Freitag, 25. Mai 2012, 13:21 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren
Gruppen

Gruppen und soziale Netzwerke nach Regionen und Themen
Regionale Gruppen

Urlaub Single mit Kind

Silvester 2011
30.12. bis 2.1.2012

Chat für Alleinerziehende

Du suchst Erfahrungsaustausch, oder willst gerne nette Leute kennenlernen? - Hier gehts zu unserem Chatroom.

Wer macht was?

jea
25.05.2012
um 09:58 Uhr
ich hätte gerne stahlseiile als nerven guten morgen
 
Was machen Andere?

Kontrollzentrum
Neue Benutzer

Ann12 (Gestern, 14:49)

Want to be lucky again (Gestern, 11:57)

luctifer (Gestern, 10:57)

bellalu (Gestern, 08:49)

Fenja73 (23. Mai 2012, 23:15)

Umfrage

6%

manchmal

92%

nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
Neu in der Galerie
von mona84

My_Marlena

Anfänger

Beiträge: 8

Danksagungen: 11

Wohnort: Niedersachsen

1

Mittwoch, 27. Juli 2011, 22:13

Selbstwert wieder aufbauen

Hallo!

Meine Trennung ist jetzt etwa 6 Wochen her. Ich habe die Trennung ausgesprochen, weil ich es mit meinem Ex nicht mehr ausgehalten habe.

Ich habe ihn kennengelernt, als er ein paar Monate von seiner Ex-Frau getrennt lebte. Er machte auf mich den Eindruck, sich sicher getrennt zu haben und die Scheidung schien Formsache.
Allerdings ist er an einer mittelschweren Depression erkrankt und weder unsere Liebe noch ein stationärer Klinikaufenthalt, noch kontinuierliche Einnahme von Antidepressiva und auch nicht unsere kleine Tochter, die er wirklich sehr lieb hat, konnten etwas daran ändern.

Mein Ex ist seit Jahren in einer Art Dauerhass auf seine Noch-Frau gefangen. Er kann nicht aufhören, immer wieder von ihr zu reden. Was sie ihm alles angetn hat etc. Geschieden ist er immer noch nicht. Da er die Scheidung eingereicht hat, sagt sie jeden Scheidungstermin ab (Krankheit, neue Anträge)

Nun habe ich einen Schlußstrich gezogen, ich bin auch froh darüber. Nun sollen sie allein weiter ihren Rosenkrieg führen.

Mein Problem: Ich bin so traurig. Ich wollte mit ihm eine Familie gründen, wir haben eine wirklich süße liebe kleine Tochter. Ich wollte mit ihm tanzen, lachen,Urlaub machen, ihm beistehen, ihn lieben.

Er wollte das nicht. Er wollte trauern, wütend sein, über seinen Hass auf seine Ex reden, um sein ungelebtes Leben trauern, verharren, still stehen, nichts tun, nichts sagen. Warten.

Ich fühlte mich von ihm so ungesehen, ungeachtet, nicht wahrgenommen, nicht geschätzt, nicht geliebt.

Er wird das nicht gerade rücken.

Wie mache ich das wieder gut? Oder zumindest aushaltbar? Was hilft? Was kann ich für mich tun, was habt ihr für euch getan. um die Zukunft besser zu machen?

Lg

Es haben sich bereits 3 Gäste bedankt.

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 185

Danksagungen: 2019

2

Donnerstag, 28. Juli 2011, 08:45

Suche dir Profi-Hilfe in Form von Trennungsberatung und für dich persönlich gehe in eine Psychotherapie. Such dir jemanden der passt und dann kann dir das helfen.

Alles dauert seine Zeit.

Es haben sich bereits 1 registrierter Benutzer und 2 Gäste bedankt.

Benutzer die sich bedankten:

supermuddi (28.07.2011)

Beiträge: 261

Danksagungen: 311

Wohnort: Berlin

Beruf: Fremdsprachenkorrespondentin / Arbeitssuchend!

