...ja die Angst kann ein schlechter Begleiter sein: aber das muss nicht sein : nimm sie an die Hand, denn wenn sie da ist, ist sie da. Solange Angst existiert, geh mit ihr, wehr dich nicht gegen sie,
sonst wird sie dein Feind.
Es ist normal, dass du Angst ist.
Es ist gut, dass du die Angst siehst. Es klingt komisch: Aber sie ist dein "Kind": nicht sie war zuerst auf der Welt, sondern du, und du hast sie geboren. Sie kommt aus deinen Erfahrungen, aus deinen Fehlern, aus deinen Stärken und Schwächen.
Also schau ihr ins Gesicht, Angst ist wichtig , in besonderem Maße natürlich nur, denn sie richtet deine Handlungsfähigkeit aus, sie kann schützen, oder dir sagen, wovor du dich schützen sollst. Sie sagt zu dir: oh pass bloß auf, das wird wohl schief gehen, das wird dich überfordern, das schaffst du nicht. Dann sag du zu ihr: ich werde bewusst und vorsichtig gehen, ich werde den Schwierigkeiten ins Gesicht sehen, ich gehe klug und mutig, dann schaffe ich es schon.
Du schaffst es.
Befrei dich zuerst von jeglichem Perfektionsdruck. Deine Kinder brauchen : qualitative Zeit mit dir, nicht quantitaive Zeit. Sie brauchen das Gefühl, dass du immer wieder da bist. Sie brauchen kein Haus. Keine schönen Kleider. Du hast Zeit, bis sie größer sind, dir ein Leben aufzubauen, das du dir unbedingt wünschst, oder das du ihnen bieten möchtest. Und: der Vater ist auch noch da. Er wird sicher immer ein wenig Hilfe sein. Wenn auch wenig.
Vernetze dich.
Du bist nicht allein.
Ich wünsche dir Kraft......
wir haben es alle irgendwie geschafft.
A.
P.S.: es ist des Lebens ureigenster Charakter uns mit Traumata zu versehen. es geht nur darum, immer wieder aufzustehen. bon courage.
P.P.S: ich auch- ich habe auch den Blick auf den Mann verschwimmen lassen, nur weil ich dachte dass ich das Familiending jetzt unbedingt in meinem Leben brauche. na und? frag dich eher, was dir das über dich sagt. nicht unbedingt etwas Schlechtes....nur etwas woraus du noch selbst -"bewusster" erwachsen kannst. :?: :thumbsup: