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ich hÀtte gerne stahlseiile als nerven guten morgen
 
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von mona84

sam1

AnfÀnger

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1

Samstag, 17. Dezember 2011, 21:12

Wann geht der Schmerz??????

Ich fange einfach mal an zu schreiben. Also vor zwei Wochen verließ uns mein Freund. Wir waaren 7 Jahre zusammen. SAmstags abends rasierte er sich und sagte er gehe nun weg, hĂ€tte Bock feiern zu gehen. Anschließlich sagte er, er wĂŒrde auch bei einer anderen schlafen. Ich fragte ihn, ob er uns verlassen wolle und er sagte nur kurz und knapp "JA".

Ich bekam keine anderen Antworten nur dieses Ja. Nach zwei tagen kam dann, es wĂ€ren keine GefĂŒhle mehr da. Bzw. nicht mehr genug. GefĂŒhle hĂ€tte er noch, ich bedeute ihm auch noch was usw. Wir haben uns an dem Tag der Trennung noch eine neue Wohnung angeschaut, wollten nĂ€chstes Jahr heiraten und nun das.

Zur Zeit wohnt er nun bei der neuen, bis ich und unser Sohn etwas neues gefunden haben. Er meldet sich kaum noch , er fragt noch nicht mal nach seinem Sohn. Kann ich mich in den ganzen Jahren so sehr in ihm getauscht haben?Wenn er kommt um sich neue sachen zu holen, dann fliegen zu fetzen, ich habe noch so viele Fragen....aber bekomme keine Antworten von ihm, nur sind keine GefĂŒhle mehr da.

wann lÀsst der schmerz und die wut auf ihn nach??

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sam1« (17. Dezember 2011, 21:49)


Moni42

Senior Mitglied

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2

Samstag, 17. Dezember 2011, 23:25

Wann geht der Schmerz.........da gibt es keine Antwort, die allgemein gĂŒltig ist, darauf.

Ich wĂŒnsche dir Freunde oder Profis an die Seite, die die "richtig" unterstĂŒtzen können in dieser Zeit.

Sieben JAhre sind eine lange Zeit und du kannst nicht fassen, was gerade ablÀuft.......

ich auch nicht. Ich habe ein Problem mit unserer Wegwerf- und Spassgesellschaft.

Kopf hoch und vorwÀrts............

ich dachte, dass es dein Freund ist und die Tochter einen anderen Vater hat. Jetzt las ich deine Vorstellung und es scheint euch auch der Vater des Kindes verlassen zu haben........

wie ist denn der Kontakt zwischen Vater und Tochter?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Moni42« (17. Dezember 2011, 23:32)


sam1

AnfÀnger

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3

Sonntag, 18. Dezember 2011, 09:47

Guten Morgen,

ich habe einen Sohn.

ja der Vater meines Kindes hat mich verlassen, er war nicht nur mein Freund, wir haben uns sogar im Februar verlobt. Kintakt hat er zu Zeit nicht , nur wenn er seine sachen holt, dann fahre ich aber weg, da ich nicht möchte das er sein Kind nur fĂŒr 10 Minuten sieht. Ich habe ihm gesagt, wenn er sein Kind lĂ€nger sehen möchte, dann sollte er anrufen. Seine Meinung ist, dass ich es ihm schwer machen wĂŒrde, da er ja immer weiß was ich <Antworten wĂŒrde. Auf Grund dessen meldet er sich dann lieber gar nicht und fragt erst gar nicht wie es uns geht. Aber wie sollte es uns schon gehen, ........

Moni42

Senior Mitglied

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4

Sonntag, 18. Dezember 2011, 09:56

So schnell wird aus dem Sohn eine Tochter.....steht ja sogar im ersten Beitrag.....tut mir Leid.

In deiner Situation kann ich nur raten: such dir prof. Hilfe fĂŒr die Situation und fördere den Kontakt zwischen Vater und Sohn.

Nicht du hast einen Sohn, sondern ihr beide habt einen Sohn.

Auch wenn es zur Zeit sehr weh tut, ist es einen Tatsache.

Der Schmerz kann nur gehen, wenn du bereit bis zu verarbeiten und ihn dann gehen lĂ€ĂŸt. Den Schmerz und den Partner, nicht den Vater.

sam1

AnfÀnger

BeitrÀge: 12

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5

Sonntag, 18. Dezember 2011, 14:47

Ich fördere den Kontakt zu seinem Sohn, ich sage immer und immer wieder, melde dich, wenn du deinen sohn sehen willst. Er sagte das mĂŒsse von seinem sohn kommen. Der KV fragt noch nicht mal nach wie es ihm geht, es kommt einfach nichts. Keine sms kein anruf gar nichts. und das ist das was mich so tierisch verletzt. wie kann ich mich so in einem menschen getĂ€uscht haben? unser kind fragt nicht nach seinem vater, der ist hart er sagt soll er doch bei seiner neuen bleiben. ich sage ihm immer wieder es hĂ€tte nichts mit ihm zu tun und das sein vater ihn lieb hat. ich mache seinen vater nie schlecht, obwohl mir danach wĂ€re.

Zimtstern

SchĂŒler

BeitrÀge: 69

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6

Sonntag, 25. Dezember 2011, 14:59

ich wĂŒnsch dir Kraft

egal ob es 7 oder 23 Jahre sind .... man mag es nicht wahr haben.
Wegwerf- und Spaßgesellschaft ..... Moni das trifft es.

Auch ich habe so lange gekÀmpft und immer versucht alles zu richten. Aber als ER sich dann einer anderen zuwand, war es einfach nur aus. Seit ich versuche nach vorne zu sehen, geht einiges leichter.
Mein Chefin steht hinter mir und ich habe das GlĂŒck in meinem Betrieb prof. Hilfe zu bekommen.
Bald ist der Umzug und auch da werden noch einige Steine im weg liegen.