3

Donnerstag, 28. Juli 2011, 13:31

es wird wieder besser!

bei uns ist es etwas anders abgelaufen und auch schon länger her aber die auswirkungen auf mein befinden, psyche, selbstbewustsein, gesundheit etc. sind die gleichen, wie du sie beschrieben hast.

nach sehr langer traurigkeit habe ich bemerkt, dass es von alleine nicht besser wird und sich nichts ändert wenn ich an meiner enttäuschung festhalte.

mir hat als erster schritt eine mutter-kind-kur geholfen. dort habe ich mich endlich mal wieder selber gespürt, so wie ich war/bin! ohne leid oder schwere belastung was die gefühle dem expartner gegenüber angeht und auch die belastung durch den haushalt. ich hatte viel zeit für mich und meinen sohn und es war wunderschön, diese unbelastete zeit zu verbringen und zu merken, dass es auch anders geht!

mir hat es in dieser einrichtung sehr gut gefallen, da sie klein und sehr persönlich organisiert ist: http://www.awo-hessensued.de/frauen-und-…ng/einrichtung/

nun suche ich mir weitere hilfe durch eine therapie und auch körperlich sollte was getan werden. zur zeit wird mein sohn in die betreuung eingewöhnt und wenn er länger alleine dort bleiben kann, werde ich auch wieder sport machen. um sich besser zu fühlen muss man sich auch körperlich fit halten. körper + geist sind umittelbar miteinander verbunden :-)

such dir auf jeden fall eine beratung, es tut sehr gut mit jemandem aussenstehenden zu sprechen, der dich sofort versteht und auch helfen kann, dass man sich besser fühlt.

kopf hoch und viel erfolg!
kathi

Erst wer aufhört sich um sich selbst zu drehen, ist in der Lage wahre Liebe zu schenken!


Es haben sich bereits 1 registrierter Benutzer und 2 Gäste bedankt.

Benutzer die sich bedankten:

Issy82 (06.12.2011)

chrissi81

unregistriert

4

Donnerstag, 28. Juli 2011, 14:30

Hallo!

Auch bei mir ist es anders abgelaufen, allerdings mit dem gleichen Ergebnis. Kämpfe auch mit einer Mischung aus Trauer, Wut, Ohnmacht, Verzweiflung,... merke aber, dass es mit der Zeit (die Trennung war im Februar, da war ich im 7.Monat) langsam besser wird - die arbeitet ganz automatisch für einen. Wichtig ist, den Tipp habe ich selber vor kurzem bekommen (Danke airam, Danke Moni ;) ), als allererstes die Situation zu akzeptieren so wie sie ist und nicht mit dem "wie es sein sollte" zu vergleichen. Hierfür finde ich Profihilfe sehr wichtig, habe meine Therapeutin und zusätzlich auch noch Gespräche bei pro familia und der Caritas in Anspruch genommen, alleine das Reden-können ist schon eine große Erleichterung. Mein Antrag auf eine Mutter-Kind Kur läuft auch, ist sicherlich eine gute Sache um einmal Abstand zu der Situation zu gewinnen. Etwas für sich selbst zu tun (Sport etc) ist auch hilfreich, wenn auch mit den ganz Kleinen nicht ganz leicht - mir helfen meine langen Kinderwagenspaziergänge (wenn es gerade ganz hart ist auch Bauchtragenspaziergänge weil auch mir dann die Nähe zu dem Zwerg sehr gut tut) über die schlimmsten Tiefpunkte hinweg. Auch wenn ein Kind nie ein "therapeutisches Mittel" sein sollte und sein darf, mir hilft ganz automatisch die Zeit mit dem Muckelchen, weil ich dann weiß, für wen ich das alles durchstehe.
Auch das Forum und der Austausch hier helfen mir zu sehen, dass es machbar ist und wieder besser wird, auch wenn man das kaum glauben kann wenn man mittendrin steckt. Für mich persönlich ist es auch wichtig, aus dieser Opferposition rauszukommen (bin sitzengelassen worden), nicht mehr darauf zu warten, dass das Gegenüber etwas sagt oder tut, das es besser macht und sich dadurch abhängig zu machen.
Irgendwie muss man versuchen, ein wenig rational auf die Situation zu schauen (bin ich selber auch nicht gut drin.. :rolleyes: ) und das Gute daran zu erkennen - lieber ein Ende mit Schrecken als...Du weißt schon. Denke da immer an einen Satz den ich mal gelesen habe "Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders ist, ich weiß nur, dass es anders werden muss wenn es besser werden soll" - der erste Schritt ist getan, alles ist besser als in der jetzigen Situation zu verharren.

