. Ich kann mich einfach nicht durchringen zu gehen. Habe es einige Male versucht, aber dann hat er gebettelt und geweint und ich bin wieder zurück.
Ein Gast
Hallo Gast (auch wenn ich es schade finde, jemanden so anzuschreiben, irgendein(erfundener Name) wäre in einer doch so "persönlichen"Darstellung doch persönlicher, als nur Gast (meine Meinung, und nicht bös gemeint ;-))
Dieses nicht durchringen können habe ich 2 mal hinter mir. 1 mal war es während meiner Ehe. Was wollte man? Wir hatten 2 Kinder, ein Haus, einen Garten, beide einen Job (ich teilzeit)....uns ging es doch gut (von aussen betrachtet).
Ich bog mich 2 Jahre darum, zu gehen, oder nicht. Eheberatung etc......Schlussendlich brachte mich mein eigener Autounfall dazu (bzw. die Diagnose, und die Reaktion meines damaligen Mannes). Als ich das Krankenhaus verliess, war auch die Ehe hinüber. Das war so seinerzeit wirklich nicht mehr schwer da für mich, weil es die Folge vieler kleiner Dinger war, über Jahre, und dann nach einem so schweren Unfall vom Ex im KH (wohlgemerkt ich war nicht schuld an dem Unfall!) zu hören zu bekommen: Hättest das nicht 4 wochen eher machen können, bevor wir noch x DM für Tüv reinsteckten? Das ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wußte, ob und wie geheilt ich das KH verlassen werde (WSFrakturDiagnose), waren das eigentlich die Sätze von ihm, die mich aufrüttelten.
Ich ging, mit Kinder, bzw. er ging, aber das war dann vereinbart....aber die Trennung kam von mir aus.
Finanziell wollte ich nichts von ihm, und er hätte wegen meiner alles, ausser was den Kindern gehörte, mitnehmen können.
Vom Dad der kleinen trennte ich mich, nach langem hin und her, weil ich nicht mehr ich selbst war (nicht sein durfte unter ihm). Ich wurde depressiv, zog mich zurück von allem, bis ich Gott sei Dank eines Tages den aufraffer hatte: Nein so nicht mehr.....das bist nicht Du, (muß dazu sagen, ich durfte nicht mal alleine zum Friseur gehen, oder zum Doc, Eltern besuchen o.ä.)....das dauerte auch eine ganze weile. Ich zog mich zurück, zweifelte.....sollst der kleinen auch ein leben mit getrennten Eltern zumuten usw.
Eines Tages machte es (gott sei dank) klick bei mir, was mir sagte, entweder jetzt, oder Du gehst unter......Und untergehende Mama nutzt keinem Kind was.
Was mir persönlich jedoch hoch ansteht, was allerdings wirklich nur meine Einstellung ist: Nichts beginnen, bevor etwas anderes nicht sauber beendet wurde.
Klare Linie, darauf hat ein jeder ein Recht drauf.
Was ich ursprünglich sagen will: Manchmal schlägt das Schicksal zu (positiv oder negativ), so das man gar nicht lange über eine Entscheidung mehr nachdenken muß, in welche Richtung auch immer sie geht.
Allerdings....eine neue Liebe über 2 Jahre....wäre es wahre Liebe (auch wenn ich sage, nicht von eins in das nächste), dann würde nichts mehr an den Mann halten, denn nach 2 Jahren sollte auch die rosa Brille schon weg sein, und nicht mehr über eine Kurzschlussreaktion von wegen war kurzweilig verliebt.
PS: Wegen finanzieller Dinge bei einem Menschen zu bleiben, finde ich absolut nicht okay, und fair keinem gegenüber 8auch den Kindern gegenüber nicht). Wie sollen Kinder später lernen zu lieben, wenn sie es nicht selbst vorgelebt bekommen
:-? [addsig]