So,
nun habe ich den Mut gefasst hier meine Geschichte (zumindest einen Teil) zu schreiben und euch nach ein paar Tips, eigenen Erfahrungen zu fragen.
Seit 4 Wochen haben der Kindsvater und ich beschlossen, uns zu "trennen". Er schlug die platonische Basis vor, da wir in letzter Zeit nur noch aneinander geraten sind (für mich schwer zu akzeptieren, weil ich nach wie vor das klassische Familienbild im Kopf hatte/hab und auch dafür kämpfen wollte). Kurzer Abriss: unser SOhn ist jetz 4 Monate alt, Kindsvater wohnt 1Stunde von mir entfernt und arbeitet in einer anderen Stadt, ist nur am WE da - also alles andere als eine optimale Voraussetzung.
Nun ist wie gesagt der jetzige Standpunkt: die platonische Basis... aber ich komm damit nicht zurecht. Bei mir herrscht auf Kopf- und Gefühlsebene nur Chaos. Auf der einen Seite ist mir klar, dass es mit diesen Streitereien so nicht gehen kann, dass es also mit platonischer Basis auch für mich stressfreier ist, ich auch die Möglichkeit habe- mein Leben wieder zu ordnen, wieder zu mir selbst zurückzufinden (weil ich so wie ich in letzter Zeit war: sehr sensibel auf alles, misstrauisch, auch teilweise ausgelaugt von der komplett alleinigen Betreuung vom Wurm und noch zusätzlich von den ewigen Streitereien - auch gar nicht mehr sein will). Auf der anderen Seite wie soll ich mein Leben wieder ordnen, Abstand vom Kindsvater gewinnen, vielleicht irgwann wieder bereit sein für jmd Neues, wenn wir die platonische Basis haben?
Insgesamt habe ich wohl einfach Probleme die Situation so zu akzeptieren, wie sie ist... Die große Kluft zwischen Realität und Wunsch ("so wollte ichs doch eigentlich") hinzunehmen.
Wie habt ihr das geschafft? Wie sollte die platonische Basis aufgebaut werden? Wie mach ichs mir dabei nicht so schwer?
Freu mich über eure Antworten...
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