Samstag, 24. August 2019, 13:43 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

Gruppen

Gruppen und soziale Netzwerke nach Regionen und Themen
Regionale Gruppen

Chat für Alleinerziehende

Wer macht was?

feels
06.05.2019
um 11:18 Uhr
Zu paar Usern habe ich ja noch etwas Kontakt, aber die Aktivitäten im Forum vor 10 Jahren sind leider mit heute nicht vergleichbar. Eigentlich sehr schade :(
 
Was machen Andere?

Kontrollzentrum
Neue Benutzer

Sagittarius (Gestern, 11:25)

aaronsdental (19. August 2019, 09:58)

Viktoria85 (15. August 2019, 07:16)

Elfin (14. August 2019, 23:38)

Curuladre (14. August 2019, 20:17)

Zur Zeit sind keine Benutzer aktiv.

Umfrage

Keine Umfrage vorhanden.

Neu in der Galerie
von Karina86

Mama+2

Fortgeschrittener

Beiträge: 76

Danksagungen: 2

Wohnort: Oberhausen

1

Dienstag, 2. April 2013, 23:07

aus Liebe wird Hass

Am 23.12.2012 knallt mir mein (Noch)mann an den Kopf das er die räumliche Trennung will. Abendes ändert er seinen Status in : an Frauen interessiert. Am Geburtstag meines Großen erzählt er mir, das er im Januar eine Frau im Internet kennen gelernt hat, mit der er über alles reden kann. Er zwingt mir einfach ein Leben auf, das ich so nicht will. Er hat eine eigene Wohnung und kümmert sich einen Sch... um seine beiden Söhne (10 und 5) und seinen heißgeliebten Hund. Alles bleibt an mir hängen und wenn ich dann mit ihm was regeln will, drückt er mich weg oder geht erst gar nicht an sein Handy. Am Anfang saß ich Abends wenn meine Zwerge im Bett waren, heulend auf der Couch und habe mich gefragt womit ich das verdient habe. Ich habe diesem Kerl 18 1/2 Jahre meines Lebens geschenkt und dann einfach so kommt ihm in den Sinn das er da keinen Bock mehr drauf hat. Die Jungs (besonders der Kleine) vermissen ihren Papa, aber der hat ja nur noch seine Freiheit und seine Neue im Kopf. Ich wünschte mir es gäbe wirklich eine Art Zauber,das man einen Tag in seinem Leben auslöschen könnte und das wäre dann der 11.06.1994. Das ich zu diesem Date gegangen bin, werde ich bis an mein Lebensende bereuen. Die Traurigkeit ist vorbei, jetzt empfinde ich nur noch Hass für diesen Kerl. Mir weh tun ist die eine Sache, aber seine eigene Kinder das geht gar nicht. Das werde ich ihm auch so lange ich lebe nicht verzeihen. Seine große Ausrede ist ja, wenn wir getrennte Wohnungen haben, finden wir wieder zueinander. Wahrscheinlich kommt er wieder zurückgekrochen wenn es mit der "Neuen" nix wird. Von wegen, der Zug ist abgefahren.

Beiträge: 355

Danksagungen: 472

2

Dienstag, 2. April 2013, 23:18

Wenn Du den 11.06,1996 streichen könntest, hättest Du Deine Kinder nicht.
Wär es das wert?
Streich den Mann aus Deinem Leben und fang mit Deinen Kindern neu an.
Hass vernichtet Lebensqualität, Du solltest lieber von dem alten Lebensabschnitt Abschied nehmen und Dich neu orientieren. Alles andere wird Dich kaputt machen und Deinen Kindern nicht gut tun.
....auch wenn ich verstehen kann, dass man erstmal wütend ist....

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer die sich bedankten:

Comfort (16.04.2013), jenspizzi (22.07.2013)

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 730

Danksagungen: 2166

3

Mittwoch, 3. April 2013, 07:13

Hallo,
mich hat damals getröstet, dass ich feststellte: "ich bin keine Ausnahme, es geht anderen so wie mir".

Zwanzig gemeinsame Jahre waren es bei mir. Jahre der intensiven Zweisamm- bis Viersamkeit mit intensivem spannenden aufregenden bereichernden verrauensvollen Lebensminuten.

