So, auch wenn ich neu hier bin, jetzt muss ich mich doch auch einmal einmischen. Zu allererst, ich finde es toll, dass hier offensichtlich so viele Väter sind, die wirklich Verantwortung übernehmen, sich kümmern und das Beste für ihre Kinder wollen, wirklich. Für DIESE Väter freut es mich auch, dass ihre Rechte gestärkt werden. ABER, mir kocht hier wirklich die Galle über wenn pauschal gesagt wird, dass jeder Vater zwangsläufig gut für sein Kind ist und sämtliche Rechte erhalten sollte (von Pflichten ist eher selten die Regel), da sollte doch immer auch der individuelle Fall berücksichtigt werden! Habe meine Geschichte in der Vorstellungsecke geschildert, die Storys meiner Vorschreiberinnen sprechen auch Bände. Hier sind Frauen, die einfach nur Angst um ihre (in meinem Fall noch ungeborenen) Kinder haben und diese und sich selbst vor den sogenannten Vätern schützen wollen (wie gesagt, das hier ist kein Rundumschlag gegen Väter, bitte versteht das nicht falsch aber es gibt eben solche und solche)! Ich bin im 7. Monat der von beiden Seiten geplanten Schwangerschaft vollkommen überraschend sitzengelassen worden, ohne Angabe von Gründen, innerhalb einer Woche aus der Wohnung geworfen worden, beleidigt und beschimpft worden und und und. Seitdem totale Kontaktverweigerung vom werdenden "Vater", habe ihn mehrmals um ein Gespräch gebeten um zu klären, wie es zum Wohle des Kleinen weitergehen soll, habe ihm immer wieder gesagt, dass er Kontakt zu seinem Kind haben soll - keine Reaktion. Jetzt, 3 Wochen vor der Geburt ein "Vertrag" von seiner "Anwältin" (Stiefmutter) mit absolut absurden Umgangsforderungen. Verdammt noch mal, Eltern-sein, Vater-sein fängt auch schon vor der Geburt an, nicht erst wenn ein ach so süßes kleines Baby da ist und es ist nun mal "leider" die Mutter die schwanger ist, daran werden auch irgendwelche Gesetze nichts ändern können! Man (n) kann sich nicht in der Schwangerschaft vollkommen verantwortungslos verhalten, dadurch ja auch die Gesundheit des Kindes gefährden und dann plötzlich auf seine Rechte pochen, und das auch noch, ohne sich um einen vernünftigen Umgang mit der Mutter zu bemühen.
Wie gesagt, jeder hier ist ein Einzelfall und darauf sollten die Familiengerichte und Jugendämter Rücksicht nehmen, ich möchte nur darum bitten, nicht pauschal alle Mütter als böse Hexen abzustempeln, die den Männern eins auswischen wollen!
Liebe Grüße an alle wirklich besorgten Mamas und Papas
Christina
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