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jea
25.05.2012
um 09:58 Uhr
ich hÀtte gerne stahlseiile als nerven guten morgen
 
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6%

manchmal

92%

nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
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von mona84

feels

Meister

BeitrÀge: 964

Danksagungen: 653

Wohnort: Leipzig

Beruf: Ingenieur fĂŒr Technische GebĂ€udeausrĂŒstung

21

Montag, 2. Januar 2012, 10:37

Hallo Sam1,
es wurde schon einiges geschrieben, was ich persönlich auch so sehe! Beim lesen Deiner Zeilen kommt mir noch ein Gedanke! Es scheint so, als hĂ€tte Dich die Entscheidung Deines Freundes, wie aus heiterem Himmel getroffen? An meinem Beispiel, möchte ich kurz versuchen zu erklĂ€ren, was ich meine! Ich war insgesamt 13 Jahre in Beziehung und davon die letzten 6 Jahre verheiratet! Wir haben uns im November 2005 getrennt und ich habe die erste Zeit genutzt, meine Beziehung zu analysieren und schlussendlich auch abzuschließen! Ganz schnell bin ich zu der Erkenntniss gekommen, dass ich viele Anzeichen nicht erkennen wollte bzw. diese auf eine gewisse Art verdrĂ€ngt habe! Habe mir aber sagen lassen und auch erfahren, dass das Ganze nichts Ungewöhnliches ist! Liegt vielleicht am Alter und der "Lebenserfahrung"!
Auch wenn ihr Euch kurz vorher eine neue geneinsame Wohnung angesehen habt, bedeutet das nicht, dass in der Beziehung alles in Ordnung! Ich behaupte auch, dass der Gedanke an Trennung bei Deinem Freund schon lĂ€nger gereift ist? Vielleicht hat er Dinge gesehen, die Du nicht gesehen hast? Analysiere mal Eure Beziehung und lass dabei Eure Kinder mal völlig heraus! Betrachte Euch aus der Sicht des Paares und achte auch auf Kleinigkeiten! Wie oft habt ihr Euch mal in die Arme genommen? Tat es beiden gut? Hattet Ihr genĂŒgend Zeit fĂŒr Zweisamkeiten? Hattet Ihr ein erfĂŒlltes Liebesleben? und so weiter! Alles Dinge, die nur Euch beide betreffen! Es geht dabei nicht um Schuldzuweisungen! Es geht ganz einfach darum, dass Du erkennst, was schief gelaufen ist und dass Du es beim nĂ€chsten mal besser machst! Ein Nebeneffekt bei dieser Aufarbeitung war bei mir, dass ich sehr schnell den Kopf frei bekommen habe und wußte, was ich will und von einer neuen Partnerschaft erwarte!
Ich kann Deine verletzten GefĂŒhle völlig verstehen! Achte aber drauf, dass Ihr als Paar euch getrennt habt und das die Kids nachwievor Eltern (BEIDE) haben! Oft ist der schwierige Weg der Richtige! Du lĂŒgst Deine Kinder nicht an, wenn Du ihnen sagst: "Mama und Papa haben sich eben nicht mehr lieb und waren einfach nicht mehr glĂŒcklich! Das hat nichts mit Euch zu tun! Ihr werdet immer Papa und Mama haben, die fĂŒr Euch da sind und die euch immer lieb haben werden"! SchĂŒtzt beide Eure Kinder, indem Ihr ihnen das GefĂŒhl gebt, dass fĂŒr sie, sich nicht viel Ă€ndert! Nicht viel verĂ€ndert? Ja! Das einzige was sich fĂŒr sie Ă€ndert, ist, dass Papa nicht mehr zu Hause wohnt! Denke einfach mal drĂŒber nach! Viel GlĂŒck!
LG der Feels ;)

"...Es gibt nur einen Grund, warum Menschen nicht haben, was sie wollen: weil sie mehr an das denken, was sie nicht wollen. Achte auf Deine Gedanken, und achte auf die Worte, die Du aussprichst. Die meisten Menschen denken an das, was sie nicht wollen, und wundern sich, warum es ihnen wieder und wieder begegnet."(The Secret-Das Geheimnis)

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Benutzer die sich bedankten:

Ancabi (02.01.2012)

sam1

AnfÀnger

BeitrÀge: 12

Danksagungen: 10

22

Freitag, 6. Januar 2012, 20:46

Hallo feels

Also, ich muss dir nun echt recht geben. Ich bin nun seit 4 Wochen getrennt und hatte viel Zeit darĂŒber nach zu denken. Ich musste mir eingestehen., dass da aschon anzeichen waren, die ich nicht sehen wollte. Ich wußte es im Unterbewußtsein schon lange, dass er mich verlassen will, doch wahrhaben wollte ich es nicht. Nun bin ich soweit, dass ich sagen kann, es ist gut so wie es ist. Ich habe in den 4 Wochen viel geschafft. Der Schmerz kommt nur noch, wenn ich ihn sehe, dann kommt auch der Hass, ich glaube auch dies ist eine Art Schutzfunktion und danach kommt die GleichgĂŒltigkeit. Er hat sich eine Frau gesucht, die fĂŒr ihn noch mehr Zeit hatte als ich. Ich gehe arbeiten, Studiere nebenbei noch und habe mich um unseren Sohn gekĂŒmmert, wĂ€hrend er bis spĂ€t in der Nacht " Arbeiten" war. Und am Wochenende, ja da hat er nur geschlafen. Mein Sohn sagt nun, ich bin viel entspannter. Schon komisch, dass es so weit kommen musste. Ich wĂŒnschte ich könnte die Zeit noch einmal zurĂŒck stellen, auf Anfang. Aber es sind die guten Momente, die mit in Erinnerung bleiben werden. Nicht jetzt, aber der Tag wird kommen, das weiß ich. Ich bin von einer gekrĂ€nkten verlassenen zu einer KĂ€mpferin geworden, die fĂŒr sich und ihren Sohn das beste rausholen möchte.

