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feels
06.05.2019
um 11:18 Uhr
Zu paar Usern habe ich ja noch etwas Kontakt, aber die AktivitÀten im Forum vor 10 Jahren sind leider mit heute nicht vergleichbar. Eigentlich sehr schade :(
 
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von Karina86

Amelinaengel

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1

Dienstag, 6. September 2011, 14:28

Vorstellung einer Mutter ohne Kinder

Hallo,



meine Überschrift trifft das, was mich hierher gebracht hat. Bis vor 1 Monat war alles noch anders, aber nun erst mal zu mir.

Ich bin 32 Jahre, Mutter von 2 wundervollen Kids und noch verheiratet.

Ja, was ist passiert? Ganz einfach:



Vor ca 13 Jahren habe ich meinen Noch-Ehemann kennen gelernt und mich sofort verliebt. Schnell sind wir zusammen gezogen und nach kurzer Zeit gabs auch schon Probleme, kurze Trennung und wieder zusammen.

Nach 10 Monaten hatten wir damals geheiratet und dann gabs wieder Porbleme, wieder getrennt und wieder zusammen. Das ging jedes Jahr so und auch immer im Herbst gabs die Probleme.

Nach 4 Jahren kam unser Sohn (heute 8Jahre) zur Welt. Und fĂŒr eine kurze Zeit war alles perfekt, naja, zu kurz, weil es dann wieder Probleme gab, aber da ging es nicht auseinander, da wir ein Kind hatten. Zum Bruch kam es dann 2006, wo er sich trennte, aber nach 4 Wochen wieder vor meiner TĂŒr stand. Knapp 6 Monate spĂ€ter erfuhr ich, dass er fremd gegangen war 1 Jahr zuvor. Das war immer wieder Thema in den vorherigen Streits, aber ich hatte nie Beweise, nur nach den sehr selten geworden ZĂ€rtlichekeiten Krankheiten , die ich nicht erklĂ€ren konnte. Dann wurde ich noch einmal schwanger von ihm.

Zu dem Zeitpunkt hatte ich im Job ein hartes Jahr hinter mich bringen mĂŒssen und bin wegen "Burn Out" krank geschrieben gewesen und mußte eine Reha besuchen. Auch dort hatte ich Probleme und wurde wie zuvor auf Arbeit weiter gemobbt. Eine Patientin aus dem Zimmer gegenĂŒber war einfersĂŒchtig und machte mir dort das Leben zur Hölle durch ihre LĂŒgen. Sie hatte schon 4 Kinder und Probleme und wollte unbedingt noch eins, ich war schwanger, dass passte ihr nicht. Mein Noch-Ehemann gefiel ihr, noch ein Grund mehr fĂŒr sie. Es kam soweit das sie sogar die Polizei rief, weil ich angeblich meinen Sohn geschlagen hĂ€tte. Mein Kind mußte dann dort weg. Nachdem ich wieder zu Hause war, gab es eine Zeit lang keine Probleme mehr, außer das es so gut wie gar keine ZĂ€rtlichkeiten mehr gab in der Ehe.Ich fand mich damit ab. Nach der Geburt meiner Tochter (heute 3 Jahre) habe ich eine psychologische Therapie angefangen, um meine Probleme in den Griff zu bekommen. Im November 2009 war bis auf 2 Sachen alles soweit geklĂ€rt in meiner Therapie. Ein Thema was besprochen wurde verĂ€nderte mich. Die Frage von meiner Therapeutin, ob ich meinen Noch-Ehemann noch lieben wĂŒrde. Nach einigen weiteren Sitzungen, wo sie mich immer wieder danach fragte, brach ich die Behandlung ab. Ich wußte die Antwort, nur nicht, wie ich das Problem lösen sollte. Durch sein Fremdgehen, seine LĂŒgen, wie er mit mir umging und mich behandelte, habe ich aufgehört ihn zu lieben.

