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feels
06.05.2019
um 11:18 Uhr
Zu paar Usern habe ich ja noch etwas Kontakt, aber die Aktivitäten im Forum vor 10 Jahren sind leider mit heute nicht vergleichbar. Eigentlich sehr schade :(
 
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Benghee

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1

Mittwoch, 3. Februar 2010, 18:33

Krankenkassenbeitragserhöhung

Hallo erstmal,

habe heute ein Schreiben von einer Krankenkasse in den Händen gehalten.

Ihr Beitragssatz wird ab Februar 2010 um 8€ monatlich erhöht. Gründe für die Erhöhung sind erhöhte Arzt-, Behandlungs- und Pflegekosten. Eine Notlüge? Oder nur menschenverachtende Vera....eppelung?

Wenn ich dann auf der anderen Seite die Ärzte sehe die pro Quartal (3 Monate) und erschienenem Patient 30 € Pauschale bekommen oder mit einem jährlichen Pauschalbetrag an zusätzlichen ärztlichen Verordnungen (Krankengymnastik, Reha Maßnahmen, Ergotherapie, etc.) auskommen müssen um nicht regresspflichtig zu werden, frage ich mich langsam für was wir Menschen noch Ärzte brauchen.
Wir haben doch unsere lieben guten Krankenkassen, die wissen besser für was es sich lohnt Gelder auszugeben. Zum Beispiel für ihren "unbezahlbaren und undurchsichtigen" Verwaltungskasten, den übrigens wir Ottonormalverbraucher (ob wir nun krank sind, waren, oder in Zukunft (wenn wir es uns noch leisten können) sein werden) großzügig wie wir sein müssen finanzieren.

Ärzte sind halt keine Handwerker --- meine letzte Autowerkstattsrechnung: Arbeitskosten 30 €/Std. pauschal (für 15 Min. Arbeitszeit :huh: ) in diesem Quartal muss ich nochmal hin um eine Lampe auswechseln zu lassen. Nun bekomme ich eine nachvollziehbare Rechnung auf der gelistet steht was gemacht worden ist und ich bezahle die Leistungen die durchgeführt worden sind. ---- läuft da nicht etwas grundlegend verkehrt?


Das ist also aus dem mit vollen Händen Geld rauswerfenden Gesundheitswesen geworden. Ein durch die Krankenkassen in pauschalisierende unrealistische Menschen in Schubladen steckende verwaltungs- und betriebskostenfressende Maschinerie.

Wo soll das noch hinführen?
" Die Realität ist nur eine Illusion,
wenn auch eine sehr hatnäckige."
Albert Einstein


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Rick

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2

Mittwoch, 3. Februar 2010, 20:30

hi du,

es kommt noch besser, die ersten kassen wollen 1% der beitragsbemessungsgrenze, das sind schlappe 37 euro ;( IM MONAT (!) angeblich ist das sozialer als pauschal 8 euro von allen.

Es gibt ca. 170 krankenkassen hierzulande :cursing: ich bin ja auch für freie wahl, aber das sind mindestens 160 zuviel aus meiner sicht.

In anderen ländern heissen diese organisationen übrigens "gesundheitsversicherung", tja nomen est omen 8)

lg Rick

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mama_wonni

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3

Mittwoch, 3. Februar 2010, 20:52

Wenn ich vor zig Jahren nach Amerika geschaut habe, wie es dort im Gesundheitssystem aussieht war ich immer ein wenig beruhigt..ich lebe ja in Deutschland.
Wenn ich zig jahre in die Zukunft sehe..... kann ich immer noch beruhigt sein in Deutschland zu leben? Kann ich mir in 10 Jahren noch eine Krankenkasse leisten? Wie lange kann sich mein Kind sich noch eine Krankenkasse leisten?

LG Wonni
"Es ist leichter einen Atomkern zu zertrümmern, als ein Vorurteil"

-Albert Einstein

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Peterxyz

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4

Mittwoch, 3. Februar 2010, 21:20

Krankenkasse

Natürlich werden unsere Kinder sich später eine Krankenkasse leisten können -
Voraussetzung ist allerdings, dass sie arbeiten und selbst Geld verdienen und nicht in die
Fußstapfen mancher Eltern treten.

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Annemie

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5

Sonntag, 7. Februar 2010, 22:56

Bei über einhundert Krankenkassen fragt sich doch der gesunde Mensch wofür das denn gut sein soll???? :cursing:
Ich meine,außer um einen gewaltigen Kostenapparat zu subventionieren,der letztendlich wie ein Moloch erscheint,welcher ein Fass ohne Boden ist..... X(
Grüße

Annemie

Mycket ska man höra,innan öronen faller av

(Man muß viel hören,eher einem die Ohren abfallen-schwed. Weisheit)

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6

Montag, 8. Februar 2010, 00:07

Hallo,

als Diplom-Volkswirt kann ich diese Frage recht einfach beantworten: eine Krankenkasse hat Einnahmen und Ausgaben. Und wenn die Ausgaben steigen, und die Einnahmen sinken (oder konstant) bleiben, ergibt sich ein Defizit. Dies gilt es zu vermeiden, in dem versucht wird, die Einnahmen zu erhöhen (Beitragssatzerhöhung) oder die Ausgaben zu senken durch diverse Maßnahmen ... und jetzt wird mal wieder der Beitrag erhöht ...
Aber dieses grundsätzliche Problem hat jedes Subjekt, dass am wirtschaftlichen Leben teilhat, z.B. ebenso die Rentenkasse, jeder öffentliche Haushalt oder auch der Privathaushalt ... ;)

LG
Uwe
Warum muss ich jedes Jahr dem Finanzamt die Steuern erklären?

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Annemie

Schüler

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7

Montag, 8. Februar 2010, 00:31

Das war ja sehr nett.Erklärt aber immernoch nicht,warum es so viele Krankenkassen geben muß ;)
Grüße

Annemie

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OffroadLady

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8

Montag, 8. Februar 2010, 14:51

Ich habe letzten Freitag meine Konsequenz gezogen und die Krankenkasse gekündig! Meine bisherige... BKK für Heilberufe... erhöht zum Höchstsatz (max. 37,50 € im Monat!) und das rückwirkend zum 01.01.2010. ;(

Hier findet ihr Muster von Kündigungsschreiben.

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OffroadLady

unregistriert

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10

Montag, 8. Februar 2010, 16:28

Hallo,

warum es so viele Krankenkassen gibt? Weil Konkurrenz das Geschäft belebt. Glaubst Du, dass mit einer Krankenkasse alle Probleme beseitigt sind?

LG
Uwe
Warum muss ich jedes Jahr dem Finanzamt die Steuern erklären?

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