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ich hÀtte gerne stahlseiile als nerven guten morgen
 
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von mona84

Wolke

AnfÀnger

BeitrÀge:

1

Mittwoch, 19. September 2007, 23:26

ALG II und Kindergarten

Hallo zusammen!

Ich hoffe, mir kann jemand weiter helfen.

Und zwar bin ich alleinerziehnd mit einem Kind. Ich bekomme momentan ALG II.

Da mein Kind durch die schwierige Situation mit seinem Vater und den dadurch entstandenem Stress sehr viel NÀhe und Zuwendung braucht und panisch auf fremde Leute und neue Umgebung reagiert, möchte ich ihn nicht schon mit 3 in den Kindergarten geben.

Ich wĂŒrde dies viel lieber langsam mit einem Spielkreis mit wenigen Stunden und erstmal 2 Tagen aufbauen. Ich denke, er braucht eine ganz sanfte Gewöhnung in lansgsamen Schritten.

Nun meine Frage:
Ab wann muss ich ihn in den Kindergarten geben? Muss es ab 3 sein oder kann ich ihn auch erst mit 4 hinschicken? Bekomme ich dann weiterhin volles Geld oder wird mich das Arbeitsamt zwingen ihn abzugeben?

Vielleicht hat ja jemand einen guten Tipp. Danke!!!<br /><br /><!-- editby --><br /><br /><em>editiert von: Wolke, 19.09.2007, 23:27 Uhr</em><!-- end editby --> [addsig]

Gast

unregistriert

2

Mittwoch, 19. September 2007, 23:41

RE: ALG II und Kindergarten

Hallo Wolke,

ab 3 Jahren hat jedes Kind einen Rechtsanspruch auf einen KiGaPlatz.
Und die Arge kann Dich zwingen, notfalls diesen durchzusetzen(gerichtlich), wenn bei Euch keine PlÀtze da sein sollten.

Sorry, wenn ich das nun so krass schreibe, aber das ist nun mal so.

Bei auffÀlligen Kindern, kann man das sicherlich durch belegbare Atteste(durch Kinderarzt oder Kinderpsychologen) abwenden, aber ohne sowas wird es dann wohl nicht gehen.

Zwingen, bei beleg- und nachweisbaren GrĂŒnden kann das Amt Dich nicht.

Aber sie gehen halt davon aus: Der Platz ist da(muß da sein), die Norm gibt es so her, also rein mit dem Kind, und die Frau kann fĂŒr die Stunden arbeiten gehen.

Anmerke, ohne Wertung, ohne HintergrĂŒnde zu kennen:

Man sollte, gerade als ae Mutter sehen, das man alles vermeidet, die Bindung zu stark, noch lÀnger aufrecht zu erhalten.

Du kannst von heute auf Morgen, von jetzt auf gleich krank werden, richtig krank, (gar nicht mehr da sein) und dann?

[addsig]

AllgÀupower

AnfÀnger

BeitrÀge:

Wohnort: Bayern/AllgÀu

Beruf: Vater

3

Donnerstag, 20. September 2007, 07:13

RE: ALG II und Kindergarten

Hallo Aninjha, ich weiß, man muß deine Worte im Zusammenhang sehen, aber bei deinem Satz: alles vermeiden das die Bindung zu stark wird oder Bindung noch lĂ€nger aufrecht zu erhalten,ect. muss ich doch schlucken. Bei einem 3 jĂ€hr. und auch Ă€lterem Kind werde ich ganz sicher niemals eine starke Bindung vermeiden. Und das gerade als AE Elternteil, nach zerbrochenen Beziehungen, denke ich, brauchen die Kids besonders viel Bindung und Zuwendung, Sicherheit und RĂŒckhalt.
lg Peter[addsig]

UteH

Moderator

BeitrÀge: 11

Danksagungen: 23

Wohnort: Bremerhaven

Beruf: Multitasking den ganzen Tag

4

Donnerstag, 20. September 2007, 08:01

RE: ALG II und Kindergarten

Hallo Wolke,

kann mich Aninjhas Vorschlag Attest einreichen nur anschliessen.
Deine Idee mit dem Spielkreis finde ich gut und wer weiß vielleicht ĂŒberrascht dich dein Bursche und gewöhnt sich schneller als du denkst an eine fremde Umgebung andere Kinder.
WĂŒnsche euch alles Gute

Liebe GrĂŒĂŸe

Ute

[addsig]

Gast

unregistriert

5

Donnerstag, 20. September 2007, 08:09

RE: ALG II und Kindergarten

Zitat von »AllgĂ€upower«

Bei einem 3 jĂ€hr. und auch Ă€lterem Kind werde ich ganz sicher niemals eine starke Bindung vermeiden. Und das gerade als AE Elternteil, nach zerbrochenen Beziehungen, denke ich, brauchen die Kids besonders viel Bindung und Zuwendung, Sicherheit und RĂŒckhalt.
lg Peter


Hallo Peter,

dann hast Du mich etwas falsch verstanden, oder ich mich mißlich ausgedrĂŒckt.