Wenn man stĂ€ndig neue Sachen findet, wie SMS, Mails oder Chatnachrichten, wo eindeutige Dinge drin stehen, kann man irgendwann nicht mehr verzeihen. Ich hatte dort im Ort auch keine Freunde, da er Dank der Hilfe von Nachbarn LĂŒgen verbreitete, dass die Kinder verwahrlosen wĂŒrden, keine geregelten TagesablĂ€ufe hĂ€tten usw. Also suchte ich einen Ausgleich und fand diesen in einem Online-Game, wo ich viele liebe Leute traf, die mir gern helfen wollten. Dort habe ich eines Tages dann auch meinen jetztigen neuen Mann an meiner Seite kennen und spĂ€ter auch lieben gelernt. Ich hatte Angst, da ich in der Vergangenheit schon einmal eine Vergewaltigung erleben mußte, dass es auch so endet, auch wenn dieser Mann ganz anders wirkte, aber welche TĂ€ter ist schon unnormal? Ich hatte GlĂŒck und meine Angst war schnell vorbei. Nur wie sollte ich mich trennen? Ich war im tiefsten Osten gefangen, weil dort kam man nicht so einfach weg. Ich hatte kein Auto, kein Geld, einfach nichts.

Dann am 11.09.2010 passierte das, was mich dazu bewegte ganz schnell dort zu flĂŒchten. Mein Noch-Ehemann schlug meinen Großen so heftig, dass dieser einen Handabdruck auf seinen Po hatte und die HĂ€matome noch nach 1 Woche zu sehen waren.

Da dies an einem Samstag passierte, rief ich Freunde an. Sie sagten ich solle Montags gleich beim Jugendamt anrufen. Ein Foto machte ich auch, damit ich einen Beweis hatte. Meine Freunde ĂŒberlegten sich wie sich die Kinder und mich da raus bekamen, denn hier ging es immerhin um das Wohl meiner Kinder in 1. Linie. Noch lĂ€nger konnte ich dort mit Ihnen nicht bleiben.

Montags rief ich dann beim Jugentamt an. Dort sagte man mir, ich solle zum Arzt gehen, damit ich ein Attest habe zum Beweis und ich solle mit den Kindern da raus. Mehr kam da nicht. Also klÀrte ich alles mit Freunden ab und schon 17.09.20210 bin ich da raus gewesen. Da mein Noch-Ehemann LKW-Fahrer war, war er die ganze Woche nicht zu Hause.

Endlich waren wir da raus. Ich habe dann fast 1 Jahr um das Wohl meiner Kinder gekĂ€mpft. Bin hier in meinem neuen Ort zum Jugendamt hin, dort sagte man mir ich solle eine Anzeige machen, was ich getan habe und ich solle zur Familienberatung, auch das habe ich gemacht. Mein Sohn mußte dann in psychologische Behandlung. Er hat kein Selbstvertrauen und durch den negativen Einfluss von seinem Vater wĂ€re er aggressiv und hĂ€tte AuffĂ€lligkeiten, die dem ADHS Ă€hneln.

Im ersten Verfahren um die Kinder blieben sie bei mir. Es sollte erst einmal ein Verfahrenspfleger sich das ganze anschauen. Diese Dame allerdings hörte sich die LĂŒgen von meinem Noch-Ehemann an, wo er angab, dass er nie Fehler gemacht hatte und ich ja nur Fehler gemacht hatte (kurz gesagt, seine Fehler hat er eben mal mir in die Schuhe geschoben). Im GesprĂ€ch mit mir sagte sie nichts davon und fragte auch nicht nach, ob und wie es sich verhalten haben könnte. Auch der Typ vom Jugendamt verĂ€nderte sich. Erst sollte ich meine Kids dort nicht hingeben, dann auf einmal beim 1.Termin wurde meinem Noch-Ehemann Umgang zugesichert, mit der BegrĂŒndung, dass es nur eine einmalige Sache gewesen wĂ€re und auch nur der Erziehung diente. Der Vater hĂ€tte sich entschuldigt und wĂŒrde es nie wieder tun.