Das Motto, was heute noch unsere Kinder vermissen war "wir gehören zusammen, einer vielle alle und alle für einen". das sich hauptsächlich alles um den KV drehte, fiel uns solange nicht auf, bis dieser "sein Leben noch einmal leben wollte, weil er so viel verpasst hat".
Auch er wollte den Fuß in der Türe behalten und mich weiter lenken.....
Das dies nicht ging, machte ihn wütend. Mir fehlte die Wut, da ich reflektierte, dass ich insofern mit "Schuld" war, dass ich ihn auf einen Sockeln gestellt hatte und mich selber nicht so wichtig nahm.

Ich fand mithilfe von Profis den Lösung darinnen, zu erkennen wlche Chance sich mir bot.

Ich fand gefallen, trotz allen Probleme an den Möglichkeiten, die sich mir boten um trotz allen negativen ereignissen bin ich heute zufrieden mit den schönen Kleinigkeiten des Lebens, die mir geschenkt werden.

Wut ist übrigens gut zur Bearbeitung und Verarbeitung der Situation. Bleib nur nicht drin hängen oder übertrage diese auf die Kinder!
Moni42

Manchmal kommt es anders als man denkt.

Aber irgendwann geht die Sonne am Horizont wieder auf, wenn wir weitergehen

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer die sich bedankten:

Comfort (16.04.2013)

chaoskatze75

Anfänger

Beiträge: 15

Danksagungen: 2

Wohnort: Stuhr

Beruf: Schülerbetreuerin,gelernte Schreinerin

4

Mittwoch, 3. April 2013, 09:02

Bei sich selbst bleiben

Hass,Liebe,Wut,Trauer,-Gefühle.
Ich war 7 Jahre verheiratet und auch wenn anfangs der Grund der Heirat recht nüchtern war(Absicherung,Schwangerschaft etc.),so habe ich meinen Mann geliebt.
All meine Gefühle habe ich ihm geschenkt.
Auch die immer grösser werdende Unzufriedenheit in mir selbst.
Ungefähr 5Jahre lang war ich glücklich und ich meine zu glauben-er auch.
Als ich anfing innerlich immer unzufriedener zu werden,hat mein heutiger Ex-mann auch diese Gefühle mehr als deutlich zu spüren bekommen.
Ich ging davon aus,dass er doch sehen müsse wie es mir ging und was ich fühle-für mich war das doch so offensichtlich.
Mir wurde später mal der Satz gesagt"ICH BIN NICHT DU UND WEISS DICH NICHT".
Mittlerweile ist klar-niemand kann wissen,was ich fühle,wenn ich es nicht sage.
Was ich mit meinen Ausführungen sagen will ist-manchmal ist es besser einen ganz klaren Strich zu ziehen.
Als mein Ex-man dann eines Tages sagte -er habe sich verliebt-ja ich war verletzt-aber ganz ehrlich-ich war auch erleichtert.
Endlich hatte dieses eingefahrene Grauen ein Ende.
In den letzten Jahren meiner Ehe habe ich mit meiner inneren Unzufriedenheit,deren Ursachen nicht (nur) in der gescheiterten Beziehung zu suchen waren,meinem Partner das Leben zur Hölle gemacht.
Egal was er unternahm um mir nahe zu sein,mir zur Seite zu stehen,ich kam aus meinem inneren Frust nicht raus und benutzte ihn als mentalen Boxsack.
Ich bin absolut nicht stolz auf dieses Verhalten-aber immer wenn ich an einen Punkt gelange,an dem meine Unzufriedenheit zu gross wird,rufe ich mir dieses Verhalten ins Gedächtnis zurück.
In einem Beitrag hier habe ich geschrieben,das es wichtig ist,gut für sich selbst zu sorgen,damit man in der Lage ist,eine Beziehung aufzubauen und zu erhalten.
Gefühle können Geschenke sein,jedoch sollte man sich nicht darin verlieren.
Letztendlich sind die Gefühle,die ich habe ein Spiegel dessen,was ich bin,was ich ausmache.
Doch sollte ich nicht erwarten,dass mein Umwelt ,genauso denkt und fühlt wie ich.
Vor Allem aber sollte ich nicht erwarten dass irgendjemand nachvollziehen kann,was und warum ich gerade fühle.Ich habe meine Gefühle und die sind auch wichtig-doch neben dem Herz und dem Bauch habe ich auch noch meinen Verstand und er sagt mir ganz klar-das er Hand in Hand mit dem was fühlt gehen kann und will.
Also heisst es für mich- aha-das fühle ich und so gehe ich damit um.
Wichtig für mich ist, nicht in die Gefühle reinzufallen mich darin zu suhlen und dadurch den Blick für Fakten und Tatsachen zu verlieren.
Wenn eine Beziehung endet( oder wie viele sagen würden scheitert),dann ist meiner Meinung niemals nur einer Schuld-wenn man überhaupt von Schuld sprechen sollte.
Ich kann heute mit meinem Ex-Mann einen Kaffee trinken und über Geschehenes und Zuküftiges sprechen-auch über Gefühle.
Ich respektiere ihn und er mich.
Ob wir mit neuen Partnern einverstanden sind oder nicht-das spielt keine Rolle.
Er ist glückllich und ich auch und wir können uns auf Augenhöhe begegnen.
Unser Kind ist nicht(mehr) in dem Verantwortungsgefühl für die gescheiterte Kommunikation der Eltern.

