Vielen lieben Dank schon einmal für eure Gedanken!

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@chaos und airam: Das mit den Großeltern versuche ich jetzt erst einmal auszublenden weil es ja aktuell kein Thema ist. Es ist aber wirklich so, dass es mir da nicht um Rachegedanken geht sondern schlicht und einfach um die Angst, dass sie den Zerg (wenn er einmal mehr versteht) in einen ähnlichen Loyalitätskonflikt bringen wie sie ihren Sohn gebracht haben. Vielleicht kann ich den Gedanken besser ertragen, wenn ich meinem Ex ein wenig mehr glauben kann, dass er da gegenlenken würde - auf Grund der Geschichte kann ich das aktuell noch nicht.
@kiano Klar macht mir die Vorstellung des "wie schön es gerade sein könnte" schwer zu schaffen. Es war alles so toll geplant, die Schwangerschaft, er wollte Elternzeit nehmen,...könnte gerade alles so wundertoll sein. Fange wahrscheinlich gerade erst mit der Verarbeitung an weil er sich ja bis jetzt komplett entzogen hatte. Dieses Unverständliche an dem Bruch macht es natürlich noch schwerer, vielleicht könnte ich leichter damit umgehen, wenn er eine andere kennengelernt hätte oder sonstiges, so wie das gelaufen ist finde ich es einfach nur sinnlos. Ob ich mir ein comeback wünsche weiß ich ehrlich gesagt nicht, mein Kopf weiß zumindest, dass das keinen Sinn machen würde weil seine Eltern nie Ruhe geben würden... das Herz versuche ich dahingehend zu beeinflussen.
@airam Er sieht schon, was das momentan bei mir auslöst, haben die letzten beiden Besuche beide sehr geweint. Ob er da weiter ist in der Verarbeitung weiß ich nicht, glaube eher, er ist ein absoluter Verdränger. Sicherlich ist es für ihn aber leichter weil er die Entscheidung damals getroffen hat (oder glaubt, dass ER es war, der sie getroffen hat). Auf jeden Fall ist er komplett überfordert mit der Situation, klar ist für ihn so ziemlich gar nichts.
Ja, ihn mit Kinderwagen wegschicken...sollte ich wohl. Gebe ehrlich zu, dass mir der Gedanke schwer fällt, war bis jetzt noch nicht länger als ein paar Minuten von dem Kleinen getrennt - mein Problem, ich weiß, das muss ich lernen. Sicherlich ist es auch so, dass ich die Gespräche, die wir momentan führen wichtig finde. Wäre besser, wenn die außerhalb der Umgangszeit liegen würden, hatte ja auch schon um gemeinsame Gespräche mit Profi gebeten - möchte er nicht. Profihilfe bekommt er übrigens schon länger, leider beschränkt sich die auf das Verschreiben von Medikamenten, nötig wäre definitiv mehr.
Musste bei dem Zoobesuch auch ein wenig schmunzeln, weiß nicht, ob ihm so bewusst ist, dass der Muckel davon noch nicht sooooo viel hat ("krabbelt er schon?"

).
Wird das alles irgendwann einmal leichter?!
LG
Chrissi
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