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Osterferien 2010
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pimboli
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mama41 (Gestern, 12:26)

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pmartina (20. März 2010, 12:35)

chris-aus-nbg (20. März 2010, 11:02)

marina1507 (19. März 2010, 15:19)

Umfrage

50%

ja

38%

nein

12%

vielleicht

Insgesamt 26 Stimmen
Neu in der Galerie
von pimboli

pimboli

Administrator

Beiträge: 794

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Wohnort: Münsterland

Beruf: It-Systemkauffrau

1

Sonntag, 7. Februar 2010, 14:19

Genügt das Jugendamt den Erwartungen, Anforderungen und Ansprüchen des Kindeswohl und des Elternrechtes???

Umfrage

Genügt das Jugendamt den Erwartungen, Anforderungen und Ansprüchen des Kindeswohl und des Elternrechtes???

68%

...nein (30)

32%

...ja (14)

Insgesamt 44 Stimmen
...in der Öffentlichkeit hat das Bild des Jugendamt durch viele Vorfälle äußerst gelitten. Die Meinungen gehen da sehr auseinander, viele verstehen das JA nicht als helfende und unterstützende Behörde im Sinne des SGB VIII , sondern prangern die Willkür des JAs an...

...je nachdem wie die persönlichen Erfahrungen mit dem Amt sind/waren, beurteilen wir die Leistungen des Amtes. Auch regionale Unterschiede machen sich deutlich...

...das Jugendamt muss einen Mittelweg zwischen Kindeswohl und Elternrecht finden, dabei können Entscheidungen auftreten, die sich im Nachhinein, auch bei aller Professionalität oder leider auch Unprofessionalität, für den einen oder anderen als bedauerliche falsche Entscheidung erweisen können...

...auf Wunsch eines User unsere neue Umfrage...

lg
Waltraud
"Die menschliche Dummheit ist international... :rolleyes: "
Kurt Tucholsky

Bluesbrother

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2

Sonntag, 7. Februar 2010, 15:58

Jugendamt und sonstige Instanzen...

Hallo Forumsleser,

ich glaube das Jugendamt hat an sich ein etwas übles Dilemma. Auf der einen Seite sind sie im Auftrag des Staates unterwegs, Kinder, Jugend und Familienthemen warzunehmen in der Form einer Aufsicht und Schutz. Der andere Aspekt ist das Jugendamt ganz klar den Auftrag hat möglichst wenig "Verwaltungsaufwand" und Soziale last/vorschussleistungen zu generieren, bzw. leisten zu müssen. Das sind insich zwei gernerell unverträgliche ziele, versucht nun das Jugendamt eine schlanke verwaltung auszuüben, kommt das Auge auf den "Einzelfall" zu kurz und der Mensch/Kind wird auf eine einzige "CASE"-Nr. Reduziert.

Das Resultat: Kurzschlussreaktionen bei Meldungen und Anzeigen, Überarbeitete Sachbearbeiter die Nur noch durch die Anzahl Ihrer Akten bewertet werden, entsprechend frustriert sind und nur noch Dienst nach Vorschrift ausüben. Brutale Reaktionen bei unklaren Unterhaltsberechnungen, die vor Gericht noch nicht manifestiert wurden. Der Unterschied zwischen den Jugendämtern Stadt/Land und Bundesländern grundsätzlich sind erheblich. Ich hatte zwei krasse unterschiede einmal mit einem krassen "Aktenvollstrecker" und dann mit einer wirklich sehr hilfsbereiten Sachbearbeiterin. Es ist eigentlich traurig, ich dachte eigentlich in unserem Land werden durch Gesetze und vernünftige Personalauswahl beim Jugendamt solche unterschiede vermieden.

Was sind Eure Erfahrungen ?

Blues.Brother.

Zitat

Was morgen mit der Welt passiert, hängt davon ab, was wir heute für unsere Kinder tun. (Frank Sinatra)

Benghee

Senior Mitglied

Beiträge: 1 377

Danksagungen: 48

Wohnort: Rhein Main Gebiet

Beruf: abwechslungsreich

3

Dienstag, 9. Februar 2010, 20:41

Meine Erfahrungen mit dem Jugendamt beschränken sich auf ein Mediationsgespräch das tatsächlich wider erwarten fruchtete ;) , und eine eingerichtete Beistandschaft für Junior. Seit dem klappt der Umgang und die Unterhaltszahlungen erfolgen anstandslos.

Die Medien berichtet ja die ein oder andere misslungene, ich will es mal salopp ausdrücken, Geschichte was sicherlich organisatorische Gründe hat.

Mein Voting erklärt sich von daher wohl von selbst.

LG
Benghee
Alkohol ist keine Lösung sondern ein Destillat

feels

Fortgeschrittener

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Wohnort: Leipzig

Beruf: Ingenieur für Technische Gebäudeausrüstung

4

Mittwoch, 10. Februar 2010, 13:30

Eigene Erfahrung....