Ich meinte eigentlich, das man das Kind an andere gewöhnt, das man ihm mehrere Bezugspersonen anbietet.

Nachbarn, Freundinnen, halt, das man das Kind auch mal abgeben kann. Gerade als alleinerziehende ist man auf so ein "Netzwerk" angewiesen.

Und wenn Du, ich oder jemand anders ae hier, mal komplett ausfÀllt (z.b. Krankenhaus, dann können wir uns besser erholen, zu wissen, das Kind ist bei jemandem, den es gut kennt.

Das wollte ich eigentlich damit sagen.[addsig]

AllgÀupower

AnfÀnger

BeitrÀge:

Wohnort: Bayern/AllgÀu

Beruf: Vater

6

Donnerstag, 20. September 2007, 09:47

RE: ALG II und Kindergarten

Aninjha, so gesehen hast du natĂŒrlich recht, ein solches Netzwerk ist natĂŒrlich erstrebenswert. Mit der starken Gewißheit im RĂŒcken, Mutter / Vater kommt immer wieder, ist immer fĂŒr mich da, ist das sicher ein wichtiger Meilenstein in der kindlichen Entwicklung.
glg Peter 8-) [addsig]

Wolke

AnfÀnger

BeitrÀge:

7

Freitag, 21. September 2007, 08:43

RE: ALG II und Kindergarten

Hallo!

Erstmal Danke fĂŒr die Antworten!

Das besagte Netzwerk gibt es auch bei uns und das klappt auch gut. Er liebt seine Großeltern,Tanten und Onkel. Bei ihn bleibt er auch. Es geht um fremde Personen und Umgebung. Das macht er nicht. und ich wĂŒrde ihn gerne langsam ohne Druck an sowas gewöhnen. Ich denke,dass erdas dann auch mitmacht, aber nicht dieses von heut auf morgen eine lange Zeit woanders und gezwungenermaßen. Werd mal sehen was ich machen kann.

Liebe GrĂŒĂŸe!

Wolke[addsig]

Mariechen

AnfÀnger

BeitrÀge: 1

Beruf: Erzieherin&MotopÀdin

8

Freitag, 21. September 2007, 19:43

RE: ALG II und Kindergarten

Hallo Wolke!
Ich kann dein Problem schon verstehen, sehe aber auch die ganze Sache aus der Sicht der Erzieherin. Da das mein Beruf ist kann ich dir das ja mal von der anderen Seite beleuchten!
Grade zu Anfang des neuen Kindergartenjahrs haben wir ja eine Menge kleiner neuer AnĂ€nger und da fĂ€llt es dem ein oder anderen auch nicht ganz so leicht, doch wir verabreden mit den Eltern eine Eingewöhnungszeit die sich ganz am Kind orientiert. Ich will damit sagen das KindergĂ€rten ja keine Kinderaufbewarungsanstalten sind, da arbeiten Leute die Kinder sehr mögen und PĂ€dagogisch ausgebildet sind. Die Erzeiherin wird auch eine wichtige Bezugsperson und die Kinder gehen meist sehr selbstbewußt in den Kindergarten wenn die Eingewöhnung vorbei ist!

Der Kindergarten Eintritt ist jedoch auch ein Ablöseprozess, das Kind beginnt einen neuen Lebensabschnitt und da knabbern nicht nur die Kinder ( das mußte ich dieses Jahr auch feststellen weil meine Tochter nun auch (Gern)in den Kindergarten geht). Es ist ein neuer großer Schritt und wĂ€rend man grade sein Kind verzweifelt weinend im Kindergarten abgegeben hat, steht man selbst vor dem Kg. und hat TrĂ€nen in den Augen. Das Kind drinnen hat sich aber schon lĂ€ngst wichtigeren Dingen gewitmet und denkt gar nicht mehr an einen!
Kinder sind da gar nicht so zart besaitet wie wir oft glauben.

Du hast ja auch die Möglichkeit dein Kind in den Kindergarten Deiner Wahl anzumelden. Guck sie dir doch erstmal alle an, sprich mit den Leuten und den anderen Eltern, das wird dir viel Unsicherheit nehmen.
Keine Erzieherin wird dein Kind den ganzen Tag tieftraurig in der Ecke sitzen lassen. Wenn er erstmal nur Stundenweise mit dir zusammen kommt und die Ablösung ganz ganz langsam passiert wird er keinen Schaden nehmen. Die Erzieher haben da ein ganz gutes Auge fĂŒr und die nötige Erfahrung!
Denk dabei auch mal an Dich, du bist Vorbild, wenn du deinem Kind zeigst das es wichtig ist fĂŒr den Lebensunterhalt zu arbeiten hast du ihm ne wichtige Lektion beigebracht und mal ehrlich, es ist doch auch super wenn man nicht ganz resozialiesiert und nurnoch ĂŒber Windeln und Erziehung quatscht!

Ich hoffe ich konnte Die ein bischen Mut machen und dir die "andere" Seite beschreiben!

Alles Liebe, Marichen[addsig]

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