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jea
25.05.2012
um 09:58 Uhr
ich hätte gerne stahlseiile als nerven guten morgen
 
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Umfrage

8%

manchmal

91%

nein

2%

ja

Insgesamt 66 Stimmen
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von mona84

pimboli

Administrator

Beiträge: 2 466

Danksagungen: 2170

Wohnort: Münsterland

Beruf: It-Systemkauffrau

11

Dienstag, 26. Januar 2010, 19:28

Hallo Annett...

...erstmal Herzlich Willkommen hier und meine Hochachtung, 9 Kinder tagtäglich rund um die Uhr, ich bin da ehrlich, ich würds nicht schaffen und auch nicht wollen :rolleyes: ...

...zu Deiner Mail, bei allem Verständnis für Deine/Eure Situation... ne Einstellung die ich absolut nicht teile...
...wieso sollte der Staat Dir Gehalt zahlen für Kinder, die Du wolltest, sorry, die Pflicht Sorge zu tragen, ob finanziell, emotional oder physisch, haben die Eltern ... Du hast es Dir ausgesucht, keiner außer euch Elternteilen, hat Dir dieses Leben aufgezwungen und ist verantwortlich dafür... der Sozialstaat springt unterstützend ein und das ist auch gut so, aber ne Verpflichtung ergibt sich daraus nicht...

... es gibt Fälle, da können Hausbesuche nichts schaden und ich z.b. hätte weder ein Problem damit, die Arge noch das JA reinzulassen, wenns ihnen Spaß macht, bitte... ;)

..Kindergeld ist kein Einkommen der Kinder, auch wenn es so dargestellt wird, Kindergeld ist eine Leistung, die Eltern mit Kindern zusteht...

...der Bedarfssatz für Rhett Taylor ist je nach Alter, entweder 215, 251 oder 287 Euro und nicht 154!!!

...auf Schulden sitzen, weil Kindergelderhöhung nicht eingerechnet wurde...sorry...Du bekommst erst seit Januar 2010 ALG2??? oder schon länger??? ...denn dann kennst Du doch Deinen Satz, den Du monatlich erhälst und wer etwas in der Presse liest, Nachrichten schaut oder hört, der wusste und weiß, die Erhöhung wird und wurde übrigens, mit Ausnahme einer Sozialhilferegelung irgendwann 2002 oder 2003, noch nie angerechnet, also hätte man das Geld zur Seite packen können und kein Problem mit den Schulden ... und die Zusatzwege kommentier ich nun mal nicht :rolleyes:

...der Ärger, dass die Erhöhung des Kindergeldes nicht überall greift, Sinn und Unsinn der Erhöhung, da kann man gern diskutieren, ich habe bestimmt genug Verständnis für die Situation von ALG 2 - Bezieher/innen, erhalte selbst noch etwas ergänzend, bin mit vielen Dingen, die politisch passieren nicht einverstanden... aber diese Erwartungshaltung gegenüber dem Staat nimmt mittlerweile auch Ausmaße an, wo auch mir das Verständnis fehlt...

in diesen Sinne, nix für ungut
Waltraud ;)
... irgendwie ... irgendwann ... irgendwo ... ;)

... nur 50% der Eltern sind Mütter ... :rolleyes:

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Benutzer die sich bedankten:

(05.02.2010)

