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von mona84

alexl79

Anfänger

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1

Dienstag, 24. Januar 2012, 14:04

Nach 11 Jahren zu einer anderen!

Hallo
Es ist normalerweise nicht so mein Ding einfach drauf los zu schreiben in solch einem Forum, aber andererseits weiß ich nicht mehr wirklich wohin mit meinen Gefühlen.
Mein Mann und ich haben uns vor 3 Jahren schonmal getrennt, er ist dann auch ausgezogen und hat seitdem eine eigene Wohnung. Wir haben aber trotz allem jeden Tag miteinander verbracht und er hat mir immer wieder gezeigt, dass er die Familie nicht aufgeben will. Scheidung hat auch keiner eingereicht von uns beiden. Letztes Jahr im Januar haben wir dann wieder richtig zusammen gefunden und auch über den Sommer schöne Zeiten zusammen verbracht. Er wollte jedoch seine ganze Freiheit nicht mehr für uns, also für mich und unsere gemeinsame Tochter aufgeben, wie er sagte. Er wollte jedoch mit uns in Urlaub fahren, hat mir täglich gesagt, er liebt mich usw. In der Zeit wurde meine Oma leider sehr krank, sodass es mir nicht wirklich gut ging. Des weiteren lernte er über Facebook eine andere Frau kennen, von der er immer behauptete, es sei nur eine Freundin. Im Oktober kam dann der große Knall: Er sagte mir, eine neue Frau hätte es leichter bei ihm als ich, denn mich kennt er ja schon so lange. Und er hätte sie getroffen und wäre nun genauso verliebt in sie wie in mich vor 12 Jahren. Seitdem ist er mit ihr zusammen. Sie hat zwei Kinder aus früheren Beziehungen und er ist täglich bei ihr. Jetzt ist die Freiheit nicht mehr so wichtig für ihn. Für mich empfindet er nur Mitleid, sagt er. Die Scheidung läuft und ich weiß nicht mehr weiter. Ich komme einfach nicht klar. Ich verstehe ihn nicht. :-(
Da es förderlich für meine Gesundheit sein soll, habe ich beschlossen, ab heute glücklich zu sein! :D

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Benutzer die sich bedankten:

stephilein (13.02.2012)

Ronja1975

Schüler

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2

Dienstag, 24. Januar 2012, 14:28

Hey Du,
das tut mir leid, das Du so sehr enttäuscht wurdest und das nach sovielen Jahren.
Für mich liest es sich sehr befremdlich als Familie in zwei getrennten Wohnungen zu leben, weil jemand seine Freiheit nicht aufgeben möchte. Die Freiheit hat er doch schon an dem Tag, als er sich für ein Kind entschieden hat aufgegeben. Meine Oma hat immer gesagt: "Man kann die Schüssel wohl kitten, aber der Sprung bleibt darin." Das war wohl bei Euch der Fall. Er hatte sich ja schon räumlich distanziert und dann auch mental.
Ich kann Dir aus meiner eignen Erfahrung nur raten, kümmere Dich darum Dir Dein eigenes Leben neu aufzubauen - ohne ihn und sorge gut für Deine Tochter, auch dafür das sie ihren Vater sieht.
Kopf hoch! Das haben auch schon andere geschafft!
Grüße! Ronja

"Hoffnungslosigkeit ist ein echter Grund für Mißerfolg."
Dalai Lama

alexl79

Anfänger

Beiträge: 5

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Wohnort: Koblenz

3

Dienstag, 24. Januar 2012, 20:37

Ja, das getrennte wohnen sollte ja nicht so bleiben, er wollte uns ja dann ein Haus kaufen im Sommer, waren auch schon welche anschauen usw. Aber da ich weiterhin so viel alleine war, habe ich das nicht direkt in die Realität umgesetzt.
Ich verstehe einfach nicht, wie man sich in einem Menschen so täuschen kann.
Ich bin ein Gefühlsmensch und jemand, der alles für seine Familie tut.
Wir haben vieles durchgemacht in den Jahren, was mich sehr an in bindet. Wie kann es dann sein, dass man einfach ausgetausch wird?
Ich weiß nicht, ob dieses miese Gefühl überhaupt aufhört irgendwann....
Da es förderlich für meine Gesundheit sein soll, habe ich beschlossen, ab heute glücklich zu sein! :D

Moni42

Senior Mitglied

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4

Dienstag, 24. Januar 2012, 20:44

Wie kann es dann sein, dass man einfach ausgetausch wird?


