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von Elune

frank68nrw

Anfänger

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Wohnort: LEV

Beruf: IT-Support Spezialist

21

Mittwoch, 17. Juni 2009, 15:23

RE: Freundschaftliche Trennung ? Gibt es das ?

keine Ahnung, welchen einfluss ihr neuer hat. offzizeiel sind die ja auch "nur"

Freunde, aber ...habs selbst gesehen.
Als Freund ist er ein schlechter Berater, den so einer hätte zumindest versucht statt von jetzt auf gleich ne Trennung übers knie zu brechen, für einen Versöhnungsversuch gesorgt. Das aber war nie deren beider Überlegung ....
Und so lang da nix plausibles kommt sind meine Gedanken sowas von frei ...

lg Frank1968nrw[addsig]

Gast

unregistriert

22

Mittwoch, 17. Juni 2009, 15:55

RE: Freundschaftliche Trennung ? Gibt es das ?

Hallo.
Seit drei Jahren handel ich nach dem Motto:
Wer immer nachgibt, ist irgendwann der Dumme... (Quelle: Marion64; Signatur).
Man muß sich auch mal wehren können. Und dazu gehört ein eigener Anwalt.
GlĂĽckspilz
[addsig]

Oelfuss

Anfänger

Beiträge:

23

Mittwoch, 17. Juni 2009, 16:39

RE: Freundschaftliche Trennung ? Gibt es das ?

Meine Ex hat mich nach 17 Jahren wegen eines anderen Mannes verlassen. Sie wollte die gütliche Einigung. Ich hätte nur das Haus verlassen müssen, damit der andere rein kann, auf meine Kinder weitgehend verzichten und eben nur zahlen sollen...

Naja, ich habe das Haus nicht verlassen, die Kinder sind bei mir, aber ich habe in den letzten Jahren schon zig-tausend Euro bezahlt und sie will immer noch und immer mehr Geld. Und sie kann gar nicht verstehen, dass sie für mich ein rotes Tuch ist und wir nicht gute Freunde sein können.....

Beiträge: 10

Danksagungen: 3

Beruf: Altenpflegerin

24

Mittwoch, 2. Dezember 2009, 17:08

Freundschaftliche Trennung

Hallo Koffergabi

Es gibt die freundschaftliche Trennung....Ich selber lebe jetzt 4 Jahre von meinem Nochehemann getrennt.

Wir haben eine gemeinsame 9 jährige Tochter.Da wir keinerlei partnerschaftliche Gefühle für einander hegen,haben wir eher eine freundschaftliche Basis aufgebaut.Das tut uns allen gut und ist sehr positiv für unsere Tochter.Für nächstes Jahr haben wir die Scheidung anvisiert.

Da ich aber schon einmal eine Scheidung und Trennung hinter mir habe,muß ich sagen das es leider nicht oft so freundschaftlich abläuft wie jetzt.Beim ersten Mal hatte ich jahrelang nur Stress.

Ich wĂĽnsche dir Kraft und Geduld .

L.g.Ursula

Zitat

Fordere viel von dir selbst

und erwarte wenig von anderen.

So wird dir viel Ärger erspart bleiben.(Konfuzius) :)

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Lijana

Fortgeschrittener

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25

Mittwoch, 2. Dezember 2009, 19:12

ich hätte mir auch etwas mehr Freundschaft gewünscht.
in den fast 14 Jahren haben wir viele schlimme Lebenserfahrungen gehabt(Kindestod, Pleite usw.) und einfach auseinander gedrifftet. Wir haben nur noch nebeneinander hergelebt und uns aneinander gestört. Und da habe ich ganz naiv gedacht, es wäre deshalb einfach auseinander zu gehen. Aber es war nicht einfach. Als ich gesagt habe, ich ziehe mit den Kids aus, fing es mit dem Stress an. Es musste alles doppelt und dreifach ausdiskutiert werden da er seine Meinung immer wieder zu seinem Vorteil geändert hat. Bin schon gespannt, wie es nächstes Jahr mit der tatsächlichen Scheidung dann aussieht...habe keine Lust mehr auf Stress

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lijana« (2. Dezember 2009, 19:26)


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Chris29

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Wohnort: Landkreis Giessen

Beruf: Touristikerin

26

Donnerstag, 10. Dezember 2009, 11:40

Das gibt es

Die Trennung von meinem Freund war der Beginn einer grauenvollen Auseinandersetzung vor Gericht, Telefonterror, Heulen und Zähneklappern.