soistes

unregistriert

12

Mittwoch, 27. Januar 2010, 16:43

Kindergelderhöhung?
Nein ich persönlich hatte noch nie das vergnügen. Aber Mein Sohn ja.
Könnte daran liegen das er das Kind ist.
Mein Sohn bekommt sein Taschengeld von mir. Weil er nicht Dumm ist fragte er gleich nachdem die Debatte im TV los ging, wann er mit mehr Geld rechnen könne.
Ab diesen Monat gibt es zwei Euro mehr für ihn.
Im moment erhält er von mir (ausserhalb irgenwelcher Gesetzesänderungen) Taschengeld von 20 Euro im Monat.
Das sind pro Woche fünf Euro. Das mach ich nicht abhängig von meinem Einkommen. Schulsachen, Bücher, Hefte Papiergeld, Materialkosten, Kakaogeld Und Mittagsbetreuung werden vom "Staat" sprich Kindergeld bezahlt.
Ich verwende das Kindergeld fürs Kind. Denke das ist so gedacht. Kleidung und Schuhe gehen von mir logisch. Ich habe keinen Grund mich zu beklagen.
Sollten extrawünsche mein Bescheidenes Budget überschreiten haben wir gelernt zu sparen.
:D :D :D

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annettreinboth

Anfänger

Beiträge: 2

Danksagungen: 5

Wohnort: Leipzig

13

Mittwoch, 27. Januar 2010, 16:57

Kindergelderhöhung

Ich habe heute eine Antwort bekommen und habe darauf nochmals geantwortet ich denke damit ist die sache auch geklärt wirklich zufrieden bin ich nicht Liebe grüße Annett Reinboth
Sehr geehrte Frau Reinboth, vielen Dank für Ihre E-Mail vom 26.01.2010. Seien Sie versichert, dass ich mir Ihre gewiss nicht einfache Situation als alleinerziehende Mutter von neun Kindern vorzustellen vermag. Dennoch muss ich jedoch um Verständnis bitten, dass Kindergeld und Unterhalt beim ALG II in voller Höhe bedarfsmindernd anzurechnen sind. Die Anrechnung entspricht der Systematik unseres Sozialleistungsgefüges, wonach ALG II als unterstes Netz der Sicherung ausgestaltet ist. Auf eine Anrechnung vorrangiger Leistungen kann das ALG II nicht verzichten. Zudem sind die Regelsätze des ALG II nicht an das Kindergeld gekoppelt. Kinder erwerbsloser Eltern erhalten wie jedes andere Kind auch Kindergeld. Zusätzlich wird auch noch Sozialgeld gewärt, sodass altersabhängig insgesamt zwischen 215 und 287 Euro pro Monat und Kind zur Verfügung stehen. Mir erschließt sich vor diesem Hintergrunf nicht, wie für Ihren Sohn Rhett Taylor nur 154 Euro zur Verfügung stünden. Bei Zweifeln haken Sie bei der örtlichen ArGe nach. Eine Übersicht über Ansprüche im ALG II finden Sie im Internet unter: www.arbeitsmarktreform.de Zur Einführung eines Erziehungsgehalts von vorgeschlagenen 1200 Euro monatlich besteht - nicht zuletzt aus Haushaltsgründen - keine Absicht. Zunächst einmal ist es nämlich Aufgabe der Eltern für den Unterhalt der Kinder zu sorgen, nicht des Staates. Haben Sie bereits alle privat- und strafrechtlichen Mittel geprüft, angemessenen Unterhalt für sich und die Kinder geltend zu machen? Erläuterungen zum Unterhalt und zu den Ansprüchen Alleinerziehender finden Sie unter: http://www.familien-wegweiser.de/wegweis…did=122910.html Bei allem Verständnis für Ihre persönliche Situation bedauere ich, Ihnen keine andere Mit teilung geben zu können. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Oskar Hebenstreit
Meine Antwort darauf
Ich habe von den 215 Euro die Miete, warm Wasser abgezogen. Am Ende verbleiben 154 Euro. Meine Frage war nur warum nennt man es Kindergeld wenn wir davon leben müssen als Eltern. Und zum Thema Vater-Unterhalt: Die Staatsanwaltschaft fühlt sich schon von mir belästigt. Ich kann dies anhand eines Briefes beweisen. Ich bin mit meinen Kindern mehr auf Behörden als auf dem Spielplatz, auch das kann man nachprüfen. Ich habe ein Buch geschrieben und versucht damit Geld zu verdienen. Also weisen sie mich bitte nicht darauf hin das es nicht Aufgabe des Staates wäre meine Kinder zu versorgen, denn ich tue alles menschenmögliche, um für meine Kinder zu sorgen. Mir sind die Vorteile schon durchaus bewusst in Deutschland meine Kinder groß ziehen zu dürfen, so ist das nicht.Wir sind kranken versichert, haben ein Dach über den Kopf, gehen nachts in ein warmes Bett und satt noch dazu. Mit dieser Einstellung ziehe ich auch meine Kinder groß. Jeden Abend danken wir Gott dafür das wir diese haben und beten für die Kinder denen es nicht so gut geht auf dieser Welt. Also glauben sie ja nicht das wir zu denen gehören,welche nicht genug bekommen. Nur ist es auch so das ich drei Herzkranke Kinder habe und ein kleinen lieben Autisten. (Ich bin gerade dabei für den 4jährigen eine Schule zu suchen) Und wenn ich dann versuche eine Mutter-Kind -Kur zu bekommen, dann heißt es ich soll nur mit der hälfte der Kinder fahren und die anderen in Obhut geben. Das Jugendamt hier bei uns leistet Schwerstarbeit und unterstützt mich wo es nur kann. Aber auch denen sind die Hände gebunden. Und glauben sie mir ich weis es zu schätzen das es solche Menschen gibt, welche auf diesem Amt arbeiten. So viel zu meiner Person und zu meinen Kindern. Ich habe mich bewusst für meine Kinder entschieden, und das letzte worauf ich mich hinweisen lassen muss, ist das ich nun alleine damit klar kommen muss. Das habe ich schon lange geschnallt. Mit freundlichen Grüßen Frau Reinboth, welche sehr über eine Antwort erfreut wäre.

