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jea
25.05.2012
um 09:58 Uhr
ich hätte gerne stahlseiile als nerven guten morgen
 
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von mona84

pimboli

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1

Samstag, 5. September 2009, 11:47

Vereinbarkeit Familie und Beruf für Alleinerziehende

„Vereinbarkeit Familie und Beruf für Alleinerziehende" Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen startete am 15. Mai ein neues Projekt unter dem Titel. Das Pilotprojekt startete an 12 Standorten. Nu hab ich mal nach kleinen Teilerfolgen gesucht, hmm..
Immerhin erkennt Frau von der Leyen : "Alleinerziehende sind in der Mehrzahl nicht nur ebenso gut ausgebildet wie Mütter, die einen Partner an ihrer Seite haben, sie sind auch überdurchschnittlich motiviert und wollen wirtschaftlich auf eigenen Beinen stehen. Weil sie den Alltag mit Kindern alleine meistern müssen, haben sie aber häufig Schwierigkeiten, eine passende Arbeit zu finden. Oft scheitert der Wiedereinstieg allein daran, dass es keine Kinderbetreuung gibt. Mit unseren Projekten, die an den jeweiligen Standorten ein dichtes Netz aus Beratung und praktischer Hilfe knüpfen, unterstützen wir Alleinerziehende auf dem schwierigen Weg zurück ins Erwerbsleben.“ Das stärkt nach Aussage der Ministerin für Familie die Eigenständigkeit der Mütter und sei zudem der wirksamste Schutz vor Kinderarmut.
Ziele des Projektes sind, u.a. die individuelle Förderung von Alleinerziehenden bei der Arbeitssuche durch ein spezielles und individuelles Training durch die Agentur für Arbeit, und passgenaue Ausbildungsangebote und Qualifizierungsmaßnahmen zur Ergänzung, bedarfsgerechte und verlässlicher Kinderbetreuung (Randzeiten sollen angepasst werden). Also im Prinzip nix neues :roll:

... und immerhin sind fast 60 % der Alleinerziehenden berufstätig

...dazu hab ich nun einen netten „Offenen Brief“ gefunden :-)

lg und ein schönes WE
Waltraud ;-) [addsig]
... irgendwie ... irgendwann ... irgendwo ... ;)

... nur 50% der Eltern sind Mütter ... :rolleyes:

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 185

Danksagungen: 2019

2

Sonntag, 6. September 2009, 12:22

RE: Vereinbarkeit Familie und Beruf für Alleinerziehende

Zitat von »pimboli«

... und immerhin sind fast 60 % der Alleinerziehenden berufstätig


Hier sollte man mal genau hinschauen, wie diese 60 % es schaffen.........was und wer da auf der Strecke bleibt in einigen Fällen. Es gibt sicher notwendige Hilfen, die auch hier unterstützen könnten. Wie viele der 60 % sind am Rande ihrer Leistungsfähigkeit und schaffen es nur schwer den Alltag zu bewältigen. Oder aber sie haben ein sehr gutes soziales Netzwerk auf das sie zurückgreifen können.[addsig]

Oelfuss

Anfänger

Beiträge:

3

Sonntag, 6. September 2009, 18:43

RE: Vereinbarkeit Familie und Beruf für Alleinerziehende

Der \"offene Brief\" gefällt mir sehr gut. Die Bundestagswahl steht an, die Politiker treiben das Stimmvieh zusammen, um es mit öden Phrasen an die Urnen zu locken, weil es auf die dummen Versprechen und Sonntagsreden reinfällt. Da sollten wir wirklich nicht mitspielen.

Ich werde wählen gehen, sicher. Aber meine Meinung, für wen ich stimme, habe ich mir in den letzten Jahren gebildet. Ich verzichte auf Wahlkampfgeschwätz, ganz gleich, aus welcher Ecke...

Laetitia

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Harz

4

Montag, 7. September 2009, 12:49

RE: Vereinbarkeit Familie und Beruf für Alleinerziehende

Der offene Brief ist einfach genial und zeigt die wirklichen Probleme von ganztags berufstägigen AEs sehr gut auf....[addsig]

Prinzessin2003

Anfänger

Beiträge:

5

Sonntag, 13. September 2009, 22:57

RE: Vereinbarkeit Familie und Beruf für Alleinerziehende

Wo bitteschön ist der Unterschied zwischen einem Elternteil mit Kind und ohne Partner und dem mit Partner?
Warum müssen AE`s eine Sonderstellung haben genau so wie es Frauenbeauftragte gibt ? Jeder Elternteil, der für die Erziehung des Kindes seinen Beruf für einige Zeit aufgibt, benötigt ggf. Unterstützung um wieder ins Berufsleben einzusteigen und ob nun mit oder ohne Partner, die Klimmzüge einen Kindergarten oder Hortplatz zu bekommen müssen auch alle machen, denn niemand kann es sich heute als Normalbürger leisten auf ein Einkommen zu verzichten. Wer hat denn von den Partnerschaften die Möglichkeit sich im Arbeitsleben so einzuteilen, dass immer jemand für die Kinder da sein kann?Ich kenne keine Familie, die ohne Kindergarten, Hort und oder Tagesmutter auskommt. Da die Kosten bei 2 Einkommen in der Regel auch höher ausfallen (Kindergartengebühren, 2. Auto um zur Arbeit zu kommen, gleiche Steuerbelastung insgesamt betrachtet, da Zusammenveranlagung ...) sehe ich keine Vorteile in Ein Eltern oder Zwei Elternfamilien, außer vielleicht, dass jeder mal getrennt voneinander abends weg kann ohne den Babysitter zu bestellen.
Vielleicht für einige hier sehr provokant, aber mir geht es als Einelternfamilie besser als je zuvor.Und ich möchte auf gar keinen Fall bemitleidet oder bevorzugt behandelt werden. Ich bin immer noch ich ob mit oder ohne Partner.

Oelfuss

Anfänger

Beiträge:

6

Donnerstag, 17. September 2009, 14:42

RE: Vereinbarkeit Familie und Beruf für Alleinerziehende

Man sollte das vielleicht nicht nur darauf begrenzen, ob jemand da ist, der auf die Kinder aufpasst. Ich sehe auch Bedarf an Zeit, für die Kinder einfach da zu sein, Zeit mit ihnen verbringt. Und das ist sehr wohl viel leichter, wenn man anfallende Arbeiten auf zwei Schultern verteilen kann.

Im übrigen kommt mir schon wieder die Galle hoch beim Zitat unserer Familienministerin: \"Alleinerziehende sind in der Mehrzahl nicht nur ebenso gut ausgebildet wie Mütter, die einen Partner an ihrer Seite haben, ....\" Das es auch allein erziehende Väter gibt, ist weder bei der Ministerin, noch bei den Gerichten oder den Jugendämtern je angekommen....

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