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von mona84

klaus2

Anfänger

Beiträge:

1

Donnerstag, 22. Februar 2007, 09:42

Brauch ich profesionelle Hilfe???

Hallo,
also ich glaube jetzt nicht, daß es schon soweit fehlt, aber aussenstehende sehen das oft anders, habe folgende Probleme:
vor 2 Monaten hab ich rausgekommen,daß mich meine Frau mit einem Arbeitskollegen betrügt, sind jetzt 8 Jahre zusammen,verheiratet seit 2 und haben einen Sohn, 1,5 Jahre.
Bis vor 2 Monaten hatte wir(oder nur ich,k.A.), große Träume, wollten Haus bauen, haben auch schon den Grund gekauft, das Darlehen aufgenommen, alles ersparte verbraucht, und das alles, obwohl sie mich schon lange nicht mehr liebt und den Typen schon über ein halbes Jahr hat...
Mich kotzts so an, das das alles dann noch soweit gekommen ist!!!
Dann hab ich auch noch im Januar meinen Job fristlos verloren ( 2Tage,bevor das mir ihr rauskam), und nun steh ich nur noch vor Trümmern...
Sie kann mich nicht mehr sehen,ist froh,wenn ich endlich ausziehe, damit sie frei ist für den neuen, ich hab aber kein Geld mehr,keinen Job, und irgendwie gar nix mehr...
Sie hat jetzt ihr Klotz am Bein weg, hat nen Job,mit dem sie sich die Wohnung alleine leisten kann,ne neue Liebe, ihr Traummann usw...
Ich dachte, jetzt nach fast 6 Wochen hab ich das schlimmste geschafft, aber ich ertappe mich immer wieder dabei, wie mir alles zuviel wird, bin den ganzen Tag beim Kleinen daheim, wärend sie in der Arbeit mit dem Typen rummacht, und oft wird mir der Kleine echt zuviel, das ich echt schreien muß, heulanfälle bekomme, total nervös bin, und seit letzens tut mir auch noc körperlich alles weh, wird immer schlimmer...
Ich hab auch nie zeit für mich,immer ist Michael da!
Nicht das jetzt das Gefühl aufkommt,ich wär ein schlechter Vater,ich liebe ihn über alles, deshalb mache ich mir auch langsam sorgen, weil er mir langsam echt zuviel wird...
am liebsten würd ich ihn irgendwo abgeben und einfach weg...
ch hoffe,ich schreibe nicht zu wirr, aber was passiert da mit mir?
Sind das normale verlust/trennungsgefühle, oder brauch ich psychologische Hilfe?
[addsig]

inesk

unregistriert

2

Donnerstag, 22. Februar 2007, 09:50

RE: Brauch ich profesionelle Hilfe???

Hallo Klaus!

Ich gebe dir einen Rat, gehe zum Arzt und lass dir einen guten Psychologen empfehlen. Dein Körper kämpft mit starken ängsten, dass kann bis zu organischen Problemen führen.
Ich weiß wovon ich rede, hab das auch durch, musste mich damals aber mehr oder weniger selber therapieren, da die krankenkasse ewig brauchte um die Therapie zu bewilligen.
Laß Dir helfen!


Liebe Grüße Ines :roll:

Gast

unregistriert

3

Donnerstag, 22. Februar 2007, 09:52

RE: Brauch ich profesionelle Hilfe???

Hey Klaus,

was erwartest Du?
Vor gerade mal 6 Wochen ist Dein Leben, Deine Träume, Deine Familie auseinaandergeplatzt. Von jetzt auf gleich. Peng, wie eine Seifenblase.

Sowas geht niemals spurlos an einem vorbei, und dauert, bis man einigermaßen wieder auf einer geraden Bahn ist.

Psychologische Hilfe/Unterstützung ist sicherlich nie verkehrt.

Wenn ich aber Deine derzeitige Situation lese, zu Hause, in der gemeinsamen Wohnung, glaube, ich würde auch am Rad drehen.

Könntest Du nicht mal mit dem kleinen einen Kurzurlaub bei Deinen Eltern machen? Tapetenwechsel, raus aus der Wohnung, was anderes sehen und hören? Oma und Opa würden gewiss den kleinen auch mal stundenweise alleine betreuen, so das Du vielleicht auch mal 2 Stunden alleine an der Luft für Dich verbringen kannst? Besuche Freunde....

lenke Dich etwas ab, was nicht heißen soll, fliehe vor den Sorgen.....denen mußt Du Dich stellen, so oder so......aber gestalte den Alltag etwas anders.

Und psychologische unterstützung ist, wie gesagt, sicherlich von Vorteil.

