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ich hätte gerne stahlseiile als nerven guten morgen
 
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2%

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Insgesamt 66 Stimmen
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von mona84

Gast

unregistriert

1

Samstag, 18. März 2006, 14:38

Ich weiß nicht mehr weiter...

Hallo ihr Lieben. Ich bin im Moment mehr als verzweifelt.
Nachdem mein Mann vor 3 Jahren arbeitslos wurde und ich vor 2 Jahren mussten wir jetzt unser Haus verkaufen. Alles gutgegangen, wir sind noch mit ca. 7000 plus da rausgekommen.
Am 1.6.06 ist die Übernahme, d.h. ich muss dann raus.
Jetzt kommt mein Mann und teilt mir mit, daß er sich von mir trennt.
Das heißt jetzt für mich bis 1.6.06 eine Wohnung für mich (34), meine 2 Kids (13,15), unseren Hund(12) und unsre Katzen zu finden. Ich wohne in einem kleinen Ort, wo Wohnungen sowiso nicht sehr übig sind. Ich könnte evtl. ein kleines Haus mieten, 3ZKB, kostet aber 500 kalt. Ich könnte aber die Tiere mitnehmen.
Sorry wenn ich so durcheinander schreibe, aber ich bin voll Panik.
1. Wie schaff ich das alles. Ich kann nicht auf die Tiere verzichten, sie sind unser Leben. Ich tue meinen Kindern schon so viel an, wenn ich ihnen jetzt auch noch die Tiere nehme....darüber will ich gar nicht nachdenken.
Kann das Amt mich zwingen eine Wohnung im Sozialbau zu nehmen?
Oder darf ich mieten was ich will, muß aber selbst die Differnz zahlen?
Laut meiner Info (Mietstufe2) würden die mir 410 KM+NK übernehmen.
Bei meiner Suche finde ich aber so günstige Wohnungen nicht.
Wie mach ich das jetzt alles?

Ich wollt eigentlich noch mehr fragen, aber mein Gehirn ist völlig zu.

Liebe Grüße Iris

Gast

unregistriert

2

Samstag, 18. März 2006, 15:06

RE: Ich weiß nicht mehr weiter...

Hallo Iris,

ist es denn überhaupt sicher, das Du vom Amt leben mußt?
Immerhin steht Dir ersteinmal Trennungsunterhalt zu, und den Kindern Kindsunterhalt.

Und wenn Du Dir dann noch schleunigst einen Teilzeitjob suchst (was Du eh mußt,)dann wärest Du vielleicht gar nicht vom Amt abhängig.

Mehr Miete zahlen, als vom Amt übernommen würde, ist ja schön und gut.
Aber das wären 90€ /monatl. und die Nebenkosten würden auch nur zum Teil übernommen.

Wenn Du vom Amt leben mußt, ist es viel Geld, was einem dann fehlt, nur um ein Haus zu haben, für die Tiere.[addsig]

Gast

unregistriert

3

Sonntag, 19. März 2006, 04:31

RE: Ich weiß nicht mehr weiter...

Hallo ... Deine Sorgen in allen Ehren; aber richte Dich schon mal auf Schlimmeres ein, damit Du "seelisch vorbereitet" bist. Auf das, was Menschen mit Hartz IV erwartet: Schikanen, drohender Verlust der Wohnung, leerer Kühlschrank, keine Schulbücher mehr, sondern Kinder, die mit Kopien in den Unterricht gehen, Ein-Euro-Jobs, zu denen Du evtl. auf Deine eigenen Kosten fahren muss, falsch berechnete Bescheide und kein Geld, obwohl Dir Leistungen zustehen und dergleichen mehr. Versuche, nicht in ALG II-Abhängigkeit zu kommen! Ich bin noch drin, und strampele mit 2 Jobs verzweifelt, dort rauszukommen. Willkommen in der Realität. Guck auch unter: http://www.elo-forum.org oder http://www.tacheles.de. Wünsche viel Kraft und Mut!

Gast

unregistriert

4

Sonntag, 19. März 2006, 10:11

RE: Ich weiß nicht mehr weiter...

Danke fürs Mutmachen :-? Dachte eigentlich außer noch mehr Ängste schüren, würde vielleicht mal jemand was schreiben was einem Mut macht. Na ja, als drauf.......

Gast

unregistriert

5

Sonntag, 19. März 2006, 11:14

RE: Ich weiß nicht mehr weiter...

Hallo Iris,

sicherlich ist das sehr schwerr was da auf Dich zu kommt. Doch alles wird Heißer gekocht als nach her Gegessen.

Gehe zu deiner Zuständigen ARGE und frage Die erstmal was Sie an Mietkosten übernehmen, und dann schaust Du was da angeboten wird an Wohnungen.

Was Du auch machen kannst, ist eine Anziege aufgeben; machmal hilft das auch schon.
Es wird nicht einfach sein, aber auch nicht Unmöglich. Wenn jetzt auch alles für Dich auch wie eine Dunkle Wolke ist die da über dein Haupt sich zusammen gezogen hat wird es auch wieder anders.

