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jea
25.05.2012
um 09:58 Uhr
ich hätte gerne stahlseiile als nerven guten morgen
 
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von mona84

Gast

unregistriert

1

Dienstag, 8. August 2006, 13:32

Dringende Fragen zur finanziellen Unterstützung

Hallo,

ich hoffe ich bekomme hier ein bisschen Info´s.
Ich (21) trenne mich gerade von meinem Mann mit dem ich auch eine Tochter zusammen habe, allerdings wird mein Mann unsere Mietwohnung behalten ebenso auch alle Möbel. Ich habe nichts, außer mein Kind und meine Waschmaschine. Ich war noch nie in der Situation auf Staatskosten leben zu müssen deswegen ist das ein einziger Dschungel für mich. Bitte helft mir.

Wo fange ich denn als Erstes an? Ich brauche auf jeden Fall eine Wohnung für mich und meine Tochter (9 Mon.). Dann brauch ich aber auch noch ein paar Möbel denn ich habe gar nichts. Gibt es denn da irgendeine Möglichkeit welche zu bekommen? Das ist doch alles s...teuer, allein die Küche. Und Küchen sind in den wenigsten Wohnung mit drin?!

Ich bin bis jetzt in Elternzeit noch gute 2 Jahre und nebenher bin ich noch bedienen gegangen auf 400 Euro -Basis. Kann ich das weitermachen wenn ich einen Babysitter finde?
Mein Mann arbeitet Vollzeit und bekommt mit der Steuerklasse III 1400 Euro raus.

Das Erziehungsgeld und Kindergeld bekomme ich ja nun schon. Aber das reicht doch nie im Leben. Vielleicht bekomme ich noch Unterhalt, aber was ist wenn mein Mann sich weigert zu zahlen oder gar nicht zahlen kann?
Wann bekommt er denn wieder die andere Steuerklasse? Erst ab der Scheidung?

Ich hoffe ihr könnt mir hier ein bisschen Übersicht verschaffen und vielleicht ein bisschen Mut zusprechen, denn ich steh im Moment vor einem riesen Scherbenhaufen und weiß nicht weiter. Ist das überhaupt zu schaffen als Alleinerziehende?

Schon mal Danke
Gruß aus Nbg
M.

Gast

unregistriert

2

Dienstag, 8. August 2006, 14:30

RE: Dringende Fragen zur finanziellen Unterstützung

Hallo M.,
bin gerade auf Deine Frage gestossen als ich selbst was nachschauen wollte.

Also als erstes gehst Du mal zum Sozialamt und forderst unterstützung. Diese verweisen Dich SOFORT zum Wohnungsamt die Dir eine Wohnung vermitteln MÜSSEN da Du ein Kleinstkind hast. Dann ist Dein näxhster Weg zum Jugendamt die dafür sorgen sollen das Dein NOCHMann Unterhalt zahl... wenn Du magst kannst Du Sie um Beistandschaft bitten dann regeln die das mit dem Unterhalt für Dich und er muss das Geld an das Jugendamt zahlen und die zahlen Dir das jeden Monat auf Dein Konto und wenn er sich weigert bekommst Du trotzdem Dein Geld und die holen sich das bei ihm. Wenn Du diese Gänge erledigt hast wirst Du sehen das einiges einfacher wird.
ABER merke Dir ZAHLE NIE WAS IM VORRAUS dann bekommst Du es nicht zurück und verweisen darauf das Du dir selbst geholfen hast.
Das Leben vom Amt ist ncht gerade schön aber es wurde noch nie (soweit ich weis) eine Frau mit Kind im Stich gelassen.

Vielleicht werden hier auch noch andere Antworten die vielleicht noch bessere Infos haben.... keine Angst wird schon alles werden

Liebe Grüße
Bianca

Gast

unregistriert

3

Dienstag, 8. August 2006, 14:55

RE: Dringende Fragen zur finanziellen Unterstützung

Hallo M.

im großen und ganzen hat Bianca Dir oben ja schon alles geschrieben.

Was jedoch die Möbel angeht, kannst Du nicht einfach alles beim Ex lassen, und Dir neues beantragen(gibt eigentlich eh nix mehr, nur wenn man das erste mal zu Hause auszieht).

Da Ihr verheiratet seit (so habe ich es jedenfalls verstanden) muß der Hausrat aufgeteilt werden.
Und demnach kannst Du die nötigsten Gegenstände erhalten aus der Auteilung, da Du das Kleinkind hast.

Alles andere kannst Du versuchen, ob Du evtl. was vom Amt bekommst, an Möbel, das liegt allerdings oftmals an der Region und am Amt.

Rechtlich Anspruch darauf hast Du nicht.

Auch wird das Amt Dich darauf hinweisen, das Du verpflichtet bist, den Dir und dem Kind zustehenden Unterhalt einzufordern.

Manche Jugendämter machen das auch für die Mütter, ansonsten wirst Du Dir einen Anwalt nehmen müssen.

Dafür kannst Du Dir dann bei Gericht einen Beratungsschein holen, und Dir kostet der Anwalt nur 10€ .

Nicht richtig ist, das das Amt Dir eine Wohnung vermitteln muß. Du mußt Dich schon selber um eine Wohnung kümmern, und kannst drauf hoffen, das das Amt vielleicht irgendwelche Angebote Dir unterbreiten kann.


Du wirst es schaffen, auch wenn es zur Zeit alles auswegslos ausschaut.[addsig]

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