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feels
06.05.2019
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von Karina86

pabba

Anfänger

Beiträge:

1

Donnerstag, 19. Juli 2007, 12:53

[Frage] Elterngeld / ALG2 & Unterhaltszahlungen

Hallo,

ich bin mit meinem 4Monate jungen Kind alleinerziehend.
Es gibt derweil noch keine Vaterschaftsanerkennung und keine Unterhaltszahlungen.
Ich bin 26Jahre, nach Ausbildung gearbeitet, dann Mutterschaft-
jetzt Elterngeld und Alg2.
Folgendes Problem;
habe erneut Post bekommen, dass ich den Vater bekannt geben soll, obwohl ich keinen Unterhalt von ihm möchte und auch nicht bekomme (beiderseitiges Einverständnis mit dem Vater) .
Das Jobcenter besteht darauf, dass ich den Vater nennen solle und den Antrag auf Unterhalt zu stellen habe, ansonsten würde mir die ALG2 Zahlungen für 3Monate heruntergesetzt, wenn dann nichts von mir käme -würde komplett gestrichen werden.
Bin ich, nur weil ich ALG2 beziehe, verpflichtet das zu tun?
Was kann ich machen?
Was wenn mir der Vater nicht bekannt wäre?

Der Papa macht im Augenblick eine Ausbildung bzw. Umschulung, hat kein Vermögen oder Einkommen, denn es läuft ebenfalls über das Jobcenter (Maßnahmenförderung).

Wenn ich den Namen und Aschrift bekannt machen wĂĽrde, und der Aufforderung nachkomme-wird er doch sicherlich angeschrieben,

die Vaterschaft anzuerkennen, seine finanzielle Lage offenzulegen,
danach das Jugend solange wie er kein Geld hat mtl. 111 EURO vorauszahlen wird,bis er sein eigenes Einkommen hat und selbst zahlen könnte, sowie die vom Jugenamt getätigten Vorauslagen zurückzahlen?

Für Klartext wäre ich Euch sehr dankbar.
Kim<br /><br /><!-- editby --><br /><br /><em>editiert von: pabba, 19.07.2007, 00:56 Uhr</em><!-- end editby --> [addsig]

Stevie

Anfänger

Beiträge:

2

Donnerstag, 19. Juli 2007, 13:06

RE: [Frage] Elterngeld / ALG2 & Unterhaltszahlungen

HI!

Also wenn du ALG 2 beziehst,wirst du nicht drum herum kommen,den Vater zu nennen!Es ist ganz normal das erst mal die Väter/oder bei manchen auch Mütter zur Kasse gebeten werden,bevor der Staat tätig wird!
Und ob du vom Kindsvater keinen Unterhalt möchtest und das auch im EInverständnis mit dem Vater interessiert die Arge einen feuchten Dreck,die gehen erst in Leistung wenn alles andere ausgeschöpft ist.Was ich personlich wiederum ganz normal finde!
Da kannst du definitv nur wenig machen und wenn du weiĂźt wer der Vater ist,und du gibts aber an,das du es nicht wĂĽsstest,ist das fĂĽr mich schlicht und einfach Betrug und du beziehst zu Unrecht Sozialleistungen!
Damit gehst du ein sehr hohes Risiko ein!
Und wenn der Vater deines Kindes wirklich keine Vermögen und Einkommen hat,so wie du schreibst,dann kann er ja eh keinen bzw. nur den Mindestunterhalt für das Kind bezahlen!(Hier müsstest du dich genau informieren,weil ich mir nicht sicher bin ob der Mindestunterhalt auf alle Fälle gezahlt werden muss,egal ob man Geld bzw. Einkommen hat oder nicht)

Also ich an deiner Stelle wĂĽrde mir sehr genau ĂĽberlegen wie du weiter vor gehst!

lg Assunta
[addsig]

pabba

Anfänger

Beiträge:

3

Donnerstag, 19. Juli 2007, 14:42

RE: [Frage] Elterngeld / ALG2 & Unterhaltszahlungen

Hallo nochmal,

Der Punkt ist der-

auf meinem Berechnungsbogen (ergänzends ALGII) ist der Mindestbetrag so oder so herausgerechnet, sprich schon als Einkommen abgezogen, obwohl ich diese 111EURO weder vom Vater noch vom Jugenamt beziehe.
Daher würde vom Jobcenter her sich somit gar nichts ändern, weder mehr geldliche Zuwendungen noch weniger, wenn ich tatsächliche Unterhaltzahlungen bekäme.