Wie du schon geschrieben hast, sollte ich dem Kind immer wieder sagen, dass es nichts mit ihm zu tun hat, dies mache ich auch. Aber noch ist er nicht soweit seinem VAter zu verzeihen und diese Zeit werde ich ihm geben. Ixch werde nie schlecht ĂŒber seinen VAter sprechen, denn dies ist eine SAche zwischen Erwachsenen und das Kind sollte man raushalten.

Viel Zeit fĂŒr Zweisamkeit hatten wir zum Schluß wirklich nicht und dies hat er mir auch gesagt, er meinte, seine neue gebe ihm so viel, was ich ihm nicht hab geben können. Ja klar, sie mußte sich auch nur um ihn kĂŒmmern und nicht noch um den Haushalt, um da Kind und um ein Studium wĂ€hrend sie noch arbeiten geht. Dies soll sie mir mal nachmachen. Ich gebe ihm nicht die alleine Schuld, auch ich habe meinen Teil dazu beigetragen, doch ich gebe ihm die Schuld, dass er den Schlußstrich nicht ordentlich macht.

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feels

Meister

BeitrÀge: 964

Danksagungen: 653

Wohnort: Leipzig

Beruf: Ingenieur fĂŒr Technische GebĂ€udeausrĂŒstung

23

Sonntag, 8. Januar 2012, 13:32

Hallo Sam1,
das klingt sehr gut, was Du da schreibst. Du hast die ersten Schritte in die richtige Richtung gemacht und es scheint doch etwas Ordnung in Dein GefĂŒhls- und Gedankenchaos gekommen zu sein? Selbst wenn Du zu einem spĂ€teren Zeitpunkt der Meinung bist, ich brauche noch die Hilfe eines Profis, ist das völlig in Ordnung! Es zeigt aber Dir ganz deutlich, dass Du bereit bist, Dein Leben neu zu ordnen! Das wird Dir auch im Falle einer GesprĂ€chstherapie unheimlich helfen! Ich spreche aus eigener Erfahrung! ;) Viel GlĂŒck und Kraft!
LG der Feels ;)

"...Es gibt nur einen Grund, warum Menschen nicht haben, was sie wollen: weil sie mehr an das denken, was sie nicht wollen. Achte auf Deine Gedanken, und achte auf die Worte, die Du aussprichst. Die meisten Menschen denken an das, was sie nicht wollen, und wundern sich, warum es ihnen wieder und wieder begegnet."(The Secret-Das Geheimnis)

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sam1

AnfÀnger

BeitrÀge: 12

Danksagungen: 10

24

Montag, 9. Januar 2012, 22:06

DAnke, das was einen noch weh tut, ist den geliebten Menschen zu sehen und wenn es aus dem Fenster ist, da er sich SAchen aus der Wohnung holt. :::: GefĂŒhl

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Zimtstern

SchĂŒler

BeitrÀge: 69

Danksagungen: 53

25

Samstag, 14. Januar 2012, 18:40

macht es sich der Ex-Partner wirklich einfach

Das GefĂŒhl, das etwas kaputt gegangen ist ... die Schmetterlinge nicht mehr da sind ... und man nicht mehr nĂ€chtelang diskutiert ... das GefĂŒhl kam in den letzten Jahren immer öfter.
Aber als es dann soweit war und es raus kam das er eine andere gefunden hatte, das tat weh.
Besonders wenn man alles versucht hat und nie eine Reaktion kam, ob es der richtige Weg ist.
Nun leben wir getrennt und versuchen die Scherben neu zu ordnen.
Jeder beginnt es neu: Ich mit den KIndern und er im Haus ... alleine oder mit ihr (wer weiß)
Aber was bewegt ihn dazu seinen Kindern nun weh zu tun.
Als wir ausgezogen sind, sollten sie erst ihr Zimmer im Haus behalten. Wenn sie mal da bleiben oder so.
Aber dann wollte er die SchlĂŒssel von ihnen, obwohl ich meinen sofort abgegeben hatte.
Die Kinder fragten, ob es nicht wenigesten noch eine Zeit so bleiben könnte und er sagte "mal sehen"
Und dann war das Schloss ausgetauscht .... ohne ein Wort.
Macht er es sich wirklich einfach? Wie kann man so einen Menschen verstehen, wenn er nicht redet.
Von wem wird er beraten, weil diesen Karakter kenne ich nicht ... und 23 Jahre waren mein halbes Leben.
Sollte man den Partner dann nicht schon gut kennen.
Was und vorallem WIE passiert sowas?

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