RE: Ungerechte Behandlung von Alleinerziehenden und Eltern
Hallo Ihr,
das ist eine „Sache“ worüber ich mir auch so manches mal meine Gedanken mache.
Als es noch Arbeit gab, wurden Wohnungen gebaut und gebaut, je größer desto besser, heute stehen die meisten leer, weil nach Hartz IV das Motto lautet je kleiner desto besser. Wo bitte gibt es so viele Wohnungen für 1 Person mit 45 m²? Darüber hinaus, so ist es auf jeden Fall bei uns, je kleiner desto teurer, da gibt es wieder das Problem mit dem NICHT übernehmen der Miete, ist die Wohnung aber größer, sind die Nebenkosten für das Amt zu hoch, was ich bei den Strom- u. Heizkostenpreisen heute sowieso lächerlich finde. Stromkosten werden nicht übernommen, dabei bin ich gezwungen, wenn ich Kinder habe, zu kochen, zu waschen usw., also ich eben Strom brauche. Des Weiteren verbrauche ich nun mal mehr Strom und Heizkosten, weil ich eben den ganzen Tag zu Hause bin (würde es gerne ändern), zwangsläufig wäre der Verbrauch weniger, wenn ich Arbeit hätte, denn dann wäre ich gar nicht zu Hause.
Das Kindergeld, UHV und Unterhalt als „Einkommen“ angerechnet wird, ist normalerweise gesetzeswidrig, da minderjährige Kinder den Eltern gegenüber nicht unterhaltspflichtig sind und zudem ist Kinderarbeit verboten, also Kinder haben somit definitiv KEIN Einkommen.
Der 1 Euro-Job ist auch so eine „Sache“, durch die 1-Euro-Jobs fallen die Anderen, regulären Jobs weg, da es ja billiger geht, als einen Arbeitnehmer fest einzustellen, wir hatten hier vor kurzem einen interessanten Leserbrief in der Zeitung, in diesem bedankten sich Erzieherinnen, die 3 Jahre Ausbildung brauchen um ihren Job auszuüben, bei der Regierung dafür, dass sie nun dank der 1 Euro-Jobs auf der Straße stehen und ihre Ausbildung für die Katz war, denn ihr Job ist jetzt ein 1 Euro-Job. Außerdem, was bringt das? Diesen Job kann ich 6 Monate ausüben und danach? Danach stehe ich doch ganz genau wieder an der Stelle, an der ich jetzt stehe und der 1 Euro-Job hat für mich einen Hauch von Zwangsarbeit und das ist definitiv in Deutschland verboten.
Das etwas getan werden muss, sehe ich ein, aber warum immer bei den Kleinsten, bei denen die eh nichts mehr haben? Wenn ich bedenke, dass Herr Eichel eine Pension von 11.000 Euro im Monat erhält, dann schüttelt es mich, denn das bekomme ich mal gerade in einem Jahr und wenn ich bedenke das eine ausgelernte Friseurin für ihren Knochenjob nur 600 Euro im Monat bekommt, dann wird mir im Angesicht der Pension von Herrn Eichel regelrecht schlecht.
Wir sollten die komplette Regierung auf Hartz IV setzen, denn sie werden ja auch aus Steuergeldern bezahlt, sie sind also auch Sozialhilfeempfänger, nur bekommen sie weitaus mehr, aber wie sähe es aus, wenn auch sie mit 345 ¤ + Miete im Monat haushalten müssten? .....und wie war das noch mit der Aussiedlerin? Mit 225 Euro ist es möglich ein menschenwürdiges Leben zu führen.
@Saskia, es wäre möglich, etwas zu bewirken, nämlich rebellieren, auf die Straße gehen, so wie es uns andere Länder vormachen, doch der Deutsche ist zu bequem, er jammert und schimpft im verborgenen, anstatt seinen Hintern zu bewegen, dabei können wir sehr wohl was bewirken, denn...........wir sind das Volk!!!!!
LG Marion[addsig]