Thaja

Anfänger

Beiträge: 9

Wohnort: Waltrop

5

Montag, 15. April 2013, 21:32

Geht gar nicht

ich finde es wirklich schlimm, dass es Männer gibt, die soetwas mit einem machen. So viele Jahre- zusammen gelacht, geweint, Kinder in die Welt gesetzt und dann ist einfach alles vorbei. Das wird ihm mit Sicherheit eines Tages leid tun, spätestens dann, wenn Du einen Neuen hast und damit glücklich bist. Lass Dich nicht unter kriegen :sun

Mama+2

Fortgeschrittener

Beiträge: 76

Danksagungen: 2

Wohnort: Oberhausen

6

Samstag, 11. Mai 2013, 22:27

Tue ich nicht. Zugegeben am Anfang war es schwer, zumal es ja eigentlich gar keinen Grund gibt für die Trennung. Kein Streit kein gar nix. Meine Theorie ist, das er eine neue kennengelernt hat und erst mal ausprobieren will ob es klappt und wenn nicht kommt er wieder zurück. Aber das kann er total vergessen. Die ersten Monate waren die Hölle - jeden Abend wenn die Kinder im Bett waren habe ich geweint -, daraus wurde dann Wut und jetzt ist er mir total egal. Ich kriege mein Leben jetzt wieder in den Griff und brauche den dafür bestimmt nicht. Die einzigen die mir leid tun sind meine beiden, weil sie ja nur selten in sein neues Leben passen. Aber auch sie werden irgendwann mal die Nase voll haben und dann wird er merken was er angerichtet hat. Aber dann ist es zu spät.

jens1601

Schüler

Beiträge: 50

Danksagungen: 7

7

Samstag, 11. Mai 2013, 23:30

RE: Geht gar nicht

ich finde es wirklich schlimm, dass es Männer gibt, die soetwas mit einem machen. So viele Jahre- zusammen gelacht, geweint, Kinder in die Welt gesetzt und dann ist einfach alles vorbei. Das wird ihm mit Sicherheit eines Tages leid tun, spätestens dann, wenn Du einen Neuen hast und damit glücklich bist. Lass Dich nicht unter kriegen :sun


Hi,

Du, mach das mal nicht am Geschlecht fest, es gibt auch nicht gerade wenige Frauen, die solche Nummern ziehen, meine Angetraute eingeschlossen.

Gruß

Jens

"Das was ich heute sagen kann, nach soviel Jahren und als Mann, ist das die Liebe kompliziert ist oder sehr verletzen kann!"
Unantastbar

grashopper

unregistriert

8

Montag, 20. Mai 2013, 20:37

WOW

Hallo,

ich bin fasziniert darüber, wie viel es gibt, die das gleiche Schicksal teilen.

Ich stimme Jens übrigens zu, dass Geschlecht spielt keine Rolle.
Jeder will immer das, was er grad nicht hat. Da nehme ich mich nicht aus. Einmal in der Woche würde ich auch gern die Zeit zurückdrehen und alles ungeschehen machen.

Man sollte sich besser auf das Eltern werden vorbereiten, finde ich. Dann würden viele Partnerschaften länger halten.

Ich versuche im Moment die Dankbarkeit für 10 Jahre Ehe in den Vordergrund zu stellen. Immerhin hatten wir nciht nur schlechte Zeiten. Und das ich jetzt gegen eine andere verloren habe...ich trage auch meinen Teil dazu bei. Auch wenn er nciht so riesig ist.

LG, grashopper

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »grashopper« (20. Mai 2013, 20:38)


Sie haben den Thankomaten für diesen Beitrag aktiviert.