Freitag, 25. Mai 2012, 23:44 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren
Gruppen

Gruppen und soziale Netzwerke nach Regionen und Themen
Regionale Gruppen

Urlaub Single mit Kind

Silvester 2011
30.12. bis 2.1.2012

Chat für Alleinerziehende

Einladung zum Chat.
Zur Zeit sind folgende User im Chat, die sich gerne mit Dir unterhalten würden:
   Raum Lobby: airam(Mod) Gast695(Gast) jea(User) leonies_mum2(User) pimboli(Admin) rick robeki(User) Steffen40(Gast) Wirbelxy(User)

Wer macht was?

jea
25.05.2012
um 09:58 Uhr
ich hätte gerne stahlseiile als nerven guten morgen
 
Was machen Andere?

Kontrollzentrum
Neue Benutzer

Gast79 (Heute, 21:45)

Anna* (Heute, 18:43)

Schmiddi (Heute, 18:15)

Ann12 (Gestern, 14:49)

Want to be lucky again (Gestern, 11:57)

Umfrage

8%

manchmal

91%

nein

2%

ja

Insgesamt 66 Stimmen
Neu in der Galerie
von mona84

Minniemaus29

unregistriert

11

Samstag, 17. Mai 2008, 07:41

RE: Aufgeteilt: Definiton Alleinerziehend

Zitat von »pimboli«

Hallo Heidi,

als "alleinerziehend" bezeichnet man Elternteile, die die tägliche Verantwortung für die Erziehung und Betreuung der Kinder, sowie für den Lebensunterhalt überwiegend alleine tragen. Dabei ist es unerheblich ob der Elternteil ledig, geschieden, getrenntlebend oder verwitwet ist, auch ist unerheblich ob der Elternteil in einer neuen Partnerschaft lebt, egal ob im selben Haushalt (andere Definition bei ALG 2) oder räumlich getrennt.
Alleinerziehende werden auch häufig als "Ein-Eltern-Familie" bezeichnet.

Unrelevant ist dabei die Unterstützung von Großeltern, Freunden, etc.
Die Verantwortung trägt der/die Alleinerziehende und nicht die involvierten Betreuungspersonen. Schade, dass Du keinerlei Unterstützung hattest, aber auch Du hast bestimmt Dein Kind in Kiga oder Kita gebracht, wo es stundenweise betreut wurde, also wenigstens auf staatliche Hilfe zugegriffen.

LG
Waltraud
;-)


Waltraud´s Aussage ist für mich auch die Definition für "Alleinerziehend"....

Für diejenigen, die keinen "mithelfenden Hintergrund" haben, finde ich es schade, denn auch für AEs ist es wichtig, dass sie trotz "Ein-Elternsein" sie selber bleiben und nicht NUR für die Kinder leben. Deshalb sage ich: Es ist ganz wichtig, dass sich solche "AEs" ein Netzwerk von "Mitbetreuenden" schaffen um für solche Situation oder auch Notfälle jemanden im Rücken zu haben.....es fördert das eigene Selbstwertgefühl und lässt einen nicht "vereinsamen", denn irgendwann sind auch die eigenen Kinder groß und man hat einen Großteil an Kontakt wegen der Kinder aufgegeben....

Da ich selber VZ-berufstätig bin, nutze ich Betreuungsmöglichkeiten durch Schule + Kirche, meinen Exmann im regelmässigen WE-Wechsel, meinen Freund, wenn er am WE zu mir kommt, und die 80j. Oma meiner Kiddies (aber nur in absoluten nicht abwendbaren Notfällen). Früher, als die Kids im Kigaalter waren, hatte ich einen volljährigen Babysitter, damit ich wenigstens ab und zu "raus" konnte..heute sind meine Mädels kurz vorm Pubi-Alter und so selbständig, dass ich sie auch mal stundenweise alleine lassen kann mit "Handykontakt"...und bis jetzt klappts prima (aber wer weiß was in der Pubi-Zeit kommt:-D )

Noch was: bitte legt unbedingt euer schlechtes Gewissen in Richtung "Rabenmuttersein" ab, denn das ist ein AE-Elternteil niemals!!!!
Es zählt für Kinder nicht die quantitative Zeit sondern die qualitative Zeit, die ihr als AEs mit ihnen verbringt......das harmonische Verhältnis zwischen meinen Kids und mir beweist es immer wieder und spiegelt sich häufig in der kreativen Art wie meine Kinder mich beschenken wider :-)

LG
die Minniemaus <br /><br /><!-- editby --><br /><br /><em>editiert von: Minniemaus29, 17.05.2008, 07:47 Uhr</em><!-- end editby --> [addsig]

Benghee

Senior Mitglied

Beiträge: 1 831

Danksagungen: 554

Wohnort: Rhein Main Gebiet

Beruf: abwechslungsreich

12

Sonntag, 18. Mai 2008, 20:57

RE: Aufgeteilt: Definiton Alleinerziehend

das mit dem schlechten Gewissen abstellen finde ich gut -- weil wir tatsächlich kein schlechtes Gewissen haben brauchen.!!!!
Aber das ist leichter gesagt als getan.
Auf die Gefahr hin Spießig zu klingen. Das Gesellschaftsbild ist nun mal immer noch von den "heilen" Familien geprägt. Auch wenn sich die Gesellschaft schon immer im Wandel befindet und die Familie im herkömmlichen Sinne ausstirbt, wird es noch lange dauern bis (wir?) ich für mich akzeptieren kann das ich ein anderes Bild von Familie lebe. Zumal die Generation unserer Eltern (zumindest meine) nicht ganz nachvollziehen können das es tatsächlich möglich ist als Ein Eltern Familie zu leben ..........................[addsig]
" Die Realität ist nur eine Illusion,
wenn auch eine sehr hatnäckige."
Albert Einstein


