danke fĂĽr die Hinweise aber die Situation ist eben so wie ich sie beschrieben habe und eben anders als du es verstanden hast:
Ich will Druck auf ihn machen damit er einer raschen Scheidung zustimmt und dabei auch kooperativ ist: da hängen noch Sachen wie Haus usw dahinter.
Da ist fĂĽr mich die Versicherung der Hebel und daher meine Frage.
mfg
Wurzel
Hallo Wurzel,
grundsätzlich ist es so, dass man normalerweise nach einem Trennungsjahr die Scheidung einreicht, welcher der andere Partner zustimmen soll.....
Tut er es nicht, so kann man in der Regel mit bis zu 3 Jahren damit rechnen, bis es zum Scheidungstermin auch ohne seine Einwilligung kommt und du rechtskräftig geschieden werden kannst....
Wenn es so ist, dass du keinen Unterhalt von ihm erhältst und Hilfe zum Lebensunterhalt bekommst, dann kann du auch Prozesskostenbeihilfe beantragen..Lass dir dafür vom Sozialamt einen Berechtigungsschein ausstellen...
Eine KV als kooperatives Druckmittel im Hinblick auf eine Zustimmung zur Scheidung ist mit einer Seifenblase vergleichbar....es verpufft, ohne das sich etwas ändert...
(@Petra
Selbständige können müssen sich aber nicht privat krankenversichern....sie können auch freiwillig bei einer gesetzlichen KK versichert sein...Mindestbeitrag mit KG ab 7.Kalenderwoche ca. 300+/- ¤)
In Bezug auf das Haus welches von Wurzel erwähnt, geht es vielmehr zu klären wem das Haus gehört, ob es zum Zugewinn gehört oder ob es einem der (Ex-)Partner alleine gehört...bzw. mit in die Ehe gebracht wurde....
Auch geht aus deinem Posting nicht hervor, wer es zur Zeit bewohnt...
Wurzel, wenn du irgendwie kannst, dann versuch die Sache mit dem Haus außergerichtlich zu klären, denn sobald es mit in den Streitwert aufgenommen wird, steigen auch die Anwaltskosten... :roll:
Ach und noch was:
Ein Scheidungstermin wird sowieso erst nach Aktenvorlage der scheidungsrelevanten Unterlagen beim Familiengericht festgesetzt...aber vorher muss ein Scheidungsantrag gelaufen sein...
Mein Scheidungstermin war gut ein halbes Jahr nach Antragsstellung vor ca. 3 Jahren, aber wir hatten nichts woran ein Anwalt hätte "verdienen" können...weil wir alles notariell geregelt hatten... ;-)
LG
die Minniemaus[addsig]