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jea
25.05.2012
um 09:58 Uhr
ich hätte gerne stahlseiile als nerven guten morgen
 
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Umfrage

6%

manchmal

92%

nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
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von mona84

meandthe2

Anfänger

Beiträge: 9

Danksagungen: 7

Wohnort: Künzelsau

1

Samstag, 8. Oktober 2011, 10:56

habe Angst keine gute Mutter zu sein, aufgrund....

... aufgrund meiner momentanen inneren Verfassung. Möchte endlich mal meine Ruhe... bin zu oft genervt. Möchte mich zurückziehen. Bin nicht "richtig" fröhlich - sondern so aufgesetzt. Meine Tochter ist fast 3 Jahre alt - und sie merkt "alles" wie es mir geht.



Ich fühle mich scheußlich, weil es mir schlecht geht, und ich so mies drauf bin.



Ich weiss ja, dass es unrealistisch ist, dass es einem immer gut geht und man immer super-fröhlich ist, mit dem Kind/den Kindern. Aber wenn ich so ganz innerlich in mich reinhöre, spüre ich, dass es nicht ganz in Ordnung ist, wie ich momentan bin, und wie ich meinen Kindern gegenübertrete - und das macht mir Angst vor der Zukunft. Neben vielen anderen Dingen, die mir Angst machen, in der Zukunft.



Ist das Gefühl normal? Wie war das bei euch? Unsere Trenunng ist noch ganz frisch, nach monatelangem enormen Streß und hin- und herrudern. Also, ich hoffe schon, dass es besser wird, mit mir, wenn ich erstmal in der neuen Situation angekommen bin. Aber jetzt stecke ich ja im Gefühlschaos, der Enttäuschung und der Angst fest...



LG,



S.

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Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 185

Danksagungen: 2019

2

Samstag, 8. Oktober 2011, 11:02

Wie schon in deinem anderen Beitrag geantwortet, rate ich dir vor Ort Beratungshilfe aufzusuchen. Die helfen dir deine Möglichkeiten und Notwendigkeiten zu finden...

Lass den Kopf nicht hängen.

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Cristl

Profi

Beiträge: 232

Danksagungen: 232

3

Sonntag, 9. Oktober 2011, 23:15

Hilfe gibts hier:
http://www.diakonie-kuenzelsau.de/

oder hier:
http://www.cv-heilbronn-hohenlohe.caritas.de/18599.html


Künzelsau
Kirchplatz 12
74653 Künzelsau

Sabine Simpfendörfer
Fon: 07131 / 89 809 - 300
persönliche Telefonsprechzeit: Dienstag: 13:00 bis 14:00 Uhr
Fon: 07940 / 93 53 - 24
eMail: simpfendoefer@caritas-heilbronn-hohenlohe.de



und sicher auch noch anders wo...

Ja, besonders die Anfangszeit ist schwer... ich kenn das auch... mir hat die Hilfe bei der Erziehungsberatung gut geholfen ( ich hatte schnell einen Termin, gekostet hat es nix...)

Hol dir Hilfe! Es tut dir gut, und hilft dir mit den Kindern!

Kopf hoch! Es wird alles besser!
LG Cristl

Zitat

Auch aus Steinen,
die einem in den Weg gelegt werden,
kann man Schönes bauen.

(Johann Wolfgang von Goethe)
Man gebe mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann!!! 8|

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mama_wonni

Senior Mitglied

Beiträge: 1 234

Danksagungen: 1190

Wohnort: Essen

Beruf: Altenpflegerin

4

Montag, 10. Oktober 2011, 09:09

Hallo S,

neben den vielen guten Ratschlägen die Du sicher schon bekommen hast ( leider kann ich heute aus Zeitmangel nicht alles lesen), nur ein kleiner Rat. Vielleicht solltest Du mit Deinen Kindern reden, Ihnen erklären das es nicht an Ihnen liegt. Du schreibst selber, die Kinder merken etwas...Entspanne die Situation vor den Beratungsgesprächen so schon einmal..

LG Wonni
"Es ist leichter einen Atomkern zu zertrümmern, als ein Vorurteil"

-Albert Einstein

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chrissi81

unregistriert

5

Montag, 10. Oktober 2011, 09:32

Hallo S.,

wie Du ja selber schon bemerkst, auch als Mutter muss und kann man nicht immer gut drauf sein. Wichtig finde ich hier, dem Kind gegenüber ehrlich und authentisch zu sein, natürlich altersentsprechend, und Dich nicht in dem Teufelskreis "mir geht es schlecht - ich fühle mich schlecht weil es mir schlecht geht - es geht mir noch schlechter" zu verfangen.
Ich musste beim Lesen ein wenig an meine eigene Kindheit denken, mein großer Bruder ist ziemlich tragisch verstorben als ich 4 war, leider wurde nie mit mir darüber geredet und "heile Welt" gespielt, aber natürlich merkt man als Kind, dass etwas nicht stimmt. Dieses Vorspielen führt meiner Meinung nach dann dazu, dass die Kinder anfangen, an ihrer eigenen Wahrnehmung zu zweifeln was ziemlich blöde Folgen haben kann. Von daher würde ih ihr wirklich (am besten mit Hilfe einer Beratungsstelle) erklären, dass es Dir nicht gut geht, dass das nichts mit ihr zu tun hat und, ganz wichtig, dass sie aber auch nicht dafür verantwortlich ist, Mami wieder fröhlich zu machen.