Mariechen

Anfänger

Beiträge: 1

Beruf: Erzieherin&Motopädin

13

Sonntag, 18. Mai 2008, 22:51

RE: Aufgeteilt: Definiton Alleinerziehend

Hallo Ihr alle!
Ich habe diesen Beitrag zwar schon mal gebracht aber er passt so gut hier her!
Und er hilft vielleicht auch ein bisschen vom schlechten Gewissen weg zu kommen! Dazu sollte man sich doch auch nur mal unsere wunderbaren Kinder ansehen, da brauchen wir gar nicht erst daran denken ein schlechtes Gewissen zu haben!

Alleinerziehen gestern und vorgestern

Früher gab es keine Alleinerziehenden. Es gab Männer, Frauen und Kinder. Alle wohnten zusammen in einer Höhle und waren froh, grade entdeckt zu haben, dass man Essen auch warm machen kann. Draußen trampelten Mammuts und andere wilde Tiere herum und drinnen wurde auf wolligen Nashornfellen munter gekuschelt. Ohne die geringste Ahnung vom Klapperstorch. Damals dachten die Menschen, dass Kinder durch ein unerklärliches Wunder in Frauen heranwachsen, und deshalb wurden Frauen angebetet. Je mehr Kinder sie gebaren, desto größer war die Anbetung. Mütter wurden auf Händen durch die Höhle getragen.
Überall waren Bilder von dicken Frauen zu sehen und jeder Tag war Muttertag. Kein Mann hätte sich der Gefahr ausgesetzt, eine Frau zu verärgern. Denn wer fähig ist, ein Kind in sich wachsen zu lassen, ist vielleicht auch zu noch unerklärlicheren Wundern fähig. Kein Mann hätte sich getraut einen Blondinenwitz zu erzählen, denn die Blondinen sorgten wie alle anderen Frauen für den Fortbestand der menschlichen Sippe. Und das war damals das Allerwichtigste, weil Kinder leicht von einem Mammut zertrampelt werden konnten oder einer Krankheit zum Opfer fielen.

Bei den alten Griechen gab es dann keine Mammuts mehr. Alle wohnten auf der Akropolis und waren froh, grade entdeckt zu haben, dass ihr oberster Gott Zeus zu dem gleichen unerklärlichen Wunder fähig wie Frauen fähig war. Ohne die geringste Ahnung von dem regulären Geburtsmechanismus hatte sich Zeus die Tochter Athene direkt aus dem Kopf gepresst. Die Anbetung der Frauen wurde sofort eingestellt, mit den Bildern von dicken Frauen war Schluss und Muttertag wurde nur noch einmal im Jahr gefeiert. Athene war das erste historisch belegte Kind, das in einer Ein-Eltern-Familie aufwuchs.

Jesus wurde in einer Patchwork-Familie groß. Denn wie jeder weiß, war Joseph nicht sein richtiger Vater. Die Menschen hatten in der Zwischenzeit nicht nur Zeus, sondern auch viele andere unerklärliche wunder abgeschafft und wussten schon, dass jedes Kind einen richtigen Vater und eine richtige Mutter hat.

Im Mittelalter gab es auch keine Alleinerziehenden. Weil Frauen, die mit einem illegitimen Kind ohne Ehemann schwanger waren, sofort ins Wasser gingen. Ohne Zaudern und Zögern hauchten sie im nächsten Dorftümpel ihr Leben aus. Mitten zwischen den Kröten und Fröschen. Niemanden hat das gestört. Schwanger ohne Mann hieß &#8211;gefallenes Mädchen- und gefallene Mädchen gehörten in den Teich. Außerdem kriegten die Frauen, die verheiratet waren, mehr aus genug Kinder, und das Dorf musste sich noch zusätzlich mit einem Bastard belasten. Kinder wurden nämlich damals in Kinder und Bastarde eingeteilt.

Später gab es einen Großen krieg und dann noch einen, statt gefallener Mädchen gab es nur gefallene Väter, die ihrem Vaterland eine halbe Generation vaterloser Kinder hinterließen. Die übrigen gebliebenen Mütter spuckten in die Hände, räumten die Trümmer weg und brachten mit geklauten Kartoffeln und Kohlen und einer Arbeit als Magd ihre Kinder durch. Und genau diese Kinder haben das Wirtschaftswunder zu Stande gebracht, Tüchtig, zielstrebig und beispielhaft.



Aus dem Buch &#8222;Single Mama&#8220; von Lili Stollowsky, ein Mutmachbuch für Alleinerziehende.[addsig]

Zur Zeit sind neben Ihnen 446 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

12 Mitglieder und 434 Besucher

airam, DieMudda, Fenja73, Gast79, jea, Karli, Moni42, pimboli, robeki, Steffen40, supermuddi, thomas0123