Erst als dieser ganze JA und Gerichtskram vorbei war, ging es so langsam wieder. Ich musste mich auch immer wieder zusammenreissen und an meine Tochter denken, dass sie für diese Trennung nichts kann und beide Eltern liebt und braucht. Seit einem Jahr reden wir auch wieder länger miteinander und es geht aufwärts. Ich denke mal, so eine Situation ist leider die Regel.

Es gibt aber auch schöne Beispiele. Mein Freund und die Mama seines Sohnes feiern Weihnachten zusammen, haben keine festen Absprachen, der Kleine wohnt mal und mal da und es ist sehr harmonisch. Find ich echt klasse, könnte öfter so sein.

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mama_wonni

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Wohnort: Essen

Beruf: Altenpflegerin

27

Dienstag, 15. Dezember 2009, 12:46

Ja Chris, ganz Deiner Meinung. Es könnte auch öfters sein und finde Dein Beispiel echt schön. Der Junge kann froh sein solche Eltern zu haben.
Ja aber wie schon so oft beschrieben ist wohl leider die Regel, das die Eltern nicht mit einander können.Schade.
Bei mir war es so, das ich im ersten jahr auch ein freundschaftliches Verhältnis aufbauen wollte.Ich war auch beim Psychologen, um die Wut zu verarbeiten, die in meinem Bauch war und anders umzusetzen. Leider hat es der Papa ständig missverstanden, sich immer und immer wieder auch in mein Leben eingemischt.
Mit der Weile ist es so, das er bockig war und teilweise den Kontakt abbrach, auch durch seine privaten Umstände (die ich nicht hier erläutern möchte),seit über zwei Jahren die Kleine nicht mehr gesehen hat. In der Zwischenzeit habe ich leider die Wut auch wieder im Bauch und kann auch nicht mehr neutral genug sein. Ich finde es schade. Er versucht ab und zu mal anzurufen bei mir, aber gibt es schnell wieder auf und schreibt lieber bitterböse Mails.
Falls es jemanden gibt, der ein Rezept für freundschaftliche Verhältnisse von Eltern hat, der kann sich bei mir melden.
Ich wĂĽnsche allen,die noch dadurch mĂĽssen, viel Kraft
"Es ist leichter einen Atomkern zu zertrĂĽmmern, als ein Vorurteil"

-Albert Einstein

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Benghee

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Wohnort: Rhein Main Gebiet

Beruf: abwechslungsreich

28

Donnerstag, 17. Dezember 2009, 08:40

Freundschaft?

Bewundernswert wenn es bei dem einen oder anderen klappt. Aber meist ist es doch so, dass einer oder gar beide verletzt sind. Dann gibt es zumindest in der ersten Phase keine wirkliche Freundschaft. Vielleicht kann sie „wieder“ entstehen wenn das „Gleichgewicht“ hergestellt ist. :huh:

Bei uns wird es keine Freundschaft geben, dazu ist er zu wenig präsent als "ernsthafter aktiver" Vater.

Allem Harmoniebedürfnis in Ehren, es muss nicht auf Gedeih und Verderb eine Freundschaft entstehen „nur“ weil ein Kind da ist. Meine Meinung ;) .


Was ich dennoch absolut unerlässlich finde ist Respekt und ein freundlicher Umgang miteinander.
" Die Realität ist nur eine Illusion,
wenn auch eine sehr hatnäckige."
Albert Einstein


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melli1008

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Beiträge: 3

Danksagungen: 3

29

Donnerstag, 17. Dezember 2009, 09:51

Gibt es Frundschaft nach der Trennung??