mama_wonni

Senior Mitglied

Beiträge: 1 234

Danksagungen: 1190

Wohnort: Essen

Beruf: Altenpflegerin

14

Mittwoch, 27. Januar 2010, 17:27

Hallo Annett,
bei allem Verständnis für Deine Situation und ich glaube Dir das du es nicht leicht hast.
Was bezweckst du damit? Meinst du, du bekommst jemals die Antwort die dich befriedigt? Welche Antwort befriedigt Dich überhaupt? Die Antwort die Du bekommen hast, ist sinnmäßig die Gleiche wie Du sie hier bekommen hast. Ich verstehe dich nicht. Also ich wär lieber mit meinen Kindern auf dem Spielplatz als bei Behörden.

Eine verständnislose Wonni :rolleyes:
"Es ist leichter einen Atomkern zu zertrümmern, als ein Vorurteil"

-Albert Einstein

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soistes

unregistriert

15

Freitag, 29. Januar 2010, 06:40

Hallo annettrienboth,

Ich hätte da eine Frage zu deinem Buch. Du schreibst du hast versucht damit Geld zu verdienen.
Kannst du mir sagen wie? Neun Kinder davon vier auf große Unterstützung angewiesen. Das ist mal echt ne Wahnsinnsleistung. Die Zeit zu finden ein Buch zu schreiben finde ich persönlich schon "Übermenschlich"!
Ich denke bei neun Kindern ist die "Unterbrechung beim Schreiben"ja eigentlich immer gegeben. Wenn du Nachts schreibst fehlt dir doch eigentlich die Kraft Tagsüber für die Kinder. Mal von den unmengen an Hausarbeit die Tagsüber geleistet werden muss bei so einem großen Haushalt. Hut ab. Ich kann nur Staunen. Das brächte ich nicht auf die Reihe. Dann noch die Kraft aufzubringen die Ämter mit sammt Kinder zu besuchen. Briefe "die Konzentration benötigen" an Behörden zu schreiben, Nä, ich könnte das nicht.
Allein der Gedanke wie viel Energie du da reinsetzt. Ehrlich ich währe reif für die Insel.
Und das alles für Hochgerechnet 200 Euro? Nie im Leben.
Da währe mir die Zeit mit meinen Kindern viel zu Wertvoll.Die kommt nämlich von keinen anderen ausser von mir. ;)

