RE: Allein gelassen
Halle ihr alle, dir ihr mir Ratschläge zu meinem Beitrag gegeben habt (ich bin übrigens Susi, hatte leider vergessen, meinen Namen unter den Beitrag zu schreiben - sorry). Die Tips sind ja teilweise ganz nett gemeint (Werner mal ausgenommen). Ich habe allerdings auch gemerkt, dass ich in meinem Beitrag sicher viel zu wenig über die Situation geschrieben habe. Eure Tips sind echt ok, nur das habe ich bis jetzt schon alles selbst organisiert. Insbesondere betreffs Fahrgemeinschaften. Wenn es nicht mit Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln geht, findet sich auch meist jemand, der hilft (Eltern aus Kindergarten bzw. Schule). Mein Problem ist nur, dass ich das alles nicht überstrapazieren will, da andere Leute mir und den Kindern helfen und ich nicht weiß, womit ich mich mal revanchieren könnte. Eine Zeitlang ist das auch alles ok, nur auf Dauer nagt bei mir das schlechte Gewissen. Da ich im Osten wohne, ist es mit der Arbeitsmarksituation auch dermaßen schwierig, dass man erstens eh nichts bekommt, zweitens mit 40 zu alt ist und wenn man da auch noch Kinder hat, kann man alles vergessen, unabhängig von jeder Qualifikation. Und genau da fällt es mir unheimlich schwer, postives zu finden (obwohl ich mir wirklich ständig Mühe gebe).
Eigentlich wollte ich den Beitrag von Werner ignorieren, kann ich aber nicht. Erstens, warum sollen sich meine Kinder neue Hobbys suchen, wenn ihr Vater eine neue Freundin, die zu jung wäre, um deren Mutter zu sein, suchen? Meinst du nicht, dass sie mit der Situation, dass der Vater nicht mehr zu Hause wohnt, ohnehin ausgelastet sind (übrigens haben sie auch keine teuren Hobbys)? Umgezogen sind wir bereits.
Zweitens ging es mir auch nicht darum, über Gründe unserer Trennung zu reden. Es ging mir nur um die Fakten. Ich bin eigentlich sehr dafür sich zu trennen, wenn man sich nicht mehr versteht. Nur sollte es der Fairneß halber so sein, dass man dem anderen sagt, wenn es nicht mehr so gut läuft. Ich möchte da aber auch nicht zu viel darüber hier schreiben. Die Trennung als solche ist für mich nicht das Problem. Das Problem ist einfach, dass es nicht sein darf, dass ein Vater sich nur dann um die Kinder kümmert, wenn er sonst nichts anderes vorhat. Das kann ich auch nicht.
Für heute erst mal tschüssi
Susi