Es war ein Alptraum was dann folgte. Der nĂ€chste Termin war am 10.08.2011 und dort wurde der Bericht mit den gesamten LĂŒgen der Verfahrenspfelgerin als geltend fĂŒr das Urteil genommen. Beschwerde kann man nicht mehr gegen solche Personen erheben seit diesem Jahr, daher konnte mein Anwalt auch nichts machen. Auch wurde ins Protokoll aufgenommen, dass der Vater mit den Kindern vor hat wegzuziehen und es sollte ins Urteil kommen, dass er mit den Kindern NICHT umziehen darf. Das Jugendamt wollte, obwohl vorher mehrmals besprochen, KEIN SachverstĂ€ndigengutachten erstellen lassen, der Bericht der Verfahrenspflegerin wĂ€re mehr als ausreichend, trotz EinwĂ€nde, dass dieser Bericht nicht auf Tatsachen beruht.

Urteil und Protokoll ist da. Nirgend steht geschrieben, dass mein Ex nicht mit den Kindern umziehen darf.

Ich habe nun nur noch Umgang mit meinen beiden Zwergen und bin völlig fertig. Psychologische Hilfe bin ich dabei, weil ich kann einfach nicht mehr. Meine neue Beziehung leidet darunter, dass ich so fertig bin und NIEMAND versteht dieses Urteil. Kinderschutzbund, ISUV, Schule, Freunde usw. Alle sind schockiert und fassungslos. Revision habe ich bereits eingelegt und hoffe darauf, dass sich doch noch einmal alles zum Guten wendet, aber solange bin ich eine Mutter die ihre Kinder verloren hat durch LĂŒgen und einen besessenen Noch-Ehemann, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat mein Leben zu zerstören und bisher damit auch noch durch kommt.

Ich versuche zu verstehen, was passiert ist, aber ich verstehe es nicht und auf die Suche nach Antworten habe ich mich gemacht und bekomme keine. Nun suche ich nach Hilfe, ob noch jemand so einen Justizirrsinn durchgemacht hat und vielleicht einen Rat hat, was ich noch tun kann. Habe schon oft gehört, ich solle an die Öffentlichkeit gehen, aber wo am Besten und ob es wirklich so gut wĂ€re. Habe schon versucht bei Akte von Sat 1 mich zu melden, dort dauert es aber 8-10 Wochen bis man eine Antwort bekommt und ob einem dann dort geholfen wird ist auch die Frage. Verzweiflung, Schmerz, Wut ist das was mich quĂ€lt. So viele Fragen und keiner hat Antworten darauf. Leider gibt es auch keine Selbsthilfegruppe, die zu mir passt, bzw zu meinem Problem, denn wie viele MĂŒtter die von ihren geliebten Kindern getrennt wurden gibt es? Zu wenig, darum gibt es keine Hilfe fĂŒr genau diese Gruppe, die es aber dringend brĂ€uchten sich mit anderen auszutauschen. Alleine geht man ein, dass merke ich an mir. Mein Lebenspartner versucht mich zu stĂŒtzen, zu stĂ€rken und gibt so viel, aber im Moment kann er mir nicht helfen.
Vielleicht weiß hier noch jemand Rat :S

Sry fĂŒr die lange Vorstellung. Naja, wĂ€re eigentlich noch lĂ€nger gewesen, aber ich wollte nicht alles rein schreiben was mein Ex vom Stapel gelassen hat an LĂŒgen. Ich denke, er ist einfach nur sauer darauf, dass ich nach ĂŒber 11 Jahren Ehe ihn verlassen habe, denn vorher hat es keine andere Frau so lange mit ihm ausgehalten und vor allem nicht mit seiner Schwester, die ĂŒber 8 Jahre versucht hat uns auseinander zu bringen. Eine ErklĂ€rung dazu wĂŒrde zu lang werden, aber wer noch mehr wissen möchte ĂŒber UmstĂ€nde, seinen LĂŒgen oder zum Urteil, einfach mich anschreiben.

