RE: Unterhalt bei besonderem Kind ab 18
Hallo an Beide!
Mein Mann hat seinen Sohn bis jetzt einmal gesehen, als er etwa 1 Jahr alt war, nach der Gerichtsverhandlung wegen der Vaterschaft. Und auch nur, weil mein Schwiegervater mit ihm da einfach hingefahren ist.
Ich muss dazu sagen, mein Mann liebt Kinder sehr und war daher damals sehr enttäuscht und auch wütend, das er weder was von der Schwangerschaft wußte noch von der Geburt. dann der Brief vom Jugendamt, der nicht gerade fein war, danach die Information, das mehrere in Frage kamen. Auch heute hat er da noch Zweifel, da das kind, wenn es wirklich von ihm ist (laut Bluttest - ja) ein Achtmonatskind ist, aber sehr groß und schwer war. ist alles etwas komisch. Aber vom Aussehen könnte es schon passen.
jedenfalls, als mein Mann damals den ersten Ärger verdaut hatte, wollte er kontakt aufbauen, aber statt einer Antwort kamen nur böse Briefe vom Jugendamt.
Die Mutter hatte den Jungen in ein Heim gegeben, sie war einfach überfordert. Als die Großeltern den Jungen da dann das erste mal gesehen haben, haben sie ihn zu sich geholt und betreuen ihn seitdem.
Bis zum 18. Geburtstag lief dann alles übers Jugendamt.
Seitdem ich mit meinem Mann zusammen bin (gut zwei Jahre) kümmer ich mich da um alles. Hab dann auch irgendwann das Jugendamt soweit besänftigt, dass die Briefe nicht mehr so giftig waren.
Vor ein paar Jahren musste mein Mann einen Gut bezahlten Job aus gesundheitlichen Gründen kündigen. War dann lange arbeitslos, sah den letzten Ausweg in einer ICH-AG und ging damit baden. Konnte daher keinen Unterhalt zahlen, auch vorher schon mal bei seiner Ex, da sie nicht mit Geld umgehen konnte. Nun hat er ein Insolvenzverfahren und darf daher nur das zahlen, was er laut Unterhaltsrecht muß. Da er ein sehr geringes Einkommen hat, müßte er nur 17,00 € zahlen um seinen Selbstbehalt noch zu haben. Naja und der Anwalt von seinem Sohn macht da jetzt Streß, dabei müßte er den Beschluß vom Gericht haben wegen der Insolvenz. Hier ist nichts zu holen. Wir zahlen von uns aus 50,00 €.
Da wir was schriftliches brauchen für den Insolvenzverwalter, müssen wir das eben mit einem Anwalt machen. Mein Mann ist durch seinen jetzigen Job fast nie zu Hause und ich habe genug Rennereien mit dem JobCenter (wird wohl auch noch eine Klage), nebenbei geh ich für 1 € arbeiten, da laß ich das lieber den Anwalt machen. Hab auch im Moment nicht die Kraft dazu. :-(