...der, der geht hat es einfacher...
...und wenn ich Deine vorherigen Posts richtig lese, dann warst Du diejenige, die gegangen ist...aus welchen Gründen auch immer ... die Entscheidung war bestimmt nicht leicht, doch die Gründe wichtig genug diesen Weg für Dich/Euch zu wählen ...
...zwischenzeitlich warst Du so sehr damit beschäftigt Dein „neues“ Leben in den Griff zu bekommen, so dass genügend Ablenkung da war und Du Dich nicht mit Deinen Gefühlen auseinander setzen musstest ... vielleicht bist Du momentan in einer Phase, in der Du Dich allein fühlst und verklärst daher das Vergangene mehr ... diese Mischung aus Vertrautheit, Sympathie und Erinnerung macht es schwerer, gerade wenn man ein gemeinsames Kind hat und sich regelmäßig sieht ...
... euer Kind kommt mit der Trennung garantiert besser klar, als ihr beide, denn er muss nicht wählen, wen er liebt, auch wenn ein Elternteil nicht im gemeinsamen Haushalt lebt, so ist doch eine Regelmäßigkeit gegeben, die für euer Kind eine „Normalität“ erreichen wird ... klar wird er spüren, dass Du traurig bist, dies würde ich auch ganz ehrlich sagen, wenn er fragt, denn auch er darf traurig sein, wenn Papa geht und er darf auch traurig sein, wenn er bei Papa ist und Du nicht da bist ...
... denk drüber nach was für Gefühle Du hast, und Du darfst sie auch nach einen Jahr noch haben ... geh auf Deinen Ex zu, wenn du das Gefühl hast, dass da noch genug Basis vorhanden ist, doch ... verwechsel nicht den Verlust der Vertrautheit und die „Angst“ vor dem Neuen, dass Dich in Deinem Leben erwartet ...
... ich wünsche Dir, dass Du die richtige Entscheidung triffst ...
lg
Waltraud
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