Ich danke fĂŒr die Aufmerksamkeit und die Geduld beim Lesen ;)



LG Amelinaengel

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DanyX1 (09.02.2013)

Rick

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2

Dienstag, 6. September 2011, 19:36

Hallo und willkommen,

heutzutage ist es ĂŒbrigens keine seltenheit mehr, das kinder beim vater leben ;) , wir machen mittlerweile ca. 20% der ae` s aus.

wie du schon selber zu deinem beitrag sagst: es ist viel aufzuarbeiten... sĂ€mtliche stellen wie jugendamt, verfahrenspflegschaft, anwĂ€lte, gericht etc. sind bereits involviert, und du hast ja auch bereits diverse beratungsstellen wie Kinderschutzbund, ISUV, kontaktiert bzw. fĂŒr dich eine threapie angefangen, leider aber abgebrochen. vielleicht wĂ€re hier ein guter ansatzpunkt, diese fortzufĂŒhren, was meinst du?

ich zweifle ganz ehrlich, ob ein forum wie unseres dir wirklich weiterhelfen kann. es gibt einfach momente, wo wir hier an klare grenzen stossen, wenn eben im realem leben dringend handlungsbedarf besteht - und bei deiner (vor-) geschichte sehe ich das unbedingt!

gerne sind wir fĂŒr einen austausch da, es gibt hier auch einen chat, der gegen 21:00 uhr gut besucht ist, ich drĂŒcke dir die daumen,

lg Rick

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Comfort (06.09.2011)

thomas0123

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3

Dienstag, 6. September 2011, 19:37

hallo und herzlich willkommen hier :ger


wĂŒnsche dir einen angenehmen aufenthalt hier und viele nette kontakte.


bei fragen oder tipps die du hast einfach posten. wenn dir der sinn danach steht, schau doch mal im chat ab circa 21.00 uhr vorbei. da sind dann immer nette leute zum lockeren plausch und seele baumeln lassen. :whistling:


solltest du fragen zur seite und ihren funktionen haben, helfen dir die moderatoren und admins gerne weiter.


zu deinem "fall" habe ich aber irgendwie noch fragen.

zum einen, als lkw fahrer der bei der trennung ja die ganze woche gar nicht da war, wie realisiert er nun die betreuung der kinder?

wenn er als fernfahrer die ganze woche weg war, hattet ihr kein möglich keit mit auto oder öffentlichen verkehrsmitteln irgendwo hinzukommen?zu terminen,Àrzten,schule?

nach der trennung, wo bist du mit den kindern erstmal hin?

laut deinem text habt ihr im tiefsten osten gewohnt, nun hast du ein ort als wohnort im tiefsten westen angegeben, woher kommt der wandel quer durch die republik? hast du diese entfernung mit den kindern zu deinem neuen lebenspartner geschaffen?

warum hast du so angst davor das er umziehen könnte? was bei gemeinsamen sorge- und aufenthaltsbestimmungsrecht von ehelichen kindern ja nicht so einfach geht.

wie lief in der zeit zwischen der trennung/auszug am 17.09.2010 bis zur verhandlung am 10.08.2011 der umgang/kontakt zwischen den kindern und ihrem vater?


Lg thomas ^^
Was keiner wagt,das sollt ihr wagen,Was keiner sagt,das sagt heraus
Was keiner denkt,das wagt zudenken,Was keiner anfĂ€ngt,das fĂŒhrt aus
Wenn keiner ja sagt,sollt Ihrs sagen,Wenn keiner nein sagt,dann sagt doch nein
Wenn alle zweifeln,dann wagt zu glauben,Wenn alle mittun,dann steht allein
Wo alle loben,habt Bedenken,Wo alle spotten,spottet nicht
Wo alle geizen,da wagt zu schenken,Wo alles dunkel ist,da macht Licht!!!


Lothar Zenetti

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Comfort (06.09.2011)

airam

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4

Dienstag, 6. September 2011, 20:57

Hallo Amelinaengel :)

Wenn ich mich recht entsinne hatten wir Mitte/Ende Juli einmal eine kurze Unterhaltung im chat :) Da war ja noch einiges in der Schwebe ...
Was Du bereits anschriebst, und auch Rick Dir riet, die psychologische Hilfe (Therapie) solltest Du auf jeden Fall in Anspruch nehmen, denn ich glaube das es gerade aufgrund der langen Vorgeschichte notwendig ist , und Dir eine UnterstĂŒtzung sein kann, die Dir Dein neuer LAG zur Zeit nicht bieten kann . ...