Ich habe 2006 recht gute Erfahrungen mit dem Jugendamt gemacht! Es war auch eine Zeit, wo ein Umdenken der Ämter erfolgte. Eine staunende Gesichtsmimik, dass Vater sich für sein Kind entscheidet und darum auch kämpft, gibt es zwar heute noch, aber alleineriehende Papis sind "gesellschaftsfähig" geworden! Meine Tochter hatte damals 3 Termine bei der Kinderpsychologin! Im Abschlussgespräch wurde meiner damaligen Frau geraten, ihre Tochter "ziehen" zu lassen! Mit einem Mal hat meine Frau eingelenkt und der "Krieg" war vorbei!



Auch das Jugendamt hier in Leipzig hat einen ernstzunehmenden alleinerziehenden Vater mehr in der Stadt! Wichtig ist der Ton und die Sachlichkeit, wie man mit Ämtern verkehrt! Nicht "es könnte" oder "naja"; es sollte immer unmissverständlich auf den Punkt gebracht werden und vorallem konstruktiv sein! Nach dem Motto: "So will ich das und so wird es gemacht!"



Abgesehen davon habe ich eher selten mit dem JA zu tun! Es sei denn bei meiner Ex spielen die Hormone wieder mal verrückt! Lach



LG Feels

Es hat sich bereits 1 Gast bedankt.

Bluesbrother

Anfänger

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Wohnort: Heppenheim

Beruf: Systemanalytiker

5

Freitag, 12. Februar 2010, 16:06

Es gibt solche und solche

Hi,

ja wie bereits schon oben beschrieben, es gibt solche und solche die Unterschiede sollten nur nicht so
Krass unterschiedlich sein. So wird man in Bawü als Mensch behandelt und in Hessen als Aktenzeichen X.Y Ungelöst was unnötig Verwaltungsaufwand bedeutet. Und wie es in den Wald hineinschallt so sollte es auch zurückkommen solange man sachlich und Konstruktiv bleibt. Oft spielt aber eben das Vorurteil, gerade bei uns "Vätern" eine Rolle, welches uns vorauseilt und die Gespräche manchmal nicht einfach gestalten.

Gruss Bluesbrother

Zitat

Was morgen mit der Welt passiert, hängt davon ab, was wir heute für unsere Kinder tun. (Frank Sinatra)

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Beruf: Kauffrau Bürokommunikation im Heimurlaub ;)

6

Samstag, 13. Februar 2010, 09:43

Würde gerne mit "Jain" stimmen

Ich habe nun noch nicht so sehr lang mit dem Jugendamt zu tun. Im großen und ganzen möchte ich sagen, das in unserem Fall bisher weitestgehend immer zum Wohl des Kindes gehandelt wurde, bzw. wird.
Meinen eigenen Ansprüchen genügt das JA mitunter nicht ganz. Einfach aus dem Grund, das ich auf manchen Fragen die mich bewegen sitzen bleibe. Das liegt allerdings auch nur zum teil am JA, sondern eben auch daran, das die Sachbearbeiter mitunter doch unter Zeitdruck arbeiten und ich dann gern mal vergesse bestimmte Fragen zu stellen, wenn ich spüre der oder diejenige hat gleich den nächsten Termin. Ich fühle mich zwar keineswegs schlecht beraten, aber (ich bin nunmal jemand der sich gern den Kopf in alle Richtungen zerbricht) manchmal eben zu wenig.

Über meine eigenen Belange hinaus denke ich, das es beim JA wie bei allen anderen öffentlichen Stellen ist. Es gibt immer sehr engagierte und eben auch weniger engagierte Mitarbeiter und es ist ein "Buchstabentreffer" bei welchem man landet. Ein nicht weniger relevanter Faktor ist leider auch immer und überall eine Überbelastung. Zu wenig Personal für zuviele Belange. Und ganz zum Schluß kann ich mir gut vorstellen, das Jugendbeamte oft unter enormen Druck stehen. Nicht zuletzt durch teilweise übertriebene Berichterstattung in den Medien.

@alle Papas hier
ich hoffe sehr, das die Vorurteile bald verschwinden und eine gesunde Einstellung zur Thematik allen Müttern und Vätern gleichermaßen entgegengebracht wird.

LG Yvonne


Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein

Gluckenmama

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7

Samstag, 13. Februar 2010, 09:48

Ich hatte zwar noch nicht viel mit dem JA zu tun, aber das bisschen was ich mit Ihnen Kontakt hatte war ich positiv überrascht. Liegt wohl aber auch an der Sachbearbeiterin....die ist superklasse!
Lache, wenn es nicht zum weinen reicht!

mama_wonni

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Danksagungen: 29

Wohnort: Essen

Beruf: Altenpflegerin

8

Samstag, 13. Februar 2010, 10:33

Gott sei Dank sind die Jugendämter Geschichte die wirklich nur Staatsorgan waren, gesprägt durch Willkür und Aggression und keine Jugendhilfe. Leider auch ein Erfahrungswert über den ich berichten kann. Allerdings aus Sicht des Kindes/Jugendlicher und ich bin froh , das es Geschichte ist.Aber muss ich auch sagen, das es damals schon Sachbearbeiterinnin gab,die mehr Herz in die Sache brachten,als andere.

