Guten Tag Fories,
ich bin vor knapp einem Monat Pappi geworden von einem Sohn und bin ja schon Stolz und glücklich
Nicht so glücklich bin ich mit der KM, aber es ist nun mal so und ich habe mich damit abgefunden.
Es ging zwischen uns kurz nachdem sie erfahren hatte das sie Schwanger war auseinander. Sie war sich ihrer Gefühle nicht mehr sich und nach zwei Wochen warten wollte ich nicht mehr warten und hab ein Schlussstrich gezogen. Sie nahm es einfach hin und seid dem sind getrennte Wege angesagt.
Zwischendurch gab es ärger, ich hätte sie überall schlecht geredet und vor ihren Freunden bloßgestellt.Auf Nachfrage meinerseits hin was ich wem denn erzählt hatte kam nur ein "Darüber möchte ich jetzt nicht reden!"
und das tat sie auch nicht wieder.
Ich wurde komplett außen vor gelassen was die Schwangerschaft anging. Durfte nicht zu Arzt Terminen (Ok, wir waren auseinander, klar das ich sie da nicht "entblößt" sehen soll) und Ultraschallbilder wurden mir auch nicht gewährt, da dies "zu privat sei"

. Drei Monate vor der Entbindung dann habe ich um ein Gespräch gebeten mit dem Ziel über den kleinen zu reden... naja nach ca. 30 minten haben wir dann das Gespräch abgebrochen. Drei Wochen später hatte sie dann Post von meiner Anwältin in dem Stand das ich vorgeburtlich die Vaterschaft und das Gemeinsame Sorgerecht haben will. Kurz darauf rief sie mich an und bat nochmal um ein Gespräch. Ich willigte ein obwohl ich nicht viele Hoffnungen hatte aber siehe da, Vaterschaft und das Gemeinsame Sorgerecht waren auf einmal kein Problem

. Egal! dachte ich mir. Nimm's und halt die Klappe!
Aber Sie kam ja nicht drumherum mir zu sagen das Sie mir die GM (Gemeinsame Sorge) nur gegeben hatte weil sie keine Lust hatte zum Anwalt zu laufen und schon gar keine Lust auf das Gericht hatte.
Bei der Geburt war ich natürlich auch nicht, dürfte nicht mal erfahren wo sie entbindet weil sie angst hatte das ich dort austauchen würde... ja klar...
Alles im allen war das ne Scheiß Zeit. Ich wusste ich werde Vater... aber so wirklich fühlte sich das nicht an. Es war vielmehr ein "da hinten wächst dein Kind in dem Bauch der Mutter und du sitzt hier.. alleine.."
Ich hab dann geschaut was ich machen kann und habe nen Erste Hilfe schein für Kleinkinder und Säuglinge gemacht und war bei einem Baby-Kurs und beim JA war ich auch schon um mich zu erkundigen was ich denn tun kann/muss.
Nun ist er da und nach dem die KM jede Woche eine andere Umgangsregelung vorgeschlagen hat hab ich nun durchgesetzt das ich wenigstens feste Zeiten bekomme.
Sie will mich nicht in ihre Wohnung lassen von daher bleibt nur noch meine Wohnung, womit sie ach einverstanden ist und nun muss ich damit leben das ich ihn zwei mal in der Woche für jeweils eine Stunde sehe... ist mir persönlich zu wenig aber er ist ja noch sehr klein... oder?
Mir zutrauen das ich mit den kleinen umgehen kann tut sie auch nicht deshalb will sie den Umgang bis zum dritten Monat begleiten. Hab ich so nichts gegen, vielmehr bin ich froh das sie mir Tipps geben kann wenn ich was falsch mache (Ich bin das erste mal Vater, Sie hat schon zwei Töchter) aber die Laune von ihr ist wirklich erdrückend und phasenweise unerträglich :|
Puh, viel geschrieben und danke an alle die sich da durchgewuselt haben.
Ich muss dazu sagen das es alles meine Subjektive Sicht ist
Falls noch Fragen da sind immer her damit und ich hoffe aus viele interessante Gespräche, Hilfen und nette Kontakte
Liebe Grüße
Kiano