Es gibt keinen Vater in der Geburtsurkunde vom Kind,
es liegt eine Negativbescheinigung vor, ebenfalls ist keine Vaterschaftsanerkennung vorhanden und folglich keine Unterhaltsansprüche von mir gestellt, weder beim Judenamt noch beim Vater persönlich.




Hat einer oder eine hilfreiche Aussagen, bitte

GrĂĽsse & Danke vorab
Kim

<br /><br /><!-- editby --><br /><br /><em>editiert von: pabba, 19.07.2007, 02:50 Uhr</em><!-- end editby --> [addsig]

Beiträge:

4

Donnerstag, 19. Juli 2007, 15:22

RE: [Frage] Elterngeld / ALG2 & Unterhaltszahlungen

@pabba

Es ist schwer zu erkennen worum es hier eigentlich geht...........?

Ihr seit also auch räumlich getrennt und bezieht beide ALG II und vermutlich habt Ihr einen Plan geschmiedet der wohl so nicht aufgehen wird, auch scheint Ihr euch noch gut zu verstehen.

NatĂĽrlich kann Dich niemand dazu zwingen den Vater deines Kindes zu benennen, und auch die ARGE kann dieses nicht rechtlich erzwingen und ist eben nur bemĂĽht festzustellen wie hoch deine monatlichen Einnahmen wirklich sind.

Was wenn mir der Vater nicht bekannt wäre.............?

Dann bliebe nur die Möglichkeit schriftlich zu beglaubigen das der Vater wohl wissend nicht bekannt ist.

Mir wird wirklich schlecht, denn euer Abkommen im beiderseitigen Einvernehmen auf Unterhalt zu verzichten, spricht eindeutig gegen das Bestimmungsrecht und das Wohl des Kindes, was sich ja nocht nicht wirklich dazu äußern kann, und ist auch rechtlich nicht zu vertreten.

Ist Dir einmal der Gedanke gekommen das Unterhalt dem Wohle des Kindes dient, und wie möchtest du in Zukunft mit vieleicht weing Geld diese Vorgehensweise deines EX begründen.

Eine Vaterschaft an zuerkennen scheint wohl eine vernünftige Lösung für alle beteiligten zu sein.

Torsten

<br /><br /><!-- editby --><br /><br /><em>editiert von: alleinerziehend39, 19.07.2007, 03:40 Uhr</em><!-- end editby --> [addsig]

pabba

Anfänger

Beiträge:

5

Donnerstag, 19. Juli 2007, 16:17

RE: [Frage] Elterngeld / ALG2 & Unterhaltszahlungen

Ich glaube hier wird einiges ganz schön missverstanden.

Ich bzw. wir wollen nicht gegen irgendwecher gesetzlichen Bestimmungen agieren, weder bewußt noch unbewußt. Sorry, mir geht es lediglich um logisches Verständnis.
Und selbstverständlich steht das Wohl des Kindes für uns an erster Stelle.

Mein Gedanke dabei ist auch beziehe ich jetzt-weil es der Staat so möchte- den Unterhalt vom Jugendamt da er nicht zahlen kann und wir getrennt wohnen und dies auch für das Wohl des Kindes momentan der vernünftigere Weg ist.

Doch später, ziehen wir zusammen, fehlt uns das nötige Geld da wir nur am zurückzahlen sind. So läge man vielleicht länger als nötig dem Staat auf der Tasche. Derzeitig kann und möchte ich auf diese Leistung verzichten und das sehe ich in keiner Weise als Betrug.

Kim :roll: [addsig]

Anna

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Baden WĂĽrtemberg

Beruf: Familienfrau

6

Donnerstag, 19. Juli 2007, 16:27

RE: [Frage] Elterngeld / ALG2 & Unterhaltszahlungen

Hallo pabba,

der Arge geht es wahrscheinlich nicht mal so sehr um den Unterhalt für das Kind. Da haben sie dir 111¤ (wahrscheinlich die Höhe des Unterhaltsvorschusses) abgezogen.

Den Unterhaltsvorschuss könntest du beim Jugendamt beantragen, wozu du den Vater angeben müsstest.

Meine ganz persönliche Meinuung dazu ist die, dass dein Spatz ein Recht hat zu erfahren, wer sein Vater ist - und er hat auch ein Recht auf den Unterhalt. Du verzichtest somit auf etwas, was nicht dir, sondern eurem Kind gehört - und dass, obwohl du aufgrund deiner Schilderungen unter dem Existenzminimum lebst.