Einfach ausgetauscht hat lange gedauert. Denke, er hat sich dich warmgehalten bis etwas Neues ins Haus schneite........

Ja, ausgetauscht, so fühlt es sich an. Ging mir wie dir, dass habe ich mich auch gefragt. Die Neue sah mir auch noch ähnlich, so wurde mir mehrfach berichtet. Das tat damals weh, dachte, die Welt bleibt stehen. Dachte, dass überlebst du nicht. Dachte, dass ist das Ende. Kannte den Mann nicht, der er nach Trennung wurde. Wo war mein Mann geblieben?

Aber:

Es war ein Anfang. Heute tut es schon lange nicht mehr weh. Nicht einmal Wehmut findet sich ein. Die Welt dreht sich weiter und sie wurde wieder hell und klar.

alexl79

Anfänger

Beiträge: 5

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Wohnort: Koblenz

5

Dienstag, 24. Januar 2012, 20:50

Im Moment bin ich noch nicht soweit, so denken zu können. Ich sehe unsere Tochter an, die ein Wunschkind von uns beiden war und habe Tränen in den Augen.
Seine Neue gleicht mir auch...noch schlimmer aber für mich: Sie hat zwei Kinder, um die er sich nun mitkümmert. Das ist ihm nicht zuviel. Seit dem ersten Tag der Beziehung bezieht er auch diese Kinder und die Frau mit ein, wenn er unsere Tochter hat. Keine Rücksicht auf unser Kind oder auf mich...es ist mir zuviel...
Da es förderlich für meine Gesundheit sein soll, habe ich beschlossen, ab heute glücklich zu sein! :D

Ronja1975

Schüler

Beiträge: 41

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Wohnort: Hamburg

6

Mittwoch, 25. Januar 2012, 09:04

Also, da muß ich sagen, das finde ich gut von ihm, das er Eure gemeinsame Tochter mit in die "neue" Familie einbezieht. Das zeigt doch, das er willens ist sich um sie zu kümmern, obwohl Ihr kein Paar mehr seid.
Klar, das es Dir sehr weh tut, aber für Deine Tochter sind die Patchwork-Geschwister vielleicht das einzig Positive an der Trennung. Deine negativen Gefühle gegenüber der Frau und den Kindern kann ich sehr gut nachvollziehen, aber ändern wird es nichts, außer Verbitterung bringen. Mensch, es tut mir echt leid für Dich.
Grüße! Ronja

"Hoffnungslosigkeit ist ein echter Grund für Mißerfolg."
Dalai Lama

alexl79

Anfänger

Beiträge: 5

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Wohnort: Koblenz

7

Mittwoch, 25. Januar 2012, 10:30

Ehrlich gesagt finde ich es auch gut, dass sie Kinder hat, dann ist meine Kleine nicht so allein dort. Aber es überfordert meine Tochter, das merkt man ihr an. Von heute auf morgen weg von der Mama und dem Kind, hin zu einer anderen mit zwei Kindern. Sie versteht es nicht. Da kommen Fragen wie, warum der Papa nicht mehr bei uns ist sondern dort. Dass wir uns doch wieder vertragen sollen und alles wird gut. Er nimmt sich auch keine Zeit für unsere Kleine alleine, die Kinder spielen dann zusammen und er und sie machen ihr Ding.
Ich muss auch sagen, ich habe unabhängig von der Situation keine gute Meinung von der Frau, denn eines der Kinder ist ebenfalls von einem verheirateten Mann, den sie sich damals geangelt hat. Es scheint ihre Masche zu sein, verheiratete Männer anziehend zu finden. Aber eigentlich ist das auch egal.
Ich bin einfach wahnsinnig enttäuscht von meinem Mann, dass er nach der langen Zeit, in der ich wirklich viel getan habe für ihn und uns, uns einfach aufgibt und es vorbei ist.
Da es förderlich für meine Gesundheit sein soll, habe ich beschlossen, ab heute glücklich zu sein! :D

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 185

Danksagungen: 2019

8

Mittwoch, 25. Januar 2012, 10:58

ss er nach der langen Zeit, in der ich wirklich viel getan habe für ihn und uns, uns einfach aufgibt und es vorbei ist.


ich glaube, dass dies nicht mehr in seinem Kopf Platz hat. Wenn du Pech hast bekommst du noch unerwünschte Titel:

du warst meine Fußangel
Entwicklungshemmer
Lebensbremse

u. a. unvorstellbare Bezeichnungen

Ronja1975

Schüler

Beiträge: 41

Danksagungen: 45

Wohnort: Hamburg

9

Mittwoch, 25. Januar 2012, 11:20

Darf ich fragen wie alt Deine Tochter ist?? Ich habe damals und (jetzt noch immer) mit meinem Sohn die Gründe für unsere Trennung altersgemäß besprochen und er hat sich nach anfänglicher Verunsicherung damit arrangiert. Allerdings war er erst 2 als wir uns getrennt haben und ist jetzt 4.
Du meinst, er nimmt sich nicht die Zeit mit ihr dieses Thema zu besprechen oder er nimmt sich generell zu wenig Zeit für sie alleine? Für mich hört es sich ganz gut an, wenn alle Drei zusammen spielen, Kinder verarbeiten ja auch viel durch Spiele. Vielleicht hat sie damit angefangen sich einen Weg zu suchen, damit fertig zu werden. Ich weiß, Du wirst Dich nicht freuen das zu hören, aber wenn Deine Tochter bei Ihren Vater ist (ich gehe vom GSR aus) kannst Du nicht beeinflussen was dort passiert, es bleibt Dir nur ihm zu vertrauen, das auch er das Beste für Eure Tochter will. Nutz die Zeit ohne Kind Dich auf Dich zu besinnen und es Dir schön zu machen, auch wenns Dir schwer fällt. :)
Grüße! Ronja

"Hoffnungslosigkeit ist ein echter Grund für Mißerfolg."
Dalai Lama

airam

*AE.net -Wetterfee*

Beiträge: 1 558

Danksagungen: 918

10

Mittwoch, 25. Januar 2012, 11:29

Ich bin einfach wahnsinnig enttäuscht von meinem Mann, dass er nach der langen Zeit, in der ich wirklich viel getan habe für ihn und uns, uns einfach aufgibt und es vorbei ist.

Ja diese Enttäuschung wird auch noch lange an Dir nagen, ... es wird aber leider nichts an der Situation selber ändern ... Es ist so, wie es ist.
Je eher Du selber Dich mit den jetzigen Gegebenheiten arrangierst (ich spreche bewußt nicht über die emotionale Situation), umso besser für Dich und Euer Kind.

Zitat

Ich muss auch sagen, ich habe unabhängig von der Situation keine gute Meinung von der Frau, denn eines der Kinder ist ebenfalls von einem verheirateten Mann, den sie sich damals geangelt hat. Es scheint ihre Masche zu sein, verheiratete Männer anziehend zu finden. Aber eigentlich ist das auch egal.
Der letzte Satz dieses Zitates zeigt, daß Dir bewußt ist, es ist eigentlich egal, bzw. sollte Dir egal sein ... Deine persönliche Meinung über diese Frau selber, ist Deine Meinung, wer oder was auch immer diese Person an Vorgeschichte hatte, es ist ihre Geschichte, die kannst Du für Dich selber zwar ablehnen, aber ihr nicht absprechen, das es eben ihre Geschichte ist ;) ....

