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von mona84

lgeminil

Anfänger

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1

Donnerstag, 12. Januar 2012, 11:31

Platonische Basis.. aber wie?

So,
nun habe ich den Mut gefasst hier meine Geschichte (zumindest einen Teil) zu schreiben und euch nach ein paar Tips, eigenen Erfahrungen zu fragen.
Seit 4 Wochen haben der Kindsvater und ich beschlossen, uns zu "trennen". Er schlug die platonische Basis vor, da wir in letzter Zeit nur noch aneinander geraten sind (für mich schwer zu akzeptieren, weil ich nach wie vor das klassische Familienbild im Kopf hatte/hab und auch dafür kämpfen wollte). Kurzer Abriss: unser SOhn ist jetz 4 Monate alt, Kindsvater wohnt 1Stunde von mir entfernt und arbeitet in einer anderen Stadt, ist nur am WE da - also alles andere als eine optimale Voraussetzung.
Nun ist wie gesagt der jetzige Standpunkt: die platonische Basis... aber ich komm damit nicht zurecht. Bei mir herrscht auf Kopf- und Gefühlsebene nur Chaos. Auf der einen Seite ist mir klar, dass es mit diesen Streitereien so nicht gehen kann, dass es also mit platonischer Basis auch für mich stressfreier ist, ich auch die Möglichkeit habe- mein Leben wieder zu ordnen, wieder zu mir selbst zurückzufinden (weil ich so wie ich in letzter Zeit war: sehr sensibel auf alles, misstrauisch, auch teilweise ausgelaugt von der komplett alleinigen Betreuung vom Wurm und noch zusätzlich von den ewigen Streitereien - auch gar nicht mehr sein will). Auf der anderen Seite wie soll ich mein Leben wieder ordnen, Abstand vom Kindsvater gewinnen, vielleicht irgwann wieder bereit sein für jmd Neues, wenn wir die platonische Basis haben?

Insgesamt habe ich wohl einfach Probleme die Situation so zu akzeptieren, wie sie ist... Die große Kluft zwischen Realität und Wunsch ("so wollte ichs doch eigentlich") hinzunehmen. :(

Wie habt ihr das geschafft? Wie sollte die platonische Basis aufgebaut werden? Wie mach ichs mir dabei nicht so schwer?

Freu mich über eure Antworten...

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feels

Meister

Beiträge: 964

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Beruf: Ingenieur für Technische Gebäudeausrüstung

2

Donnerstag, 12. Januar 2012, 14:00

Hallo lgeminil,

sorry, ich habe Deinen Beitrag jetzt bestimmt dreimal druchgelesen und blicke da einfach nicht durch. Erkennbar ist, dass es in Dir sehr chaotisch zugeht! Ich kann Dich aber beruhigen, das ist normal! Ich würde Dich mal bitten wollen, mal genauer zu beschreiben, was eine platonische Basis für Dich bedeutet? Sowohl für Dich und Partner, als auch für euer Kind! Wäre das machbar? ;)
LG der Feels ;)

"...Es gibt nur einen Grund, warum Menschen nicht haben, was sie wollen: weil sie mehr an das denken, was sie nicht wollen. Achte auf Deine Gedanken, und achte auf die Worte, die Du aussprichst. Die meisten Menschen denken an das, was sie nicht wollen, und wundern sich, warum es ihnen wieder und wieder begegnet."(The Secret-Das Geheimnis)

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Herbstregen

Schüler

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Wohnort: Ruhrgebiet

3

Donnerstag, 12. Januar 2012, 14:03

Hallo,

Ich weiß zwar nicht, ob ich der richtige Ratgeber bin, da ich auch noch nicht so lang getrennt bin, aber hier trotzdem meine Gedanken dazu.

Das größte Problem, wenn man sich trennt, aber gemeinsame Kinder hat, ist der Spagat zwischen der Aufgabe als Eltern für die Kinder da zu sein und auf der anderen Seite mit der Partnerschaft abzuschließen. Man kann sich nicht einfach umdrehen und aus dem Weg gehen. Man läuft sich zwangsläufig immer wieder über den Weg und muß miteinander umgehen. Da kommen natürlich erst einmal immer wieder die verletzten Gefühle hoch und je nach Trennung auch Hoffnung, daß es sich wieder einrenken könnte. Mir hat die Zeit und das weitestgehende Abstandhalten geholfen die Situation zu akzeptieren. Und meine Hoffnung ist letztlich aufgrund seines Verhaltens geschwunden, das mir deutlich gezeigt hat, daß er mich aus seinem Leben raus haben will :-(

Nun kämpfe ich damit diese rationale Erkenntnis auch emotional umzusetzen. Vor allem muß ich mir vor mir selbst eingestehen, daß mein Traum von einer 'klassischen' glücklichen Familie endgültig geplatzt ist.

Der emotionale Zwiespalt wird dich noch eine Weile begleiten. Ich wünsche dir viel Kraft und gute Nerven für deinen Weg'

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feels

Meister

Beiträge: 964

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Wohnort: Leipzig

Beruf: Ingenieur für Technische Gebäudeausrüstung

4

Donnerstag, 12. Januar 2012, 14:18

Nun kämpfe ich damit diese rationale Erkenntnis auch emotional umzusetzen. Vor allem muß ich mir vor mir selbst eingestehen, daß mein Traum von einer 'klassischen' glücklichen Familie endgültig geplatzt ist.


Was verstehst Du unter einer klassischen glücklichen Familie? Wie stellst Du Dir es vor? Wie soll es sein und wie soll es sich anfühlen? Tip! Schreibe es auf, was Du willst! ;-)
LG der Feels ;)

"...Es gibt nur einen Grund, warum Menschen nicht haben, was sie wollen: weil sie mehr an das denken, was sie nicht wollen. Achte auf Deine Gedanken, und achte auf die Worte, die Du aussprichst. Die meisten Menschen denken an das, was sie nicht wollen, und wundern sich, warum es ihnen wieder und wieder begegnet."(The Secret-Das Geheimnis)

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Herbstregen

Schüler

Beiträge: 39

Danksagungen: 42

Wohnort: Ruhrgebiet

5

Donnerstag, 12. Januar 2012, 14:41

Hi Feels,

Klassische glückliche Familie =
Mann und Frau die miteinander glücklich sind, 2 Kinder, kein Patchwork, eine Ehe die in 1. Instanz hält, gegenseitiges Vertrauen und Unterstützung, liebevoller Umgang miteinander...

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Ronja1975

Schüler

Beiträge: 41

Danksagungen: 45

Wohnort: Hamburg

6

Dienstag, 24. Januar 2012, 14:33

@ Herbstregen: das wäre sooo schön. Aber alle Menschen, die ich kenne und die Kinder haben, haben darüber auch Meinungsverschiedenheiten und der liebevolle Umgang leidet unter der Hektik des Alltags.
Das ist so in einer klassischen Familie. Manchmal bin ich ganz froh das ich das nicht habe.
@Igeminil: bei uns klappt es mit "platonisch" nach 2 Jahren nun ganz gut. Wir können etwas gemeinsam mit unserem Sohn unternehmen und alles wird friedlich geregelt. Lass einfach etwas Zeit vergehn, die den Trennungsschmerz lindert. Ich wünsch Dir viel Kraft das durchzustehn.
Grüße! Ronja

"Hoffnungslosigkeit ist ein echter Grund für Mißerfolg."
Dalai Lama

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