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Notusual

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Donnerstag, 24. November 2016, 07:00

ALG 1 in Elternzeit bei Ablehnung Teilzeit in Elternzeit durch Arbeitgeber


Hallo, ich hab da mal eine Frage vielleicht ist ja eine von euch in einer ähnlichen Situation.

Mein Sohn wird im Dezember 1. Jahr alt, ich habe 2 Jahre EZ beim Arbeitgeber eingereicht.

Leider werde ich aus finanziellen Gründen vorzeitig wieder arbeiten müssen. Ich hab vor 2 Wochen den AG kontaktiert um das schon mal mitzuteilen, weil ich dachte es wär fair das vor der 7 Wochenfrist zu tun und ich mich dann auch gezielter um eine Betreuung fürs Kind kümmern kann.ich wollte im März Wiedereinstiegen. M.e. Sind die Voraussetzungen für Tz in Ez gegeben.

Der Betrieb sagt sie können mir vor Ende meiner Ez nicht beschäftigen.
Was kann ich jetzt tun? Ich habe gelesen das ich ALG 1 bekommen kann, da ich ja dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehe und auch die Grundvoraussetzung erfülle. wenn ja wie läuft das ab, wie sind die Vermittlungschancen etc.? Kann mir einer von euch vielleicht einen Erfahrungsbericht geben?

airam

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Donnerstag, 24. November 2016, 15:03

Hallo Notusual :)



Es ist jedoch so, daß nicht immer der Anspruch besteht, möglich ist dies nämlich nur bei einem Arbeitgeber, wo mehr als 15 Arbeitnehmer beschäftigt sind (Azubis und Praktikanten werden nicht mitgezählt).
Arbeitnehmer, die in einem Betrieb mit weniger als 15 Beschäftigten arbeiten, haben normalerweise keinen rechtlichen Anspruch auf einen Teilzeitarbeitsplatz. Eventuell kann mit dem Arbeitgeber dennoch eine für beide Seiten zufriedenstellende Vereinbarung getroffen werden.


Zusätzlich mußt Du vor der Mutterschutzzeit mehr als ein halbes Jahr angestellt gewesen sein, bei dem Arbeitgeber in der Funktion die Du jetzt in Teilzeit ausführen willst.


Der Gesetzgeber erlaubt für Eltern in Elternzeit eine wöchentliche Arbeitszeit von bis zu 30 Stunden..Beträgt die wöchentliche Stundenzahl im Durchschnitt mehr als 30 Stunden , verfällt der Anspruch auf die Zahlung von Elterngeld.
Ein Anspruch auf eine Teilzeitstelle unter 15 Stunden, besteht jedoch niemals!

Zudem muss sichergestellt sein, daß Du die angestrebte Tätigkeit in Deinem Betrieb,für mindestens zwei Monate ausüben willst und kannst.


Die Arbeitgeber prüfen die Gegebenheiten meist sehr genau nach, und je nach Betriebsart ist es auch schwierig, eine Dreiviertel oder Vollzeitstelle, in weitere Teilzeitstunden aufzuteilen . (Zusätzliche Einstellung der Person, die sich mit Dir die Stelle teilt, oder aber ggfs. eine Änderung eines bereits bestehenden Vertretungsvertrages, sind nicht immer durchführbar. (Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens, muss weiterhin gewährleistet sein)

Wenn Du trotzdem eine Teilzeittätigkeit ausüben willst, kannst Du ggfs. in einem anderen Betrieb, diese ausüben, dieses muss aber stets durch Deinen eigentlichen Arbeitgeber genehmigt werden.(Bitte hier ggfs. im Arbeitsvertrag, bzw. Betreibsvertrag reinschauen, ... bei einem Konkurrenten einzusteigen, geht immer nur mit Genehmigung des eigentlichen Arbeitgebers.


Stundenweise Selbständigkeit, wie z.B. Durchführung von bsp. Tupperberatungen, Prowin usw. dürfen ebenfalls nur mit Genehmigung des Arbeitgebers ausgeführt werden.

Der Gang zum Arbeitsamt lohnt nur, wenn Du dem Arbeitsmarkt wirklich für eine Teilzeitbeschäftigung von mindestens 15 Stunden und maximal 30 Stunden wöchentlich, zur Verfügung stehst.
wenn Dir quasi bei Deinem alten AG eine Springertätigkeit, oder geringere Beschäftigungszeit, als die 15 Stunden angeboten werden, solltest Du Dich ebenfalls ans Arbeitsamt wenden.

Eine getroffene Vereinbarung zur Teilzeitbeschäftigung, ist nur für die Dauer der Elternzeit gültig!
Nach Beendigung der eingereichten Elternzeit. muss in die vorherige Stundenanzahl wieder eingestiegen werden.
Auch hier sollte eine angedachte Teilzeitanfrage, rechtzeitig mitgeteilt werden.

Wie die Vermittlungschancen selber sind, liegt an den jeweiligen örtlichen Angeboten.Ich sage, pauschalisieren kann man nicht, einfach mal zum Arbeitsamt gehen, und abklären :)


vg airam : iwn
:rot "Verantwortlich ist man nicht nur fĂĽr das, was man tut, sondern auch fĂĽr das, was man nicht tut." (Laotse)
... : iwn ...

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