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Silvester 2011
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jea
25.05.2012
um 09:58 Uhr
ich hätte gerne stahlseiile als nerven guten morgen
 
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Umfrage

6%

manchmal

92%

nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
Neu in der Galerie
von mona84

Mininici

unregistriert

1

Donnerstag, 10. Februar 2011, 07:04

als dritte person...

Hallo leute,

Ich weiss nicht ob ihr mich für bescheuert haltet nach diesem thema aber ich muss unbedingt etwas los werden... ein zustand der mir sorgen macht..

Ich habe vor anderthalb jahren jemanden kennen und lieben gelernt..
wir haben nächtelang gequatscht und haben alles zusammen gemacht..wir hatten viel spass miteinander... nach 2- 3 wochen beziehungsanfangstadium wurde ich schwanger... ich muss unbedingt erwähnen das mein kinderwunsch seit ich 13 war sehr ausgeprägt ist.. ich hab kinderpflegerin gelernt in der hoffnung den wunsch stillen zu können.. und nun war es aber soweit: wir wurden eltern!

Und damit kam eine schlimme zeit und auch die verzweiflung immer grösser,die schwangerschaft war schön und unser baby gesund und munter... aber er bekam immer plötzliche ausbrüche mit anschreien und beleidigungen.. er hat schon eine tochter und während meiner SS durfe er sie auch nicht mehr sehen.. er bezahlt auch kein unterhalt mehr da ist komplette kontaktsperre zu mutter und kind..

Trotz den alltäglichen streits beschlossen wir zusammen zu ziehen,mit bauchschmerzen meinerseits aber ich wollte immer eine familie und zog mit ihm zusammen. Wir hatten keine freunde die uns helfen konnten also rackten wir den umzug mit streichen und allem pi pa po... ich war im 8 monat schwanger... dann kam bei dem umzug raus das die ganze wohnung also fast über 100qm nur mit meinen möbeln bestückt und dekoriert wird,er hatte einfach keine,kaufte sich aber einen riesen schreibtisch...

Dann kam der moment als er mich das erste mal rausgeschmissen hat,er baute das bett ab und liess sich auch nicht beruhigen.. der grund? Keine ahnung von 0 auf 100...

Dann kam mein baby,10 tage zu früh als erwartet.... die geburt war so schlimm das ich mir geschwört habe das das mein erstes und letztes kind bleibt.. er und ich hatten bluthochdruck und die mussten einen notkaiserschnitt machen weil er zu groß war.. und die schmerzen vergess ich nie... er kam mich am nächsten tag besuchen ohne blumenstrauss ohne irgendwas er schnappte sich meinen sohn und klammerte sich an ihn und ich konnte vor schmerzen mein baby weder halten noch stillen... dann kam ich raus und und der alptraum ging weiter... ich hatte das gefühl total neben mir zu stehen mir fielen leichte dinge so schwer und er beschimpfte mich ob ich zu blöd bin dafür und hielt den kleinen die ganze zeit auf seinem arm... ich wollte ihn auch mal halten und das tat ich auch und mein baby fing an zu weinen da bekam ich gesagt das er ja schreit weil er auf meinem arm ist... :_(((

Ich konnte das nicht verstehen es war doch auch mein baby :((

Dann kam der nächste rauswurf diesesmal mit kind.. ich bekam unterschlupf bei meiner oma..

Dann sind wir wieder hin und ich stellte ihm ein ultimatun entweder das hört auf oder wir gehen...

Wochen später hat er was getrunken und schmiss uns ein 3 mal raus.. ich hab gewartet bis er zur arbeit auswärts fährt und bin dann in die wohnung zurück...da fanden wir unterschlupf bei meinem vater...

Nach wochen haben wir uns wieder gesehen und ich habe gesagt das wir uns wohnlich trennen aber ich ihn nicht verlieren möchte... meine kleine familie...:(

Wir haben die wohnung gekündigt und er hat eine wohnung gefunden und ich konnte noch in meine alte zurück,sie war zum glück noch nicht gekündigt..

Das war oktober'10...

Vor zweieinhalb wochen hab ich mich getrennt und eine woche später verstarb meine oma...

es sind noch so viele situationen über die ich quatschen möchte aber keiner da... ich quatsch schon meinen sohn immer voll: )

Ich hab aber das gefühl in einigen situationen momentan so komplett ferngesteuert zu reagieren und mich als dritte person zu sehen... alles passiert weil es gemacht werden muss...

Ich hab noch nicht mal die möglichkeit zu weinen,vor meinem baby will ich das nicht...


Ich weiss es nicht mehr,ich wollte doch nur meine familie :(

Ich war in der hoffnung nach der trennung zu gewinnen aber ich hab das gefühl nur zu velieren...