Natürlich kannst jetzt auch schon mal schauen ob Du nicht irgenwie an einen Job kommst, schaue auch mal bei den Jobbörsen rein; wie http://www.meinestadt.de oder http://www.jobomat.de .

So nun las dich nicht unter buttern, wir wünschen Dir viel Kraft.


[addsig]

silberfischchen

Anfänger

Beiträge:

6

Sonntag, 19. März 2006, 11:14

RE: Ich weiß nicht mehr weiter...

Hallo Iris!

Du solltest auf anonyme Postings nicht zuviel geben.

Sicher ist das Leben mit Hartz IV nicht leicht. Ich (alleinerziehend zwei Kinder) habe selbst ein halbes Jahr (nach einem Jahr Arbeitslosengeld I) von Hartz IV gelebt bevor ich einen neuen Job fand. Mich hat weder jemand schikaniert noch drohte mir der Verlust der Wohnung. Essen hatten wir immer genug. Von der Zuzahlung zu den Leihschulbüchern konnte ich mich befreien lassen (kommt drauf an wo man wohnt). Mein Bescheid war nach 2 Wochen da und völlig korrekt.
Sicher hat es mir geholfen, dass ich schuldenfrei mit kleinem finanziellen Polster in diese Zeit ging und mein Hausrat komplett war. Ausserdem habe ich kein Auto (man glaubt gar nicht wie viel mit dem Fahrrad geht!) und rauche auch nicht. Das sind zwei extreme finanzielle Entlastungen wenn man von Hartz IV lebt.
Zudem war diese Phase bei mir auch recht kurz, so dass ich gut über die Runden kam.

Vermutlich bin ich damit das andere Extrem zu unserem unbekannten Gast. Aber deine Zukunft könnte irgendwo dazwischen liegen - es hängt jetzt davon ab, was du draus machst: Du solltest dich unbedingt umgehend um Arbeit kümmern. Siehst du denn da schon Möglichkeiten für einen (Wieder-)einstieg in Berufsleben? Evtl.kann dir eine von der Arge geförderte Maßnahme dabei helfen oder eine Aus- oder Weiterbildung.

Was die Tiere angeht, dabin ich zwiegespalten in meiner Meinung. Ich glaub dir schon, dass eine Trennung schwer fallen würde....Der Hund dürfte eigentlich kein Problem sein wenn du arbeitest, da ja die Kinder vermutlich Mittags nach Hause kommen und sich kümmern können. Aber sollte das nicht klappen (auch vom Finanziellen her - Futter und Tierarzt sind ja nun nicht billig, gerade bei mehreren Tieren) - musst du dir wirklich überlegen, was wichtiger ist: Die Versorgung der Tiere oder die deiner Kinder und ob du wirklich lieber mit Tieren und Hartz zuhause sitzt oder ohne Tiere arbeiten gehen kannst (falls es an dem Hund scheitert, der nicht allein bleiben kann). Das sind aber Entscheidungen, die kann dir niemand abnehmen.

Lieben Gruß

Nathalie<br /><br /><!-- editby --><br /><br /><em>editiert von: silberfischchen, 19.03.2006, 11:15 Uhr</em><!-- end editby --> [addsig]

Feuervogel

Senior Mitglied

Beiträge: 15

Danksagungen: 17

7

Sonntag, 19. März 2006, 11:28

RE: Ich weiß nicht mehr weiter...

Liebe ist das Einzige was wächst,
wenn wir es verschwenden.

(Ricarda Huch)

Gast

unregistriert

8

Sonntag, 19. März 2006, 12:35

RE: Ich weiß nicht mehr weiter...

Das Hobby Haustiere abscahffen, kein Amt wir dir irgendwie deahlb bei der wohnungsuche helfen. Und ohne Tiere findest sich deutlich leichter eine Wohnung. Kompromisse betreff Schul- Lehrstellen- und Arbeitswegen sind sowieso noch genügend zu machen.

Andere die wegen der Nähe des Modelleflugplatz für ihr Hobby auf bestimmte Wohnungen angewiesen wären bekommen auch keinen Bonus!

werner

Feuervogel

Senior Mitglied

Beiträge: 15

Danksagungen: 17

9

Sonntag, 19. März 2006, 13:44

RE: Ich weiß nicht mehr weiter...

Liebe ist das Einzige was wächst,
wenn wir es verschwenden.

(Ricarda Huch)

Gast

unregistriert

10

Sonntag, 19. März 2006, 17:38

RE: Ich weiß nicht mehr weiter...

unm ihrer selbst willen?

Reine materielle Frage! Weil es zu teuer ist unter Qaurantäne und tiermedzinischer Überwachung abzuwarten ob Schweine, Hühner oder Puten tatsächlich infiziert sind, werden eben mal bei Verdacht 30 000 Stück gekeult.

Und eine Katze oder Hund ist kein höherwertiges Leben als ein Schwein, Huhn oder eine Ente!

werner

Der "Wert" steckt in den Emotionen des Besitzers, da ist aber wiederum das Hobby Hund oder Modellhubschrauber gleich wertvoll oder wertlos! Es wäre eine üble Diffamierung oder willkürliche Mißachtung einem Menshen ein Hobby höherwertig zuzugestehen als ein anderes!

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