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jea
25.05.2012
um 09:58 Uhr
ich hätte gerne stahlseiile als nerven guten morgen
 
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von mona84

AngieBallaBalla

Anfänger

Beiträge: 1

Danksagungen: 2

Wohnort: Berlin

1

Freitag, 9. Dezember 2011, 00:59

Wie nur weiter..?

Ich texte hier einfach mal wild drauf los :D
Bin knapp 20 und hab einen 1,5 jahre alten Sohn.
Vor etwa drei Wochen habe ich mich von dem Vater getrennt.
Unsere Beziehung war alles andere als schön. Die ersten 8 Monate hat er mich andauernt betrogen, sagt selber ich habe ihn nix bedeutet. Und machte Schluss. Allerdings war ich schon schwanger, was dato keiner wusste. Als wir es herrausfanden, drängten mich alle zu einer Abtreibung. Sagten mir sie würden mir keinesfalls helfen. Ich war verzweifelt nur am heulen. Aber ich habe mich für das Kind entschieden. Er half mir beim renovieren. Das wars. Die ganze Schwangerschaft über hat es ihn nich viel intressiert wies mir ging.
Als der Kleine 4 Monate alt war, wollte er wieder eine Beziehung. Er liebt den Kleinen sehr, hat sich viel gekümmert. Und ich sagte ja. Aber es gab nur Streit, nichts passte ihm an mir, und ganz Normale dinge die ich von ihm wollte verstand er nich. Wir haben nur gestritten zum schluss auch viel vor dem kleinem. Er konnte sich immer weniger beherrschen, verstand nie wies mir ging was ich will.
Wir diskutierten förmlich alles kaputt was uns aneinander hielt.
Ich entschied mich zur trennung, was mir sehr schwer fiehl.

Anfangs meinte er er verstehts, ihm gehts genauso..
Dann meinte er ich mache einen riesengroßen Fehler..
Dann brach er den Kontakt zu mir ab.
Neue Handynummer, & auch übers Internet nich für mich zu erreichen.
Wenn es um den kleinen geht muss ich immer mit seiner Mutter reden.
Ich hab den Kurzen immer hingefahren abgeholt, und das nich nur jedes 2. Wochenende, sondern alle paar Tage. Wollt ich mit ihm reden wurde ich angemacht ich soll mich verziehen und ihn in Ruhe lassen.

& das hab ich halt nichmehr mitgemacht, seiner Mutter mitgeteilt das wenn er seinen Sohn sehen will, er sich selbst bei mir zu melden habe. Ich wurde von A-Z beschimpft, ich sei eine schlechte Mutter, wie ichs mir wagen kann den Kleinen da mit reinzuziehen.

Mir selber gehts mit der Trennung nich gut, es ist alles so neu, und ich fühl mich überfordert. Denke aber immernoch das ich das Richtige getan hab.
Doch nun weiss ich einfach nich weiter, bin ständig am weinen, bin genervt von meinem Sohn, bekomm kaum was auf die Reihe.

Eig will ich nurnoch schlafen und nich denken müssen..


So, nun leg ich mich hin schlafen(Gott segne die Pharmaindustrie, ohne kann ich auch das nicht)
& bin gespannt auf eure antworten :)

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Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 185

Danksagungen: 2019

2

Freitag, 9. Dezember 2011, 08:55

In eure Situation muss dringend Ruhe für das Kind und für dich.

Geh zu einer Beratungsstelle und lass dir helfen eine regelmäßige Absprache zu treffen.

So wie es jetzt läuft sieht es von außen aus als wenn er dich an der Leine hält und du nach seiner Pfeife tanzen sollst.

Wer beschimpft dich, er oder seine Mutter?

Fakt ist, dass die Kommunikation über, wegen des Kindes zwischen den Eltern laufen sollte. Dabei hilft ein klarer Plan und desssen Einhaltung.

Hol dir Hilfe an deine Seite, du liest dich erschöpft.