Zitat

Ehrlich gesagt finde ich es auch gut, dass sie Kinder hat, dann ist meine Kleine nicht so allein dort. Aber es überfordert meine Tochter, das merkt man ihr an. Von heute auf morgen weg von der Mama und dem Kind, hin zu einer anderen mit zwei Kindern. Sie versteht es nicht. Da kommen Fragen wie, warum der Papa nicht mehr bei uns ist sondern dort. Dass wir uns doch wieder vertragen sollen und alles wird gut. Er nimmt sich auch keine Zeit für unsere Kleine alleine, die Kinder spielen dann zusammen und er und sie machen ihr Ding
Klar ist es für ein Kind schwierig, diese Situation zu verstehen, da wirst aber Du alleine in Deiner momentanen emotionalen Verfassung ihr ggfs. keine große Hilfe sein, um ihr aufzuzeigen, die Situation ist so wie sie ist, ihr dies kindgerecht zu erklären ... Hole Dir dazu neutrale Hilfe (Beratungsstellen oder ähnliches) ...
Dem Kind muss auch von Dir vermittelt werden, Wir sind getrennt, wir haben uns nicht mehr so gut verstanden, um auf Dauer eine schöne Familie ohne ständige Differenzen zu sein . Du hast Papa auch weiterhin als Papa, er hat eine Freundin, und mit den Kindern kannst und darst Du spielen, die Möglichkeit hättest Du nicht, wenn Papa noch hier wäre. ...
Was er in seiner Umgangszeit macht, und wie er das Kind beschäftigt, das obliegt alleine ihm ...
Viele Kinder haben in einer solchen Situation große Probleme zu verstehen, daß es keinen Schuldigen an der Situation gibt, sondern es einfach so ist wie es ist, da helfen Dir wie gesagt auch Beratungsstellen bei, oder wenn ihr in der Nähe habt eine Trennungsgruppe für Kinder .

Zitat

Mein Mann und ich haben uns vor 3 Jahren schonmal getrennt, er ist dann auch ausgezogen und hat seitdem eine eigene Wohnung. Wir haben aber trotz allem jeden Tag miteinander verbracht und er hat mir immer wieder gezeigt, dass er die Familie nicht aufgeben will. Scheidung hat auch keiner eingereicht von uns beiden. Letztes Jahr im Januar haben wir dann wieder richtig zusammen gefunden und auch über den Sommer schöne Zeiten zusammen verbracht. Er wollte jedoch seine ganze Freiheit nicht mehr für uns, also für mich und unsere gemeinsame Tochter aufgeben, wie er sagte
... Ich glaube bereits da, war das was er später mitteilte (das er nur Mitleid mit dir habe) ein wenig vorhanden.
Im Grunde genommen zieht er nur die notwendige Konsequenz aus allem, er war bereits sehr viel weiter ... Hm und zu sagen man liebt den anderen noch, ja ... kann ja sein, es gibt die verschiedensten Arten von Liebe ... ich denke es war eher eine Art Freundschaft und innige Verbundenheit ... eine Annäherung in über zwei Jahren ... Er war schon weiter, viel weiter als Du ... aber das war Dir im Endeffekt ja bereits selber bekannt ...

Zitat

Ja, das getrennte wohnen sollte ja nicht so bleiben, er wollte uns ja dann ein Haus kaufen im Sommer, waren auch schon welche anschauen usw. Aber da ich weiterhin so viel alleine war, habe ich das nicht direkt in die Realität umgesetzt.
...
Geahnt oder gespürt hast Du es somit durchaus schon länger ... und das erkennen und merken, daß auch eigene Handlungsweisen oder nicht-Handlungsweisen unter Umständen mit ausschlaggebend waren ... Bitter ;)
Ich denke ihr habt beide etwas füreinander getan, doch irgendwo fehle der entscheidene Funken an Durchführung auf mindestens einer Seite ;)
Mach das Beste aus Deiner Situation, die Trennung an sich ist Dir ja bereits bekannt... eine Annäherung hat nicht geklappt, Du hast mehr Gefühle investiert, oder Hoffnung an ein normales Familienleben, er aber hatte erkannt, daß ein SuperUmgang miteinander möglich sein kann, aber auf Dauer mehr als Beziehung auf der Paarebene selber, nicht das Gelbe vom Ei ist ... Jetzt bist Du an einem Punkt, wo Du gefordert bist: entweder anfängst Dein Leben zu leben oder aber ewig dem gewesenen hinterherzuhängen ....
Desweiteren sollte dies auch dem Kind vermittelt werden, ich gehe davon aus, das dem Kind selber die Trennungssituation ja auch nicht unbekannt ist ... Das Kind muß lernen, Papa hat Freundin, da sind Kinder ... Mama hat mich ... und beide sind für mich da ...
Der einzige Unterschied zur bisherigen Situation ist, Papa und Mama selber haben nicht mehr soviel Umgang miteinander, die tägl. Umgänge miteinander (wir haben trotzdem die Tage immer gemeinsam verbracht) sind nicht mehr gegeben ... aber auch da wird das Kind hineinwachsen, wenn ihr beide selbstverständlich mit umgeht...

LG airam : iwn
:rot "Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut." (Laotse)
... : iwn ...

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