Ihr habt völlig recht! Ich habe heute die Kinder von meinen Eltern direkt an der Schule abholen lassen damit ich ihnen von diesem Schreiben nichts erzĂ€hle - ich habe mir einfach nicht mehr selbst vertraut. Ich versuche so gut wie möglich die zwei Menschen, die ich am meisten liebe nicht zu verletzen. Sie wĂŒrden sonst nur noch mehr darunter leiden.
Auch ohne das du ihnen davon erzĂ€hlt, werden sie deine Not fĂŒhlen. Und es ist okay, wenn du vermittelst, dass der Papa und du miteinander Probleme habt ohne den Papa schlecht zu reden, eben wertfrei. Das dies aber eben nichts mit ihnen und ihren GefĂŒhlen fĂŒr Papa oder Mama zu tun haben darf.
Warum er so ist? Bei uns konnte mir der Profi dies gut erklÀren........
Versuche auf der Elternebene so neutral wie möglich zu reagieren. Ich weiĂ, dass dies schwierig ist, wenn die Partnerebene so schlecht verlĂ€uft.
Nicht selten werden in diesen FĂ€llen den Kindern LĂŒgen ĂŒber LĂŒgen vermittelt. Mit diesen Dingen umzugehen ohne die Kinder zu belasten ist nicht einfach und hierzu ist ein Profi oft recht hilfreich.
Kinder bringen Fragen mit oder Behauptungen oder oder oder
Hier lasse dich nicht darauf ein, diese Dinge mit den Kinder zu diskutieren, zu rechtfertigen, richtigzustellen oder zu erklÀren, sondern reagiere besonnen und mit Abstand.
Das sind keine Themen zwischen euch und Papa oder euch und mir. Das geht nur uns Erwachsene etwas an.
Absprachen ĂŒber die Kinder nicht zulassen, denn nicht selten werden sie benutzt um sich nicht mit dem anderen abstimmen zu mĂŒssen. Auch hier verweisen auf die ZustĂ€ndigkeit der Eltern und die Kinder als Boten der Nachricht nicht zulassen und selber konsequent auch nicht benutzen.
Schaffe klare Absprachen, falls notwendig schriftlich niederlegen was Umgang und Urlaub ect. angeht.
Oder die Kinder werden informiert:: ich wĂŒrde ja gern, aber die Mama möchte es nicht. Und du weiĂt gar nichts davon bzw. eigentlich ist es etwas was er bisher gar nicht wollte. Einfach vermitteln: ich regel es mit dem Papa. Sofern es keine unmöglichen Dinge sind, biete ihm diese Dinge per Mail an. Manchmal ist es dann ein Bumerang, da der Wunsch eigentlich nicht wirklich vorhanden war.
Es gibt vielfÀltige Möglichkeiten durch die Kinder den Expartner zu "quÀlen", hier darfst du dich nicht aus der Ecke locken lassen. Sondern lass all diese Versuche durch gute Reaktionen deinerseits ins Leere laufen, dann lassen sie nach bzw. die Kinder werden auch das ein oder andere je nach Alter nicht mehr mitmachen.
VerspĂ€tetes Abholen oder ZurĂŒckbringen beispielsweise:
Nachdem nichts an GesprĂ€chen fruchtete, sagte der Profi: verlassen sie konsequent die Wohnung und die Kinder (9 1/2 + fast 14) warten allein und ziehen die TĂŒre hinter sich zu. Auch das ZurĂŒckbringen gestaltete sich oft so, dass ich zuhause sitzen musste wĂ€hrend drauĂen die Sonne schien. Der Vater nicht pĂŒnktlich zu seiner ausgewĂ€hlten RĂŒckgabezeit kam, sondern erst abends. Der Profi: Geben sie den Kinder bekannt, ab wann sie da sein werden und sie können mit dem SchlĂŒssel selbststĂ€ndg rein. Auch wenn mir dies nicht wirklich gefiel, war nach kurzer Ăbergangszeit auch hier Ruhe drin und alles klappte zu abgesprochenen Zeiten oder es kam viel eher ein Anruf, dass sie es nicht schaffen.
Hole dir Hilfe fĂŒr dich und fĂŒr deine Kinder.
Schau mal nach, ob es fĂŒr die Kinder eine Trennungsgruppe bei euch gibt. Auch ne gute Sache!
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Alles was hier steht beruht auf eigene Erfahrungen. Ich weiĂ, dass auch MĂŒtter falsch reagieren und VĂ€ter nicht immer die Bösen sind - im Gegenteil.
LG Moni[addsig]