Hallo,

ich denke auch das es in den allerwenigsten Fällen Freundschaft direkt nach dem Scheitern einer Beziehung oder Ehe gibt.

Wenn ĂĽberhaupt wird sich diese ganz langsam neu entwickeln mĂĽssen.

Ich selbst habe eine harte Zeit hinter mir. Belogen und betrogen mit der besten Freundin. Da verliert man ganz schnell den Glauben.

Anfangs war bei mir nur Hass und Wut und Verzweiflung wie es weiter gehen soll nach 7 gemeinsamen Jahren. Mein Ex hatte anfangs null interesse an unserem Sohn. Ihm war das LEBEN viel wichtiger. Einfach feiern.

An eine Freundschaft kann ich nicht denken. Dazu ist zuviel passiert und mein Sohn hat zuviel gelitten und ständig Wutausbrüche und Gewaltausbrüche seines Vaters miterleben müssen.

Er hat sich jetzt nach langem gemeldet und möchte wieder seinen Sohn wieder sehen. Letzten Samstag waren wir dann 2 Std. mit Marwin spazieren und es hat besser geklappt als ich dachte.

Es ist mir wichtig das bei gemeinsamen Treffen ein freundlicher Umgangston und auch gegenseitiger Respekt vorrang hat.

Er hat einen Vater und soll auch seinen Vater behalten.

ICh hoffe das ich mit der Zeit lerne besser damit umzugehen. Zur Zeit ist es halt noch sehr schwierig.

Ich wĂĽnsche Dir viel Kraft und Geduld

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Berliner67

Anfänger

Beiträge: 6

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Wohnort: Berlin

Beruf: Chemiker

30

Montag, 4. Januar 2010, 19:21

Hallo liebe Forengemeinde,



dieses Thema beschäftigt auch mich noch immer. Obwohl ich hier neu bin, möchte auch ich meine Meinung äußern.



Wie schon einige schrieben, ein guter Umgang braucht nach der Trennung viel Zeit, denn ohne einen Bruch oder starke Differenzen wäre es ja zu einer Trennung nicht gekommen.



Meine Noch-Ehefrau sagte mir kurz vor Ostern 2008, dass sie sich trennen will. Gut, es lief nicht besonders, doch in dem Moment brach für mich eine Welt zusammen. Es gab eigentlich keine bösen Worte, kein Drama und keine Geliebte/Geliebten. 2 Monate lang versuchte ich, dass Ruder noch einmal herumzureißen. Doch es ging nicht. Meine Tochter blieb bei mir.



In den nächsten Monaten gingen wir uns aus dem Weg und regelten erst einmal das Nötigste. Unterhalt fürs Kind war kein Thema. Doch um unsere 11-jährige Ehe sauber zu trennen, brauchten wir einen Vertrag über Gütertrennung. Und da bei so etwas jeder Anwalt seine Version hat, dauerte es doch, bis wir uns sachlich einigten. Ein Kollege, der vor Jahren ähnliches durchgemacht hatte sagte mir, wenn es um rechtliche Belange geht, sollte man den/die Ex wie jede x-beliebige Person sehen. Man muss sich ja nicht bis aufs Letzte bekämpfen, doch sollte man sich auch nicht über den Tisch ziehen lassen. Denn mit dem, was man erreicht, muss man schließlich auskommen und zufrieden sein.



Aus der großen Distanz ist im Sinne der Tochter wieder eine Annäherung geworden. Jeder hat nun sein Leben, wobei ich meins eigentlich an die neuen Erfordernisse nur anpassen wollte. Doch ich musste und wollte mich um vieles kümmern. Und um die Finanzen wieder ins Lot zu bringen, habe ich mir eine neue Arbeit gesucht.



Aber letzten Endes geht es immer ums Kind. Und da legen wir uns keine Steine in den Weg.



Mein Fazit: ohne Kinder aus den Augen aus dem Sinn, mit Kinder (und darum finden wir uns hier) ist ein normaler Umgang einfach nötig. Doch an Freundschaft glaube ich da nicht!



Bis bald,

Euer Berliner

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