Aber wann der Schmerz nachlĂ€sst .................. :trau das wĂŒĂŸte ich auch gerne.

Ich finde die Kraft in viel Zeit mit meinen Kindern. Sie helfen mir sehr!

LG Tina

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Herbstregen

SchĂŒler

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Danksagungen: 42

Wohnort: Ruhrgebiet

7

Sonntag, 25. Dezember 2011, 21:28

Hallo.

Wollte mich auch mal zu diesem Thema melden. Mein Mann zieht gerade aus unserer gemeinsamen Wohnung aus (Super Timing!). Zum GlĂŒck konnte ich das Feld rĂ€umen und bin bis zum neuen Jahr nicht da. Wir sind jetzt seit knapp 3 Mon richtig getrennt. Es gab viel hin und her, aber nach 1/2 Jahr Zoff, habe ich irgenwann eingesehen, daß wir es so nicht mehr retten können. So langsam habe ichdie Trennung realisiert und komme klar. Das heißt nicht, dass es nicht mehr wehtut, aber es verĂ€ndert sich. Ich finde, dass ich durch das Kind zwar immer funktionieren MUSS, aber so auch keine Zeit habe in Selbstmitleid zu versinken. Mal schauen wie es wird, wenn ich nach Hause komme und er weg ist :-(
Was mir nach wie vor sehr weh tut und was ich nicht verstehe ist seine fehlende Initiative seinen Sohn zu sehen. Wenn er da ist, sind die Beiden ein Herz und eine Seele. Aber das ist zur Zeit leider nur am Wochenende der Fall. Ich hoffe wenigstens dabei bleibt es in Zukunft. Es tut mir so weh, wenn ich sehe, wie sich mein Sohn freut seinen Papa zu sehen, weil er halt so selten kommt. Andererseits merke ich wie mein Sohn sich auf das Leben ohne Papa einstellt, was ich auch schade finde, da sein Papa doch zu seinem Leben dazugehören sollte. Überlege immer wieder das meinem Mann zu sagen, aber dann bin ich nur wieder die Böse, die ihm ein schlechtes Gewissen machen will. Kenne meinen Mann eh nicht mehr, so wie er sich verĂ€ndert hat. Aber das ist ein anderes Thema...

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sam1

AnfÀnger

BeitrÀge: 12

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8

Dienstag, 27. Dezember 2011, 20:07

Das traurige daran ist nur, dass die MĂ€nner oder die die einen verlassen, sich das ganz schön einfach machen. Ich muss mir nun mit meinem Sohn eine neue Wohnung suchen. In der zwischenzeit wohnt mein EX bei seiner neuen. ALle drei Tage schreibt er mal ne sms wie es seinem sohn gehen wĂŒrde und wann er ihn den mal sehen kann. Doch unser Sohn ist so sauer, dass er zur Zeit gar keinen Kontakt haben möchte und ich kann ihn nicht zwingen. Habe schon alles versucht, doch er möchte nicht. Er sagt immer wieder Papa solle doch bei seiner neuen bleiben. Ich arbeite immer und immer wieder dagegen und sage ihm Papa hat dich doch lieb, aber er will es nicht hören. Ich kann es meinem EX auch nicht sagen, denn auch dann kommt, du machst mir nur ein schlechtes Gewissen. Realisieren, dass er mich verlassen hat, kann ich auch noch nicht so ganz, doch ich freue mich auf einen neu Anfang mit meinem Sohn. Und ich weiß dass irgendwann der Tag kommt an dem es mein EX bereut und wieder anklopft.

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Herbstregen

SchĂŒler

BeitrÀge: 39

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Wohnort: Ruhrgebiet

9

Dienstag, 27. Dezember 2011, 21:27

Hi Sam.

Wenigstens will dein Ex seinen Sohn sehen. Mein Ex fragt fast nie von sich aus.
Aus Sicht deines Sohnes ist es verstĂ€ndlich, dass er seinen Vater nicht sehen will. Sein Vater ist der Böse, weil er die Familie kaputt gemacht hat. Auf lange Sicht schĂ€tze ich die Chancen aber gut ein, dass sich ihr VerhĂ€ltnis normalisiert. Ich drĂŒck euch die Daumen!

Bei uns zieht mein Ex aus. Das macht es mir und meinem Kleinen zwar einfacher, aber der Schmerz bleibt der Gleiche. Und doch muß ich dir recht geben, dass er es sich einfach macht. Er lebt sein Single-Leben, verarbeitet seinen Schmerz wie ihm gerade ist und ich muß sehen, dass ich fĂŒr den Kleinen da bin. Immer! Diese Wochenend-Dad-MentalitĂ€t k... mich an.

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sam1

AnfÀnger

BeitrÀge: 12

Danksagungen: 10

10

Dienstag, 27. Dezember 2011, 22:10

Also, da gebe ich dir recht, dass der Schmerz der gleiche bleibt, die Erinnerungen sind ja da, egal wer weg zieht. Immer fĂŒr den kleinen da sein, dies kenne ich auch, aber hauptsache Papa hat Spass. Ich habe ja noch das GefĂŒhl, ausgetauscht geworden zu sein, da er wegen einer anderen die Familie verlassen hat. Mein Sohn weiß diese Tatsache natĂŒrlich auch. Macht es nicht einfacher. Er wohnt solange da, bis wir was neues gefunden haben. Er ist der meinung, dass er nicht so ein Arsch ist, da er mir es eigentlich erst nach den Feiertagen sagen wollte. OHHHH wie nett!?

Dir wĂŒnsche ich auch viel Kraft

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