Dir steht vom Vater eures Kindes Betreuungsunterhalt zu. Und die Arge rechnet sich nun aus, dass wenn du Betreuungsunterhalt beanspruchen könntest/würdest, du aus deren Bezug rausfällst. Gibst du den Vater nicht an, hast du mit den von dir erwähnten Sanktionen zu rechnen (Kürzung um 30 % und Streichung nach 3 Monaten). Der Grund: du bist verpflichtet alles zu tun, um deine Bedürftigkeit zu beenden - in deinem Fall eben dadurch, dass du den Vater nennst und überprüfen läßt, ob er leistungsfähig ist.

Erkläre ihm die Lage - zum Kinder zeugen gehören bekanntlich zwei - er war also mit dabei und hat deshalb auch seine Verantwortung zu tragen.

Alles Gute
Anna

Gast

unregistriert

7

Donnerstag, 19. Juli 2007, 17:15

RE: [Frage] Elterngeld / ALG2 & Unterhaltszahlungen

Zitat von »pabba«


Doch später, ziehen wir zusammen, fehlt uns das nötige Geld da wir nur am zurückzahlen sind. So läge man vielleicht länger als nötig dem Staat auf der Tasche. Derzeitig kann und möchte ich auf diese Leistung verzichten und das sehe ich in keiner Weise als Betrug.

Kim :roll:


Sobald Du wissentlich den Vater verschweigst, und staatl. Leistungen beziehst, ist es Betrug. Betrug am Kind (moralisch) auch.

Aber:

Es gibt eine Lösung:

Gebe ihn als Vater an. Sag, er käme seinen Unterhaltsverpflichtungen nach. Ob er Dir nun tatsächlich den KU überweist oder nicht, das interessiert dann nämlich keinen mehr wirklich.

Und da Du ja freiwillig auf das Geld verzichten willst (was Du rechtlich eigentlich nicht mal darfst), gilt solange das Prinzip:

Wo kein Kläger, dort kein Richter.

Verstehst, wie ich das meine?[addsig]

pabba

Anfänger

Beiträge:

8

Freitag, 20. Juli 2007, 08:10

RE: [Frage] Elterngeld / ALG2 & Unterhaltszahlungen

Guten Morgen Aninjha, (endlich normale Leute .-)

ja so oder so ähnlich, verstanden haben wir in jedem Fall.

Danke und GrĂĽĂźe
hab ein schönes Wochenende
Kim


/.edit
An alle anderen-
um mich kurz zu fassen und keinen typischen Forenstreit vom Zaum zu reissen:

Niemand hat oder hatte Betrugsabsichten, ganz das Gegenteil.
Pläne haben wir auch nicht geschmiedet.
Unser Kind kennt seinen Vater, von der ersten (Geburtsstunde) an;
er kĂĽmmert sich ebenfalls um mich, Haushalt & Kind mit allen Sachen, wie Kinderarzt usw.
Vor und während der Schwangerschaft , genauso wie die Beschaffung von allen Dingen, wie Babyausstattungen, Kinderbett, Kinderwagen, Autoschalensitz etc.
Wir leben nicht am Existenzminimum bzw. in Armut, nur weil es gesetzlich so heisst-auch ohne den Mindestbetrag- ist ein ganz normales Leben möglich.
Und nein wir sind keine "Alternativen" .-) Und keine langjährigen HartzIV - Empfänger.
Ich habe wie gesagt Ausbildung gemacht, darin 2Jahre gearbeit, Fachabitur nachgeholt, und Fernstudium nebenher, dann wieder 12Stunden am Tag für Umme gearbeitet. Jetzt Elternzeit mit ergänzendem ALGII - und das ist ok.
Der Vater bekommt die Möglichkeit eine Umschulung zu machen (hat studiert bwl/medien) und war die jahre über nie beim Amt gemeldet, hat aber gezahlt Steuern und Abgaben, wenn er gearbeitet hat- da er unbedingt aber eine IHK-Ausbildung möchte hat er diesen Weg gewählt-das man dafür aber zwingend ALG2-Empfänger werden muss, liegt nicht an uns.
Des weiteren ist es erst seit kurzem, sprich ALG2 beantragt und dann die Eigeninitiative ergriffen-ansonsten wäre da auch nichts passiert, außer Eingliederungsmaßnahmen, 1EuroJobs usw.
AbschlieĂźend ist zu sagen,
dass man auch keine Gelder beantragt hat, wie Wohungsmiete etc. "nur weil es ginge".
Tschuss
Kim
[addsig]