RE: Geld
Tipp:
1. Bei Gewerkschaften, Sozialverbänden oder auch bei der Arbeitsagnentur mal nach der Zusammenstellung des "Warenkorbes" fragen.
2. Exakten Ausgabeplan machen, evtl. Anschaffungen grundsätzlich zum Monatsende hinausschieben, alle "Sonderangebote" kommen irgendwo anders auch wieder, kein Grund "günstige Gelegenheiten" etatsprengend auszunutzen. Jeder Pullover, jedes Paar Schuhe hält nochmal 3 Wochen länger ( Beispiel ).
3. Für Lebensmittel und Haushaltsgrundbedarf, wie Waschpulver, Zahnpasta usw. einen täglichen Höchsbetrag festlegen und eisern einhalten. Für eine Person ca. 5,50¤
3. Stromverbrauch anfangs durch häufiges Zählerablesen registrieren und Verbrauchsverhalten an die Abschläge anpassen.
4. Telefonkosten minimalisieren, evtl. nur Prepaid-Mobiltelephon! Ab ca. 4,40¤/Monat
5. Geld für "Investionen" egal ob Kinderkleidung oder Schulanfang per Finanzplan als Sockelbetrag auf dem Konto lassen oder in seperate Briefumschläge wegpacken.
Da ja ca. 2000 - 3000 ¤ Schonvermögen zulässig sind ist Geld auf dem Konto als Sockel vorteilhaft, viele Sparkassen erlassen bei Druchschnittsguthaben von ca. 1200¤ die Kontoführungsgebühr.
Sockel bedeutet bei der vom ALG-2 vorgesehenden Rücklagenbildung für Reparaturen, Einschulung, Winter- oder Sommerkleidung usw. das der Rest auf dem Konto bis zu derartigen Ausgaben planmäßig ansteigen muss! Daher auch bei 450¤ Guthaben am 27. eiens Monats ist das Konto "leer", eine Monat später bei ca. 520¤, daher Pellkartoffeln mit Quark oder Haferflockent mit Miilch und Apfel aus der "eisernen Küchenreserve" bis zum Geldeingang am Ersten!
Politisch mag man zu recht meinen die Beträge sind zu niedrig, mehr wäre dringend nötig, es hilft aber nicht, überahaupt nicht, aus "Protest" keine Anpassung vorzunehmen und Ausgabendiziplin nicht einzuhalten. Es wird nicht mehr
Geld!
Sich "Vorschuß" zu genehmigen geht IMMER schief, vorgesehene Ansparbeträge sind nicht für tägliche regelmäßige Haushaltsführung!
werner