BAfög, Hartz4, Kindsvater=eine finanzielle Sackgasse?
Hallo,wie in einer Sackgasse, so fühle ich mich. Meine Tochter ist wieder mal mehr als bedient von ihrem Vater, zu dem sie eh nur den wenigsten Kontakt führt.
Also, Tochter ist 20, Ausbildung beendet, leider nicht übernommen worden und auch nichts gefunden. Ok, sie macht nun ihr Fachabi seit August. Wir als 3-köpfige Familie erhalten Hartz 4, weil mein Verdienst nicht ausreicht. So erklärte man mir auf dem Amt: Bafög geht vor Hartz 4 und sie muss es beantragen. Sie fliegt mit Schulbeginn auf den Tag aus der Bedarfsgemeinschaft raus und wir bekommen nichts mehr. Der eventuelle Anspruch auf BAfög reicht dafür vollkommen aus. Sie wohnt hier zu Hause.
Beim BAfög-Amt sagten sie gleich, sie brauchen 3 Monate zur Bearbeitung. Puh...das kann man ja noch überbrücken, wir waren durch die späte Entscheidung, das Fachabi zu machen, ja auch spät dran.
Nun kommt der Vater ins Spiel. Er erklärte mir, er käme mit dem Ausfüllen nicht klar, hätte alle Lohnzettel kopiert und würde den ganzen Kram zum Amt schicken. Das war im August, wo wir ja auch alles ausfüllen mussten.
Nun schrieb die Frau nach ca. 6 Wochen vom Amt, es wäre vom Vater nichts eingegangen, sie könne nicht entscheiden. Super, er hat nichts hingeschickt?!?! Natürlich behauptet er, er hätte es getan. Hmm... Tochter musste ihn nun schriftlich auffordern, es bis in 4 Wochen nachzuholen, sonst bekommt Tochter erst BAfög, wenn er es eingereicht hat. Toll!! Er sagt nun, er würde es nochmal tun, aber eine EKST-Erklärung hat er nicht, weil er keine machen muss. Tja, schickt er die Papiere diesmal wirklich? Ich werde nachfragen, gleich heute im Amt. Meinem Ex kann man nicht trauen. Bürokram war ihm schon immer Greuel. Er drückt sich da gern.Ich finds zum Kotzen. Vielleicht gibt er ja nie ab?
Wer kennt sich aus, wenn eben keine EKST-Erklärung da ist, wie es mit dem Bafög gehandhabt wird?
Wenn er es in diesen 4 Wochen nicht tut, dann bekommt er wohl vom Amt finanzielle Strafen auferlegt.
Er hat keine Cent zur Ausbildung beigetragen, nun schafft er es nicht mal diesen Antrag auszufüllen. Sollte er zuviel Einkommen haben, dann bekommt Tochter ja gar kein BAfög, und dann bleibt wieder alles an mir hängen. Eine Ausbildung hat sie ja schon und mehr müssen die Eltern ansich ja nicht finanzieren, also kann sie auch nichts mehr von ihm wollen.
Also, ich fühle mich wie in einer finanziellen Sackgasse. Punkt-aus!
Frage wäre eben...ach, Eure eventuellen Erfahrungen als AEZ auf diesem Gebiet wären für mich interessant.
JoSö
Ich bin ich!!
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