Und so ist es heute sicher auch. Wenn ich Medienberichten folge, zweifel ich manchmal an meiner Meinung. Aber dann denke ich mir:Nein, wir haben nur gute Erfahrungen .Ich habe zum Jugendamt in R und in E guten Kontakt, wenn ich Fragen habe bekomme ich vernünftige Auskünfte. Mag sein das ich Glück hatte. Sicherlich ja. Denn dort sitzen auch nur Menschen. Menschen mit unterschiedlichen Charakteren. Einer ist feinfühliger und der Andere nicht.

Um es mal auf den Punkt zu bringen,das Jugendamt hat unseren Erwartungen entsprochen, in E und in R.Sie handeln zum Kindeswohl.

LG Wonni
"Es ist leichter einen Atomkern zu zertrümmern, als ein Vorurteil"

-Albert Einstein

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 263

Danksagungen: 26

9

Mittwoch, 24. Februar 2010, 09:28

Mal ganz davon abgesehen, dass meiner Meinung nach der Erfolg von der Qualifikation des/der jeweiligen Sachbearbeiters/In abhängt, machen wir gerade eine echt ätzende Erfahrung.

Nach Beratung mit einer in der Familientherapie arbeitenden Sozialarbeiterin haben wir einen Antrag auf ambulante Erziehungshilfe gestellt.
Beim JA am jetzigen Wohnsitz der Kinder, die unerwartet zum Vater umziehen mussten. Im Telefonat war es auch alles kein Problem, musste aber noch durch die TEambesprechung........
Der Rückruf war eine Überraschung.........Wir sind nicht zuständig sondern das JA am alten Wohnsitz der KInder, äh, Sprachlosigkeit auf unserer Seite. Man gab dem Vater der Kinder den Rat sich an die Erziehungsberatung zu wenden. Der tat dieses auch, schilderte den Fall und die waren so sprachlos wie wir und verstehen die Entscheidung des JA auch nicht.

Wir wissen wie problematisch unsere Gesamtsituation ist, sehen die Schwierigkeiten und Auffälligkeiten der Kinder, können die Mutter (da wir nicht neutral) nicht genügend überzeugen, Ruhe hineinzubringen - gehen den Weg bevor alles den BAch runter geht und bitten um Unterstützung und dann das...............

In zwei anderen Fällen habe ich erlebt wie Jugendliche (ganz verschiedene Fälle und zeitversetzt, kannten sich nicht) aus ihrem Elternhaus zum JA gingen, behaupteten, "ich kann da nicht mehr leben". Das JA trat aus Ritter der Gerechten auf, unterstützte die Jugendlichen, schauten nicht genau hin um hinterher zu entdecken: Die Jugendlichen hätten andere Hilfe gebraucht, da das Problem in den Persönlichkeiten lag.
Sie gestanden im mündlichen Gespräch später ein, dass sie es falsch eingeschätzt hätten....
Zug war abgefahren.......

Ich habe Betreuer in einer Jugendwohngruppe kennen gelernt und das Konzept.......ich bin noch heute sprachlos, wer da so als Betreuerin arbeitete und was da Erziehung bedeutete........aber auch das ist von Wohngruppe zu Wohngruppe anders.

Im Freundeskreis wurde ein Kind aufgrund von Aussagen eines privaten Kindergartens, in dem es eine sogenannte Nacktspielgruppe gab (brauchten wir so etwas?) aus einer Familie genommen - Missbrauchsverdacht. Über eine halbes JAhr später und Tottouren für Kind und FAmilie sind Mitarbeiter suspendiert und Kind ist zurück. Hier gab es dann noch die Erfahrung mit der Qualität von Gutachtern, aber das ist wieder ein anderes Thema.

pimboli

Administrator

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10

Sonntag, 7. März 2010, 14:00

...die Umfrage endet, trotz der hier meist positiven Kommentare, prozentual mit einem Ungenügend ...
...ich selbst hatte und habe ebenfalls immer positive Erfahrungen mit dem JA gemacht und kann mich daher der Mehrheit nicht anschließen...im privaten Bereich, wie auch hier im Bereich der Ehrenamtlichkeit, habe ich nie unfreundliche Mitarbeiter getroffen, die keine Auskünfte erteilten oder sich kümmerten...es ist garantiert stark SB abhängig und schade, wenn man gerade in solch sozialen Bereichen auf Inkompetenz trifft, doch denke ich, dass beim JA, wie auch auf allen Ämtern, das Entgegentreten eines jeden Einzelnen eine große Rolle spielen kann...

lg
Waltraud ;)
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