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ich hätte gerne stahlseiile als nerven guten morgen
 
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von mona84

MalRiaMik

Anfänger

Beiträge:

1

Dienstag, 6. Oktober 2009, 15:55

KV verweigert Mitarbeit beim Umgang


Hallöle!

Ich möcht euch mal meine Umgangserfahrungen schildern, weil ich hoffe, daß ihr vielleicht mal eine andere Sicht der Dinge einbringen könnt.

Wir sind jezt seit ca. 1 1/2 Jahren getrennt und kürzlich geschieden. Am Anfang lief der Umgang problemlos. Wir wohnten in einem Haus in zwei getrennten Wohnungen (jetzt wohn ich nur ein Haus weiter). Die Kinder sind zu ihrem Vater, wenn sie wollten und gut war. Meiner Meinung nach ansich optimal. Der Haken war dann, daß die Kinder im Sommer letzten Jahres lieber draußen spielten, als beim Vater fern zu sehen. Seit Ende letzten Jahres hat mein Mann eine neue Partnerin und ab hier ging der Ärger los.

Mein Mann weigerte sich, den Unterhalt zu zahlen, zwei Monate gabs sogar gar nichts. Seit drei Monaten hab ich nun den Titel damit wärs das eigentlich geklärt. Außerdem bestand er auf 14-tägigen Umgang, denn ich würde ihm ja den Umgang verweigern. Wie soll das gehen, wenn man im selben Haus lebt??? Aber seis drum, ich hab es so gemacht, wie er wollte! Außerdem hab ich mir Hilfe beim Jugendamt gesucht, das übrigens mein Verhalten völlig in Ordnung fand.

Mein Mann wurde nun auch beim Jugendamt vorstellig (Er wußte aber nicht, daß ich schon da war!!!), der Mitarbeiter fand damals schon merkwürdig. Aufgrund verschiedener Vorfälle (z.B. sagte er zu meiner 4 Jährigen Tochter: Mama ist ne alte Fo..., ich möchts nicht wirklich schreiben!) bat ich um ein gemeinsames Gespräch beim Jugendamt. Trotz eines ziemlichen Desasters dort (wegen dem Verhalten meines Mannes), dachte ich dennoch, daß es nu klappt. Hab ihm die Kinder immer gebracht, obwohl sie schon da eigentlich gar nicht wollten. Was ich damals nicht wußte, er hat die Kinder wohl massiv unter Druck gesetzt, mich als Mutter und seine Eltern schlecht gemacht, etc.! Vermutlich wollten die Kinder deswegen so ungern zu ihm.

Im Sommer diesen Jahres kam es dann zu einem Vorfall, wo auch Gewalt gegen die Kinder im Spiel war. Seitdem haben die Kinder Angst vor ihm und weigern sich, zu ihm zu gehen. Nach Rücksprache mit dem Jugendamt habe ich den Umgang eingestellt und wiederholt versucht, mit meinem Mann zu reden. Auch SEINE Eltern versuchten es, mein Mann blockte alles ab.

Jetzt war er beim Jugendamt und dannach forderte er den Umgang über seinen Anwalt ein. Als ich ihn anrief, um ihm wiederholt klar zu machen, wie es den Kindern geht (auch einen Kinderpsychologen hab ich schon eingeschaltet.), legte er nach heftigen Beschimpfungen immer wieder auf. Der Kinderpsychologe wollte ihn selbst kennenlernen, er lehnte ab. Ich bat ihn, mal beim KiGa vorbeizuschaun, er lehnte ab. Ich bat ihn, endlich mit mir zu reden, bei seinem Vater, beim Jugenamt etc., er lehte ab! Also hab ich aufgegeben und meine Anwältin gebeten nicht groß zu reagiern und bin mit meiner Schwiegermutter hin zum Jugenamt.
Tja, große Überraschung meinerseits. Der Mitarbeiter bestätigte mich in allem, mein Mann sei fertig mit der Welt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit schwer depressiv. Seiner Meinung nach schon seit Jahren, was ich im Nachhinein leider auch bestätigen muß. Ich habs nur nicht selbst erkannt, (die Kinder wohl schon, deswegen auch ihr Verhalten.).

Wir verblieben so, daß das JA meinen Mann nochmal zum Gespräch bittet und ihn zu einer Therapie auffordert. Die Kinder sollte ich im vorläufig weiterhin nicht mitgeben (zum betreuten Umgang weigert sich mein Mann bisher), da die Möglichkeit besteht, daß er sich etwas antut. Da er einen extremen Haß auf mich und SEINE restliche Familie hat, könnte er auch die Kinder da mit reinziehen.

