Ich bin einfach wahnsinnig enttäuscht von meinem Mann, dass er nach der langen Zeit, in der ich wirklich viel getan habe für ihn und uns, uns einfach aufgibt und es vorbei ist.
Ja diese Enttäuschung wird auch noch lange an Dir nagen, ... es wird aber leider nichts an der Situation selber ändern ... Es ist so, wie es ist.
Je eher Du selber Dich mit den jetzigen Gegebenheiten arrangierst (ich spreche bewußt nicht über die emotionale Situation), umso besser für Dich und Euer Kind.
Ich muss auch sagen, ich habe unabhängig von der Situation keine gute Meinung von der Frau, denn eines der Kinder ist ebenfalls von einem verheirateten Mann, den sie sich damals geangelt hat. Es scheint ihre Masche zu sein, verheiratete Männer anziehend zu finden. Aber eigentlich ist das auch egal.
Der letzte Satz dieses Zitates zeigt, daß Dir bewußt ist, es ist eigentlich egal, bzw. sollte Dir egal sein ... Deine persönliche Meinung über diese Frau selber, ist Deine Meinung, wer oder was auch immer diese Person an Vorgeschichte hatte, es ist ihre Geschichte, die kannst Du für Dich selber zwar ablehnen, aber ihr nicht absprechen, das es eben ihre Geschichte ist

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Ehrlich gesagt finde ich es auch gut, dass sie Kinder hat, dann ist meine Kleine nicht so allein dort. Aber es überfordert meine Tochter, das merkt man ihr an. Von heute auf morgen weg von der Mama und dem Kind, hin zu einer anderen mit zwei Kindern. Sie versteht es nicht. Da kommen Fragen wie, warum der Papa nicht mehr bei uns ist sondern dort. Dass wir uns doch wieder vertragen sollen und alles wird gut. Er nimmt sich auch keine Zeit für unsere Kleine alleine, die Kinder spielen dann zusammen und er und sie machen ihr Ding
Klar ist es für ein Kind schwierig, diese Situation zu verstehen, da wirst aber Du alleine in Deiner momentanen emotionalen Verfassung ihr ggfs. keine große Hilfe sein, um ihr aufzuzeigen, die Situation ist so wie sie ist, ihr dies kindgerecht zu erklären ... Hole Dir dazu neutrale Hilfe (Beratungsstellen oder ähnliches) ...
Dem Kind muss auch von Dir vermittelt werden, Wir sind getrennt, wir haben uns nicht mehr so gut verstanden, um auf Dauer eine schöne Familie ohne ständige Differenzen zu sein . Du hast Papa auch weiterhin als Papa, er hat eine Freundin, und mit den Kindern kannst und darst Du spielen, die Möglichkeit hättest Du nicht, wenn Papa noch hier wäre. ...
Was er in seiner Umgangszeit macht, und wie er das Kind beschäftigt, das obliegt alleine ihm ...
Viele Kinder haben in einer solchen Situation große Probleme zu verstehen, daß es keinen Schuldigen an der Situation gibt, sondern es einfach so ist wie es ist, da helfen Dir wie gesagt auch Beratungsstellen bei, oder wenn ihr in der Nähe habt eine Trennungsgruppe für Kinder .
Mein Mann und ich haben uns vor 3 Jahren schonmal getrennt, er ist dann auch ausgezogen und hat seitdem eine eigene Wohnung. Wir haben aber trotz allem jeden Tag miteinander verbracht und er hat mir immer wieder gezeigt, dass er die Familie nicht aufgeben will. Scheidung hat auch keiner eingereicht von uns beiden. Letztes Jahr im Januar haben wir dann wieder richtig zusammen gefunden und auch über den Sommer schöne Zeiten zusammen verbracht. Er wollte jedoch seine ganze Freiheit nicht mehr für uns, also für mich und unsere gemeinsame Tochter aufgeben, wie er sagte
... Ich glaube bereits da, war das was er später mitteilte (das er nur Mitleid mit dir habe) ein wenig vorhanden.
Im Grunde genommen zieht er nur die notwendige Konsequenz aus allem, er war bereits sehr viel weiter ... Hm und zu sagen man liebt den anderen noch, ja ... kann ja sein, es gibt die verschiedensten Arten von Liebe ... ich denke es war eher eine Art Freundschaft und innige Verbundenheit ... eine Annäherung in über zwei Jahren ... Er war schon weiter, viel weiter als Du ... aber das war Dir im Endeffekt ja bereits selber bekannt ...
Ja, das getrennte wohnen sollte ja nicht so bleiben, er wollte uns ja dann ein Haus kaufen im Sommer, waren auch schon welche anschauen usw. Aber da ich weiterhin so viel alleine war, habe ich das nicht direkt in die Realität umgesetzt.
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Geahnt oder gespürt hast Du es somit durchaus schon länger ... und das erkennen und merken, daß auch eigene Handlungsweisen oder nicht-Handlungsweisen unter Umständen mit ausschlaggebend waren ... Bitter
Ich denke ihr habt beide etwas füreinander getan, doch irgendwo fehle der entscheidene Funken an Durchführung auf mindestens einer Seite
Mach das Beste aus Deiner Situation, die Trennung an sich ist Dir ja bereits bekannt... eine Annäherung hat nicht geklappt, Du hast mehr Gefühle investiert, oder Hoffnung an ein normales Familienleben, er aber hatte erkannt, daß ein SuperUmgang miteinander möglich sein kann, aber auf Dauer mehr als Beziehung auf der Paarebene selber, nicht das Gelbe vom Ei ist ... Jetzt bist
Du an einem Punkt, wo Du gefordert bist: entweder anfängst Dein Leben zu leben oder aber ewig dem gewesenen hinterherzuhängen ....
Desweiteren sollte dies auch dem Kind vermittelt werden, ich gehe davon aus, das dem Kind selber die Trennungssituation ja auch nicht unbekannt ist ... Das Kind muß lernen, Papa hat Freundin, da sind Kinder ... Mama hat mich ... und beide sind für mich da ...
Der einzige Unterschied zur bisherigen Situation ist, Papa und Mama selber haben nicht mehr soviel Umgang miteinander, die tägl. Umgänge miteinander (wir haben trotzdem die Tage immer gemeinsam verbracht) sind nicht mehr gegeben ... aber auch da wird das Kind hineinwachsen, wenn ihr beide selbstverständlich mit umgeht...
LG airam