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feels

Meister

Beiträge: 964

Danksagungen: 653

Wohnort: Leipzig

Beruf: Ingenieur für Technische Gebäudeausrüstung

3

Freitag, 9. Dezember 2011, 10:03

Hallo Angie,
es wurde schon oft in diesen Forum über die für jeden neue Lebenssituation "Getrennt sein" geschrieben! Man wird nicht drauf vorbereitet und psychisch ist das auch eher ein Ausnahmezustand! Traurigkeit, Haltlosigkeit und Ratlosigkeit sind ganz normale Reaktionen! Ich weiß nicht, ob Dir das bewusst ist, aber einen großen Schritt in die richtige Richtung hast Du schon gemacht!

Zitat

& das hab ich halt nichmehr mitgemacht, seiner Mutter mitgeteilt das wenn er seinen Sohn sehen will, er sich selbst bei mir zu melden habe.

Du hast, so wie Du schreibst, alles denkbare getan, um den Kontakt zum Vater und zu den Großeltern aufrecht zu erhalten! Auch diesen Menschen muss es klar werden, dass Deine Kontaktinitiativen zu ihnen, nur wegen euren Sohnes stattfinden. Beschimpfungen oder Beleidigungen sollten an Dir abprallen! Das musst Du ganz schnell lernen, sonst gehst Du daran kaputt! Konzentriere Dich auf Deinen Weg als Alleinerziehende Mama! Im Augenblick stehst Du vor einem Riesen Scherbenhaufen und weißt nicht, wo Du zuerst anfangen sollst! Alle Dinge, die Du in Zukunft tust oder in Angriff nimmst, sollten ein Ziel haben: „Ich schaffe das auch allein! Ich bin unabhängig! Ich stehe auf eigenen Füssen!“ Die Folge: Dein Selbstbewusstsein und Dein Selbstwertgefühl werden steigen! Sie werden Dich stark machen!
LG der Feels ;)

"...Es gibt nur einen Grund, warum Menschen nicht haben, was sie wollen: weil sie mehr an das denken, was sie nicht wollen. Achte auf Deine Gedanken, und achte auf die Worte, die Du aussprichst. Die meisten Menschen denken an das, was sie nicht wollen, und wundern sich, warum es ihnen wieder und wieder begegnet."(The Secret-Das Geheimnis)

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airam

*AE.net -Wetterfee*

Beiträge: 1 558

Danksagungen: 918

4

Freitag, 9. Dezember 2011, 10:45

Zitat

Vor etwa drei Wochen habe ich mich von dem Vater getrennt.

Die Trennung ist ja noch ziemlich frisch, noch keinen Monat ... trotzdem versuchst Du Deinen Weg zu finden, versuchst sowohl dem Vater als auch seinen Eltern klar zu machen, daß Du alles tun wirst, damit der Sohn auch den Vater hat, daß die Kommunikation über Euch beide als Eltern laufen solle.

Ich denke es herrschen auf beiden Seiten sowohl ein Gefühls-als auch ein Kopf-chaos ... das ist normal ! Gerade in der noch frischen Trennungssituation (auch wenn beide sagen: Trennung ist wohl das Beste) ...

Alles was ihr tut, wird den weiteren Verlauf beeinflussen, ...

Suche Dir jemanden ... eine Hilfe die Dir hilft, Deine Wünsche und Ziele zu formulieren, eine Beratungsstelle in Deiner Nähe (kannst Du ergoogeln), mache einen Gesprächstermin dort aus ...

Und vor allem eins, lass Dich nicht runtermachen, sondern suche Deinen Weg für Dich und für Euer Kind ... nur wenn Du stark bist, hast Du auch die Kraft für das Kind (denn auch das leidet unter dieser Situation) da zu sein ... ihm Sicherheit zu vermitteln !

Viel Kraft Dir und Mut
:rot "Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut." (Laotse)
... : iwn ...

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