Kopf hoch - und ja, es wird besser! :)
LG
Chrissi

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pimboli

Administrator

Beiträge: 2 466

Danksagungen: 2168

Wohnort: Münsterland

Beruf: It-Systemkauffrau

6

Montag, 10. Oktober 2011, 09:41

Hallo S. ...

... dadurch, dass Du merkst, dass Du Hilfe brauchst, hast Du im Prinzip schon den ersten Schritt ja schon getan ... zu Beratungsstellen hast Du schon Links bekommen ... auch das Jugendamt bietet Hilfe und Unterstützung an ... erkundige Dich ruhig mal ... keine Scheu ... ;)

vg
Waltraud
... irgendwie ... irgendwann ... irgendwo ... ;)

... nur 50% der Eltern sind Mütter ... :rolleyes:

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feels

Meister

Beiträge: 964

Danksagungen: 653

Wohnort: Leipzig

Beruf: Ingenieur für Technische Gebäudeausrüstung

7

Montag, 10. Oktober 2011, 14:52

Ich denke schon, dass das was ganz Menschliches und Normales ist! In der Vergangenheit habe ich das auch gegenüber meiner Tochter zugegeben und mich dafür entschuldigt! Ich muss dazu sagen, dass das wirklich sehr selten vorkommt! Wenn ich mich recht erinnere, ist das jetzt schon wieder über ein Jahr her!

Es ist keine Schande, wenn Eltern auch mal Schwächen und Fehler gegenüber ihren Kindern zu geben!

LG der Feels
LG der Feels ;)

"...Es gibt nur einen Grund, warum Menschen nicht haben, was sie wollen: weil sie mehr an das denken, was sie nicht wollen. Achte auf Deine Gedanken, und achte auf die Worte, die Du aussprichst. Die meisten Menschen denken an das, was sie nicht wollen, und wundern sich, warum es ihnen wieder und wieder begegnet."(The Secret-Das Geheimnis)

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Benutzer die sich bedankten:

Cristl (10.10.2011)

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 185

Danksagungen: 2019

8

Montag, 10. Oktober 2011, 15:10

Es ist keine Schande, wenn Eltern auch mal Schwächen und Fehler gegenüber ihren Kindern zu geben!


Diese Aussage unterstreiche ich drei Mal ganz dick....... :thumbsup:

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Ingo773

Anfänger

Beiträge: 38

Danksagungen: 32

Wohnort: Wesel

9

Montag, 10. Oktober 2011, 17:14

Ich würde dabei sogar noch weiter gehen und sagen, dass es sogar wichtig ist, hin und wieder mal den eigenen Kindern zu sagen, dass man auch nicht jede Situation einfach meistert. Das wird sie in ihrer Entwicklung vielleicht sogar weiterbringen und ihre soziale Kompetenz fördern.

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Speuzi

unregistriert

10

Montag, 10. Oktober 2011, 20:03

Hallo S.,

muss jetzt erstmal meinen Respekt für Deine Zeilen aussprechen! Nicht ein jeder ist in der Lage einfach mal zu bekennen, zuzugeben, dass es ihm zuviel wird und mit der Lage zum Teil überfordert ist. Schon allein diese Tatsache, dass Du das konntest....macht dich schon stärker als viele andere.
Und da gebe ich meinen Vorrednern recht, Schwächen und Fehler zu haben ist menschlich...aber offen umgehen muss man mit ihnen können...gerade vor den Kindern.... Auch wenn mal "ungerecht" wird...entschuldigen muss an sich können....zugeben und erklären!! Vor allem muss man den Kindern die Schuld nehmen..die sie manchmal bei sich suchen...denn sie haben keine! Das sollte man ihnen gegenüber immer wieder erwähnen.

Du kannst Dir und den Kindern viel Hilfe holen....es gibt auch Selbsthilfegruppen für Trennungskinder...auch deren Schmerz musst du nicht alleine auffangen.

Du stehst noch in den Anfängen der Trennung...und es ist nicht immer leicht...aber machbar :) .

Vor allem möchte ich Dir eines ans Herz legen. Schau auch darauf, dass es dir gut geht!! Wenn es Dir gut geht, dann geht es dem Kind auch gut :) .

Vg
Simone (schau doch abends mal im chat vorbei... :) )

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