Gruss mininici :rot

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bantam

Profi

Beiträge: 222

Danksagungen: 258

2

Donnerstag, 10. Februar 2011, 07:27

Guten Morgen,

das was du grade durchmachst kennen garantiert viele Mütter/Vater,
die dann alleine mit ihrer Kleinfamilie ihr Leben erstmal in den Griff bekommen müssen und alles vorherige verarbeiten müssen.
Auch die Abwägung, ob die Entscheidung der Trennung richtig oder falsch war nagt oft an einem,
grade wenn man an einer Familie festhalten wollte.
Grade wenn alles noch so frisch ist und sich weitere Ereignisse dazuschleichen, ist man schnell ausgebrannt und man fühlt sich hilflos und man funktioniert nur noch und vermisst sich selbst.
Es ist kein leichter Weg aber mit der Zeit lernst auch du mit der Situation umzugehen.

Deinen Sohn damit zu belasten und sich bei ihm auserzählen ist keine gute Lösung.
Gehe zu deinem Hausarzt und lass dir eine Psychotherapie als Einzelsitzung verschreiben,
dort kannst du alles loswerden, weinen und lachen, ohne das es andere mitbekommen und bekommst noch Hilfe zur Selbsthilfe gratis dazu.

Viel Kraft wünsche ich dir
LG bantam

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Mininici

unregistriert

3

Donnerstag, 10. Februar 2011, 13:07

Ich quatsch ihn nicht mit meinen problemen zu ich versuche sie zu unterdrücken und gute miene zum bösen spiel zu machen... das ist wohl falsch rüber gekommen.. ich daller mit ihm rum und kommentier jeden schritt und jede handlung.. das meinte ich damit :) deswegen auch das smiley..


Hmm..aber ich dachte das man hier unter gleichgesinnten ist und erfahrungen austauschen kann,nicht das mir ein arzt empfohlen wird..


Danke!

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Moni42

Senior Mitglied

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Danksagungen: 2019

4

Donnerstag, 10. Februar 2011, 14:48

Hmm..aber ich dachte das man hier unter gleichgesinnten ist und erfahrungen austauschen kann,nicht das mir ein arzt empfohlen wird..
Danke!


Es ist so, dass Gleichgesinnte evt. schon die Erfahrung haben, dass dies eine Situation ist in der man sich Profihilfe holen sollte. Ein Psychotherapeut ist kein Arzt! Es geht um Unterstützung in den Möglichkeiten die Situation für dich/euch positiv zu verändern.

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Benutzer die sich bedankten:

(11.02.2011), bantam (10.02.2011)

mama_wonni

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Wohnort: Essen

Beruf: Altenpflegerin

5

Donnerstag, 10. Februar 2011, 19:25

Natürlich kann man hier Erfahrungen austauschen mininici, aber es ist niemand bei Dir, der sie mit Dir bereden kann. Du stehst trotzdem mit allem alleine. Keiner kann sich zu Dir nach Rostock kommen und sprechen mit Dir.. Man kann nur raten..Aber löst Du Deine Probleme dadurch ??.Und den Vorschlage finde ich ganz super von Bantam...Ich spreche aus eigener Erfahrung. Man brauch mal jemanden, bei dem man seine Sorgen läßt.Einfach abladen und Rat holen...Und wie Moni schon schreibt, ein Therapeut ist kein Arzt..In gewissen Situationen ist es ratsam. Ich gehe auch zu einem, ohne das ich gleich verrückt bin. Und viel andere tun es sicher auch...Denke noch einmal darüber nach, ohne gleich wieder los zu donnern ;) :rolleyes:

LG Wonni
"Es ist leichter einen Atomkern zu zertrümmern, als ein Vorurteil"

-Albert Einstein

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bantam (10.02.2011)

Moni42

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6

Freitag, 11. Februar 2011, 07:57

In gewissen Situationen ist es ratsam. Ich gehe auch zu einem,


Jahre habe ich gesagt, dass brauche ich nicht. Ist auch schwierig, wenn es nicht passt (Therapeut-Patient).

Aber in der schlimmsten Zeit der schlimmen Zeit bin ich doch losgezogen. Bevo ich wirklich verrückt werde dachte ich, mach das mal. Es war hilfreich.
Im letzten Jahr ist es wieder so voller negativer Erlebnisse, dass ich wieder loszog um Hilfe zu bekommen. Und das tut gut und ist richtig. Und vor allem verhindert adäquate Hilfe schlimmeres.

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Benutzer die sich bedankten:

(11.02.2011)

Speuzi

unregistriert

7

Freitag, 11. Februar 2011, 19:55

Also ich finde auch Mininici...ohne Dir nahe treten zu wollen. Du hast viel über Dich ergehen lassen in Deiner Beziehung. Und so wie Dein Beitrag klingt, bist Du mit Deiner Vergangenheit nicht im Reinem und auch mit der Gegenwart ebenso wenig.

Warum ist es so schlimm, Hilfe anzunehmen? Man muss nicht alles alleine schaffen!! Man muss lediglich selbst bereit sein Hilfe anzunehmen. In einer Therapie hast du die Chancen Deine Gefühle raus zu lassen und Hilfe zu erhalten, wie Du Dich selber stärken kannst.

Welche Vorschläge hast Du denn..um einen kompetenten Zuhörer und Ratgeber zu finden?

Von alleine kommt niemand..du wirst schon selber los gehen müssen :) .

vg

simone

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