Heute dann der Anruf vom Amt: Mein Mann hätte schriftlich abgesagt! Er weigert sich mit dem Mitarbeiter auch nur zu reden (dabei weiß er doch gar nicht, daß ich da war und was besprochen wurde?!). Auch will er nicht, daß der Jugenamtsmitarbeiter vor Gericht (scheinbar ist die Klage schon in Vorbereitung) erscheint! Desweitern war mein Mann wohl sehr unhöflich in seinem Brief...

So, das wars bis hier. Niemand weiß mehr weiter. Mein Mann blockt alles und jeden ab. Wie soll ich da nen einigemaßen gescheiten Umgang hinbekommen?
Habt ihr irgendwelche Ideen? Hat einer von euch Erfahrungen mit Depressionen?

LG

liefje

Anfänger

Beiträge:

2

Dienstag, 6. Oktober 2009, 18:49

RE: KV verweigert Mitarbeit beim Umgang

Hallo.
Ganz schoenes Chaos was? Habe da weiter keine Erfahrungen. Leider fuer Dich. Doch hat mein Ex scheinbar eine Persoenlichkeitsstoerung , dieses aus der Ferne diagnostitiert von meinem Gespraechstherapeuten. Er hatte mir nun geraten eine Charakterbeschreibung meines Ex von vor dem Wandel und jetzt zu geben. Anhand dieser will er schauen, wie ich wieder Zugang zu ihm bekommen kann, ohne dass er ein negatives Gespraech sieht und sofort abblockt. Vielleicht ist da noch etwas zu machen?

Viel Glueck ;-)

MalRiaMik

Anfänger

Beiträge:

3

Dienstag, 6. Oktober 2009, 20:48

RE: KV verweigert Mitarbeit beim Umgang

Ja, Chaos triffts perfekt!
Zugang zu ihm zu bekommen, genau das würd ich gern. Nur wie? - Die Idee mit dem Therapeuten ist nicht schlecht! So in etwa wollte es der Kinderpsychologe auch gestallten. Deswegen wollte er meinen Mann gern sebst mal kennen lernen. Hab ihn nämlich direkt gefragt, was ich tun kann, um die Situation zu verbessern. Mal schaun, ob ICH nicht jemanden finde, der mich zu Depressionen beraten kann. Vielleicht ist das wirklich ein Weg!

Ich hab echt genug von allem! Man sollte doch meinen, daß er mit seiner Neuen glücklich und zufrieden ist (zumal ER die Trennung usw. wollte!)! Aber nee...

Na ja, es ist eben so, er kann wohl nicht anders. Blöd nur für die armen Kinder!

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 185

Danksagungen: 2019

4

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 06:31

RE: KV verweigert Mitarbeit beim Umgang

Zitat von »MalRiaMik«

......... Man sollte doch meinen, daß er mit seiner Neuen glücklich und zufrieden ist (zumal ER die Trennung usw. wollte!)! Aber nee...
Na ja, es ist eben so, er kann wohl nicht anders. Blöd nur für die armen Kinder!


Das ist nicht ungewöhnlich, dass der oder diejenige welche die Trennung wollte, hinterher so reagieren wie es eigentlich vom Getrennten zu erwarten wäre. Denke, dass es damit zusammenhängt, dass mann/frau sich von der Trennung was erhofft hat, was letztendlich nicht eintritt. Und dann muss der Expartner herhalten für den Frust und die Kinder bleiben auf der Strecke......[addsig]

MalRiaMik

Anfänger

Beiträge:

5

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 13:20

RE: KV verweigert Mitarbeit beim Umgang

Ja, ich bin einfach der Blitzableiter! Is mir auch egal! Wenn er nur die Kinder in Ruh ließe!
Bin doch extra so nah wohnen geblieben, damits nich sooo kompliziert wird! Und jetzt... Menno!

Beiträge: 971

Danksagungen: 280

6

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 20:40

RE: KV verweigert Mitarbeit beim Umgang

Hallo,

wenn es ihm wirklich um die Kinder ginge, hätte er schon verschiedene Möglichkeiten gehabt, sie zu sehen. Also geht es ihm m.E. nicht darum, sondern lediglich seinen Willen durchzusetzen.
Rechtsanwälte wollen Geld verdienen und mit einer Klage können sie das. Ob dies sinnvoll ist, interessiert die wenigstens Rechtsanwälte. Sie haben einen Auftrag: Klagen (der eine Rechtsanwalt zum anderen auf die Frage, wie es ihm ginge: \"Schlecht, ich habe nichts zu klagen.\")
Du kannst Dich eigentlich in den Sessel der Gemütlichkeit zurücklehnen und der Dinge harren, die da kommen. Denn Zeugen kann im gerichtlichen Verfahren nicht nur benennen oder ablehnen. Du kannst es schließlich auch. Und gerade mit dem Jugendamt hast Du einen wichtigen Partner ...

Ärgere Dich nicht, sondern entspann Dich!

LG
Uwe
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