Hallo erstmal,
habe heute ein Schreiben von einer Krankenkasse in den Händen gehalten.
Ihr Beitragssatz wird ab Februar 2010 um 8€ monatlich erhöht.
Gründe für die Erhöhung sind erhöhte Arzt-, Behandlungs- und Pflegekosten. Eine Notlüge? Oder
nur menschenverachtende Vera....eppelung?
Wenn ich dann auf der anderen Seite die Ärzte sehe die pro Quartal (3 Monate) und erschienenem Patient 30 € Pauschale bekommen oder mit einem jährlichen Pauschalbetrag an zusätzlichen ärztlichen Verordnungen (Krankengymnastik, Reha Maßnahmen, Ergotherapie, etc.) auskommen müssen um nicht regresspflichtig zu werden, frage ich mich langsam für was wir Menschen noch Ärzte brauchen.
Wir haben doch unsere lieben guten Krankenkassen, die wissen besser für was es sich lohnt Gelder auszugeben. Zum Beispiel für ihren "unbezahlbaren und undurchsichtigen" Verwaltungskasten, den übrigens wir Ottonormalverbraucher (ob wir nun krank sind, waren, oder in Zukunft (wenn wir es uns noch leisten können) sein werden) großzügig wie wir sein müssen finanzieren.
Ärzte sind halt keine Handwerker --- meine letzte Autowerkstattsrechnung: Arbeitskosten 30 €/Std. pauschal (für 15 Min. Arbeitszeit

) in diesem
Quartal muss ich nochmal hin um eine Lampe auswechseln zu lassen. Nun bekomme ich eine nachvollziehbare Rechnung auf der gelistet steht was gemacht worden ist und ich bezahle die Leistungen die durchgeführt worden sind. ---- läuft da nicht etwas grundlegend verkehrt?
Das ist also aus dem mit vollen Händen Geld rauswerfenden Gesundheitswesen geworden. Ein durch die Krankenkassen in pauschalisierende unrealistische Menschen in Schubladen steckende verwaltungs- und betriebskostenfressende Maschinerie.
Wo soll das noch hinführen?
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