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jea
25.05.2012
um 09:58 Uhr
ich hätte gerne stahlseiile als nerven guten morgen
 
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von mona84

Ancabi

Anfänger

Beiträge: 11

Danksagungen: 31

1

Montag, 2. Januar 2012, 22:55

Einfach nur traurig

Ich bin traurig,
weil alles so schief gelaufen ist,
weil ich dem Mann, den ich mal geliebt habe, so weh tun muss,
weil ich meinen Kindern zumute, mit der Trennung vom Papa zurecht zu kommen,
weil ich weiß, dass alles schwieriger wird und der Alltagsstress noch schlimmer wird,
weil ich so vieles verloren habe,
weil es zu Ende geht.

Ich habe Angst,
vor dem was kommt,
vor dem, was ich nicht ändern kann,
vor dem Alleinsein,
vor dem Unverständnis.

Trotzdem schau ich nach vorne, trotzdem gehe ich diesen Weg.

Zitat

- Wenn eine Tür zu geht, geht irgendwo eine andere wieder auf. -

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NiToPi

Anfänger

Beiträge: 6

Danksagungen: 21

Wohnort: Essen

2

Montag, 2. Januar 2012, 23:18

Verständnis

Ich kann Dich total gut verstehen!

Jedoch möchte ich Dich auch bestärken in Deiner Entscheidung. Es macht keinen Sinn nur den Kindern zu liebe zusammen zu bleiben. Viel Neues, Unbekanntes erwartet Dich das erstmal ängstlich macht, doch mit der Zeit wird sich auch ein gewisses Gefühl von Freiheit und von Authentizität einstellen. Mir hat es rückblickend sehr viel gebracht, heute zu dem zu stehen, wie ich lebe und wie ich fühle und nicht eine Scheinwelt nach außen aufrecht zu erhalten, nur der Kinder wegen. Und Alleinsein, oh ja, das spüre ich auch jeden Tag und vor allem abends, wenn die Bettseite immer leer ist. Doch für mich kann ich sagen, so ist es besser, als vorher.

Wir müssen fest daran glauben....es kann nur besser werden...

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Ancabi (02.01.2012)

Beiträge: 261

Danksagungen: 311

Wohnort: Berlin

Beruf: Fremdsprachenkorrespondentin / Arbeitssuchend!

3

Montag, 2. Januar 2012, 23:27

ich bin wieder ich

ich muss es niemandem mehr recht machen, keine erklärungen oder rechtfertigungen abliefern. ich habe die übersicht über meine finanzen (auch wenn sie zur zeit echt mies sind) und weiss immer was im kühlschrank ist oder nicht.
dafür ist die freizeit ohne kind sehr spärlich gesäht und die abende oft einsam. aber ich spüre mich wieder auch wenn es oft weh tut bin ich jetzt froh, dass es so ist wie es ist.
traurig bin ich wegen meinem sohn, dass er nicht mit seiner "leiblichen" familie aufwachsen wird. aber ich bin zuversichtlich, dass ich irgendwann einen lieben partner finde und er dann auch eine "richtige" familie und entspannte mutter haben darf!

nur wer schmerz spürt, kann geheilt werden...
schau nach vorne und nimm die situation an wie sie ist, es wird besser! fühl dich gedrückt und unter leidensgenossinen verstanden!

Erst wer aufhört sich um sich selbst zu drehen, ist in der Lage wahre Liebe zu schenken!


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Ancabi (02.01.2012)

Nordlicht0976

Fortgeschrittener

Beiträge: 111

Danksagungen: 213

Wohnort: Hamburg

Beruf: Vollzeitpapa - Ausbildungs-Vorbereitung

4

Dienstag, 3. Januar 2012, 11:02

die alleinerziehende Dreieinigkeit:

1) Ich muss nur die Erwartungen erfüllen, die ich selbst an mich stelle.

2) Da es der Gesundheit dienlich ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein.

3) Nicht das Schicksal bestimmt mein Leben sondern ich bestimme, was ich aus meinem Schicksal mache.

Diese Dreieinigkeit hat im letzten Jahr mein Leben maßgeblich verändert. Und diese drei Tatsachen werden mich auch 2012 untrennbar begleiten.

Ich wünsche Dir, dass diese Erfahrung auch du machen darfst.

Lg Nordlicht
Nicht mein Schicksal bestimmt mein Leben,
sondern ich bestimme was ich aus meinem Schicksal mache.

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Ancabi (03.01.2012)

Ronja1975

Schüler

Beiträge: 41

Danksagungen: 45

Wohnort: Hamburg

5

Dienstag, 3. Januar 2012, 11:46

Nur Mut!

Hey Ancabi,
die Trauer vergeht...ich bin seit 2 Jahren getrennt und zweifele kaum noch an der Entscheidung.
Man tut Kindern keinen Gefallen, wenn man mit dem Partner zusammenbleibt, obwohl man weiß das es nicht gut tut. Kinder merken doch alles, ich wollte meinem Sohn nicht vorleben, das es richtig ist in einer Beziehung zu leben, die nicht glücklich macht.
Meine Bettseite ist nicht mehr leer und mein neuer Partner kümmert sich wie ein Vater um meinen Sohn, damit wurde auch der Alltagsstress erträglicher.
Das Einzige was mich noch traurig macht, ist das der Papa sich nicht wirklich viel kümmert.
Also, nur Mut für die Zukunft...
Frohes neues Jahr! Ronja
Grüße! Ronja

"Hoffnungslosigkeit ist ein echter Grund für Mißerfolg."
Dalai Lama

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Ancabi (03.01.2012)

keepgoing

Anfänger

Beiträge: 2

Danksagungen: 13

Wohnort: Berlin

6

Dienstag, 3. Januar 2012, 21:03

Hallo Ancabi,

Ich kann Dich sooo gut verstehen. Mein Freund hat sich vor ein paar Tagen von mit getrennt und ist gestern ausgezogen. Vor drei Monaten hat er mich noch gefragt, ob ich ihn heiraten will! Ich versteh die Welt nicht mehr und habe riesen Angst vor der Zukunft. Meine Tochter ist gerade in einer schwierigen Phase. Sobald sie nicht bekommt was sie will fängt sie an zu weinen. Es ist eh schon schwer, dann standhaft zu bleiben, und in meiner jetzigen Situation ist es noch viel schwerer. Es fehlt jemand, der einem den Rücken stärkt oder einfach ein paar liebe Worte sagt..

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und denke immer daran ... es kann nur besser werden!

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Ancabi (04.01.2012)

Der Beitrag von »Mila79« (Mittwoch, 4. Januar 2012, 10:05) wurde vom Autor selbst gelöscht (Donnerstag, 10. Mai 2012, 17:40).

Ancabi

Anfänger

Beiträge: 11

Danksagungen: 31

8

Mittwoch, 4. Januar 2012, 22:39

Danke Euch allen für die lieben Worte :)

Zitat

- Wenn eine Tür zu geht, geht irgendwo eine andere wieder auf. -

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