Hallo Gavroche,
herzlich willkommen hier im Forum.
Mir kommen auf Dein letztes Posting grad eine Menge Fragen.
Sie empfindet nichts mehr weder für mich noch für die Kinder (der Kleine kam erst von einigen Tagen auf die Welt und beide bleiben noch ein paar Tage im Krankenhaus).
Du schreibst, sie hat/hatte eh schon Probleme mit Depressionen. Ist Dir/Euch bekannt, das eine Geburt auch eine Art Traum auslösen kann? Da gibt es regelrechte Geburtstraumata (hatte ich bei der ersten Geburt auch, und das ist gar nicht wirklich spassig) und postnatale Depressionen.
Hatte Deine Frau während der SS vielleicht eine Hebamme, die sich um die Vorsorge kümmerte, und die Nachsorge zu Hause weiter machen kann???
Vielleicht sollte hier lieber Deiner Frau professionelle Hilfe gegeben werden, anstatt sie gleich ausziehen zu lassen :-?
Denn so eine Geburt und deren Hormonumstellung etc. können Frauen schon total aus die Bahn werfen.
Ab Herbst bekäme sie dann ALG / Hartz IV und die gegenseitigen Ansprüche könnte man ohne Anwalt etc. dann gegeneinander friedlich aufrechnen. Wäre dies eine Lösung?
Nein, das wäre nicht unbedingt eine gute Lösung.
Denn, eventuell mußt Du ihr noch Unterhalt zahlen. Und dann ist da nichts mit gegeneinander verrechnen o.ä, denn in erster Linie bist ersteinmal Du ihr (sofern leistungsfähig) zu Unterhalt verpflichtet, bevor der Steuerzahler für sie aufkommt.
Meine Frau müsste dann aber mit 1. Wohnsitz noch bei mir gemeldet bleiben, sonst ergeben sich bzgl. Eigenheimzulage (Haus gehört uns beiden) und Elterngeld die nächsten finanziellen Probleme.
Solange sie offiziell bei Dir wohnt, wird sie eh kein ALG 2 bekommen.
Die Eigenheimzulage wirst Du streichen können mit ihrem Auszug.
Und wenn das Haus Euers ist, ist ja auch das aufzuteilen(sie gegebenenfalls auszuzahlen)
Das wird alles nicht so einfach bei Euch werden.[addsig]