Alles Liebe für Dich und eure kleine Maus,
Chrissi

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer und 2 Gäste bedankt.

Benutzer die sich bedankten:

Lebenswandel2012 (07.02.2012), supermuddi (28.07.2011)

lexy

Fortgeschrittener

Beiträge: 114

Danksagungen: 78

Wohnort: Nordfriesland

Beruf: kaufmännische Angestellte

5

Donnerstag, 28. Juli 2011, 20:42

Therapie kann viel unterstützen

Hallöle,
ich selbst bin gerade dabei, mich offiziell von meinem Mann zu trennen bzw. er sich von mir. Unsere Kinder haben es vor 11 Tagen erst erfahren. Es musste lange Zeit Scharade zum Schutze der Kinder gespielt werden. Das hat sehr an meinen Nerven gezerrt. Aber ich habe seit langer Zeit Unterstützung von einem Psychotherapeuten. Außerdem führe ich auch viele Gespräche mit meiner besten Freundin, mit meinem Hausarzt, meiner ältesten Schwester und auch mit allen hier im Chat. Und das bereits seit mehreren Monaten. Und das hilft unwahrscheinlich. Wie gesagt, mein Therapeut ist die größte aller Hilfen. Er hat damals auch eine Paarberatung angeboten. Aber mein Mann hat sich wehemend geweigert, zu einer Paartherapie zu gehen. Er hat mittlerweile eine Neue und ich bin für ihn nach 22 Jahren Beziehung nur noch "Karl Arsch". Ich bin einfach nur froh, dass unsere Kinder und auch der Rest der Familie jetzt eingeweiht ist und dieses ewige Theater endlich vorbei ist, denn so ist es nicht mehr tragbar gewesen.
Ich kann Dir nur ans Herz legen, Dich an einen guten Therapeuten zu wenden. Er wird Dir die Kraft geben, die Du jetzt mehr wie nötig brauchst.
Liebe Grüße und viel Spaß hier im Forum wünscht Dir Lexy

Es haben sich bereits 3 Gäste bedankt.

skin_of_lion

Anfänger

Beiträge: 5

Danksagungen: 3

Wohnort: Bonn

6

Sonntag, 4. September 2011, 13:19

Nicht isolieren (lassen)!

Hallo, ich kann mir denken, wie Du Dich fühlst. Den Beiträgen meiner Vorgängerinnen kann ich mich nur anschliessen - probier alles aus uns verlier dabei die den Mut und die Energie, neue Wege zu gehen (die natürlich zu Dir und Deiner Situation passen müssen). Manchmal hat man beides auch einfach nicht, dann helfen schon ganz kleine Schritte "an die Sonne" :-) Meine Trennung ist beinahe 5 Jahre her, habe fast alles ausprobiert was hier erwähnt wurde und so langsam wird es besser. Manchmal tut es aber leider immer noch weh. -- Lass Dich auf gar keinen Fall isolieren bzw. isoliere Dich nicht von anderen Menschen! Für mich war es am schlimmsten, dass nach der Trennung praktisch mein gesamtes Umfeld wegbrach. Meine Mutter starb damals, z.B. die die Familie (lebt ziemlich verstreut) immer gut zusammengehalten hatte. Leider hat mein Ex auch einiges dazubeigetragen, dass ich mich isoliert gefühlt habe. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich verstanden habe, dass diese Isolation genau das war, was mich am meisten fertiggemacht hat. Es hat mich richtig gelähmt. Alles Liebe!

Es haben sich bereits 3 Gäste bedankt.