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Micha1969

Anfänger

Beiträge: 1

Wohnort: Freiburg

Beruf: Buerokauffrau

16

Freitag, 5. Februar 2010, 19:55

wow!

also wenn das mal keine schoene mail ist. ich ziehe meinen Hut vor dir! 9 Kinder 8| mir ist es mit dreien manchmal schon zu viel :whistling: . Und dann findest du noch die Kraft und die Zeit, so einen Brief zu schreiben. Ich finde vor allem die Idee mit dem Gehalt an Dich klasse, sowas koennte Mode machen :thumbup: Toll geschrieben, Klasse Argumente!

pimboli

Administrator

Beiträge: 2 466

Danksagungen: 2170

Wohnort: Münsterland

Beruf: It-Systemkauffrau

17

Sonntag, 7. Februar 2010, 14:01

...so, das Ergebnis der Umfrage ist ja erfreulicherweise ja fast ausgeglichen...

...so ist die Erhöhung wenigstens für die Hälfte der Eltern und Kinder ein finanzieller Zuschuss...

lg
Waltraud ;)
... irgendwie ... irgendwann ... irgendwo ... ;)

... nur 50% der Eltern sind Mütter ... :rolleyes:

Chris29

Senior Mitglied

Beiträge: 91

Danksagungen: 125

Wohnort: Landkreis Giessen

Beruf: Touristikerin

18

Sonntag, 7. Februar 2010, 15:58

Zufrieden

Ich arbeite 2 Tage voll und 3 Tage halb und zum Teil noch am Samstag. Mein Nettogehalt würde noch nicht mal für meine Miete reichen, daher beziehe ich noch staatliche Unterstützung. Von der Erhöhung des Kindergeldes habe ich daher nichts. Ich bin trotzdem sehr froh und dankbar das ich in Deutschland, im Gegensatz zu anderen Ländern, so aufgefangen werde. Uns geht es sehr gut, wir haben eine schöne Wohnung, genug zu essen, Kleidung, Familie, Freunde, sind gesund und zufrieden.

Meine Arbeitsstelle werde ich trotzdem nicht wechseln, da ich ein hammermässiges Arbeitsklima habe, einen super sozialen Chef, mein Kind auch mal an die Arbeit mitnehmen kann und wenn irgendwas ist mit der Kleinen, sagt keiner was, weil wir alle Kinder haben.
Ja und ich gehöre zu den Menschen, die gerne jeden Tag an die Arbeit gehen :-)

Naja aber die Hoffnung gebe ich natürlich nicht auf, irgendwann mal mehr zu verdienen. :D

Frank

Projektinitiator

Beiträge: 806

Danksagungen: 201

Wohnort: Herborn

Beruf: Medizinpädagoge

19

Sonntag, 7. Februar 2010, 16:48

Kindergeld kommt nicht da an, wo es ankommen sollte

Liebe Waltraud,

das Fazit, das man nach dieser Umfrage ziehen könnte, das sehe ich anders: Das Kindergeld kommt anscheinend nicht immer bei denen an, die es brauchen würden. Auch wenn diese Umfrage ja weit weg von einer repräsentativen Befragung ist: es ist schlimm genug, dass das Kindergeld nicht bei denen ankommt, die es am dringendsten brauchen würden.

Ich habe durch die Kindergelderhöhung 240 Euro mehr im Jahr. Das ist schön, habe meiner Tochter zu ihren neuen Ski dann sogar letzte Woche noch ein Snowboardset kaufen können. Aber das wäre auch ohne Kindergelderhöhung drin gewesen.



Maßnahmen gegen Kinderarmut hätten jedoch eindeutig anders aussehen müssen!!!

LG Frank

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