recht.

Ich wünsche dir und deiner Tochter viel Kraft!

Liebe Grüße
Anna

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