Die Zeiten werden wieder besser, auch für Dich, allerdings braucht das seine Zeit

Grüßle Aninjha

Gast

unregistriert

4

Donnerstag, 22. Februar 2007, 11:30

RE: Brauch ich profesionelle Hilfe???

Also am besten mal zum Arzt gehen und beraten lassen?
Der Gedanke kam mir auch schon,meinen kleinen packen und ein paar Tage zu meinen Eltern, oder in die Ferienwohnung der Schwiegereltern, aber irgendwas hält mich davon ab!
Ich weiß nicht,was, aber irgendwas stört mich, vllt kann ich noch nicht loslassen??
War letzten Samstag abend bei nem Freund übernacht, hab was getrunken und mir die Seele leergesprochen,tat gut!
Aber als ich dann am Sonntag heim bin,hab ich erfahren, daß sie das ausgenutzt hat und die Nacht mit ihrem Typen verbracht hat, ich hab so gekotzt wie noch nie...
Aber ich weiß,ich muß loslassen,ich denke,das ist noch mein Problem,mein Traum von meinem tollen erfüllten Leben bis vor 2 Monaten...

Gast

unregistriert

5

Donnerstag, 22. Februar 2007, 13:29

RE: Brauch ich profesionelle Hilfe???

Hallo Klaus.
Ja, ich würde empfehlen, dir professionelle Hilfe zu holen. Laß es nicht so weit kommen, dass du irgendwann nicht mehr kannst und dein Leben weg schmeißt. Das wäre mir bald passiert, obwohl die Trennung schon ein halbes Jahr her war. Jetzt mache ich eine Therapie. Und es geht mir viel besser.
Auch kannst du eine Vater-Kind-Kur machen. Ich habe damals innerhalb von 2 Wochen eine Kur genehmigt bekommen und nach weiteren 4 Wochen war ich weg.
Ich wünsch dir Kraft,
Glückspilz[addsig]

BettinaHamburg

unregistriert

6

Donnerstag, 22. Februar 2007, 17:53

RE: Brauch ich profesionelle Hilfe???

:-O

Mensch Klaus,

ich kenne das so gut, wenn wirklich ALLES zusammenbricht.

Ich selbst habe aufgrund von solchen Trennungen etc. Therapien hinter mir. Es ist gut!!

Bei dir kommt so Viel zusammen. Da ist der Verrat deiner Frau, eventuell hast du auch nicht gemerkt oder wolltest nicht merken, dass da irgendwas nicht ganz stimmt, während du geplant hast. Oft fangen Männer ganz heftig an zu planen, wenn sie merken, es geht auseinander. Kann sein, dass du das jetzt noch nicht siehst.

Das ist euer gemeinsames Kind das du liebst, dass dich aber auch permanent an deine Frau erinnert. Schwierig.

Wenn deine Beschwerden sich derart ausdrücken, dass es schon körperlich "weh tut", dann ab zum Arzt.

Konkret: geh zu deinem Hausarzt und erkläre die Situation. Hausarzt gibt dir eine Überweisung für einen Psychologen (die übrigens genau so wichtig sind, wie jeder andere Arzt, denn die Seele ist wichtiger Bestandteil von uns Menschen!) Ich weiß nicht wo du wohnst, aber es gibt Hotlines für offene Therapieplätze.

BEVOR du merkst, dass du kurz vorm "abdrehen" bist (wie auch immer), geh´in eine Klinik für Psychiatrie, schäme dich NICHT!!! Du brauchst Hilfe. Und man wird dich nicht wegschließen.

Ich biete dir an, mir eine persönliche Nachricht zu schicken oder eine E-Mail (whistlevoice@hotmail.de), denn auskotzen baut auch erst mal Druck ab.

Ich klopf dir mal auf die Schulter und sag: ich fühle mit dir!!

Bettina[addsig]

Gast

unregistriert

7

Freitag, 23. Februar 2007, 08:13

RE: Brauch ich profesionelle Hilfe???

Hallo Bettina und danke für eure Antworten, nettes Angebot, aber ich denke, ich will dich nicht unnötig belasten und alleine das Schreiben hier tut mir gut!
An eine Kur dachte ich auch schon, aber wi müssen erst noch so viele Sachen klären, bleib ich nun beim Kind daheim, oder such ich mir arbeit und er kommt in die Krippe, wo zieh ich hin mit welchem Geld usw...
Und da das so viel auf einmal ist, denke ich, gehts mir nicht gut, ich hoffe,ich kann nächste Woche viele Termine machen, damit ich weiß,wies mit uns weitergehen soll, dann gehts mir hoffentlich auch bald besser!
Aber wenn das in ein paar Wochen noch nicht besser ist,geh ich zum Arzt!

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