Des weiteren hast Du bereits den Weg der Revision eingeschlagen, bist also auch dort (sowie bei sĂ€mtlichen fĂŒr Dich erreichbaren Vereinen und Gruppen ) bereits tĂ€tig geworden. ... Ich denke ein machbarer Weg, der aber auch viel Kraft, Mut und Hoffnung benötigt.

Rein VerstĂ€ndnismĂ€ĂŸig (nach Lesen der oben beschriebenen Situation) ... ein Richter, kann wenn die Rechtspflegerin dementsprechend aussagt und argumentiert mit UnverstĂ€ndnis auf den plötzlichen Wegzug reagieren (der wohl wie oben beschrieben auch nicht ohne Grund war) ....So wie ich es verstand, wurde mit den Kids in den tiefen Westen gezogen, zu dem Bekannten der heute LAG ist ... somit wurde , wenn es hart auf hart kommt, die Entfernung ohne EinverstĂ€ndnis des Noch-Ehemannes geschaffen ... Dieses kann ganz arg nach hinten los gehen (so wie oben beschrieben) - unerheblich, was vorher in der Ehe vorher alles war oder nicht war ....ggfs. ist dieses einer dieser FĂ€lle ...

Wie auch immer es nun weitergeht, ganz viel Kraft Dir das Du fĂŒr Dich selber einen Weg der Akzeptanz der Situation, in irgend einer Form, findest ! ... Den Weg in den chat hast Du ja bereits einmal vor ein einhaltb Monaten gefunden ... komm einfach wieder vorbei :)

Lg airam : iwn
:rot "Verantwortlich ist man nicht nur fĂŒr das, was man tut, sondern auch fĂŒr das, was man nicht tut." (Laotse)
... : iwn ...

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Comfort (06.09.2011)

Amelinaengel

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5

Mittwoch, 7. September 2011, 00:32

Zitat von »[url='http://www.alleinerziehend.net/index.php?page=User&userID=29620'«

thomas0123[/url] ]zu deinem "fall" habe ich aber irgendwie noch fragen.

zum einen, als lkw fahrer der bei der trennung ja die ganze woche gar nicht da war, wie realisiert er nun die betreuung der kinder?

wenn er als fernfahrer die ganze woche weg war, hattet ihr kein möglich keit mit auto oder öffentlichen verkehrsmitteln irgendwo hinzukommen?zu terminen,Àrzten,schule?

nach der trennung, wo bist du mit den kindern erstmal hin?

laut deinem text habt ihr im tiefsten osten gewohnt, nun hast du ein ort als wohnort im tiefsten westen angegeben, woher kommt der wandel quer durch die republik? hast du diese entfernung mit den kindern zu deinem neuen lebenspartner geschaffen?

warum hast du so angst davor das er umziehen könnte? was bei gemeinsamen sorge- und aufenthaltsbestimmungsrecht von ehelichen kindern ja nicht so einfach geht.

wie lief in der zeit zwischen der trennung/auszug am 17.09.2010 bis zur verhandlung am 10.08.2011 der umgang/kontakt zwischen den kindern und ihrem vater?




Erst einmal danke fĂŒr Eure Antworten. Nun zu Deinen Fragen Thomas:

Mein Ex ist seit letztes Jahr Oktober arbeitslos und will auch nicht wieder arbeiten,damit er "auf einmal" fĂŒr die Kids da ist. Vorher war ich 100% zu Hause, habe mich 7Tage die Woche, 24h Ppro Tag um die Kids gekĂŒmmert, er war nur Wochenendpapa und nicht mal da hat er sich gekĂŒmmert.

Nach der Trennung bin ich nach Niederkassel gezogen, ja es war mein neuer Lebenspartner. Ohne ihn wĂ€re ich dort nicht weg gekommen. Wir hatten kein Auto mehr, Bus oder Bahn fahren dort so selten, dass man Probleme hatte bei Arztterminen oder sonst was. Schule gab es im Ort. Es leben dort nur ca 10.000 Einwohner und die meisten Harz IV EmpfĂ€nger oder Rentner. Es gibt dort nichts im gesamten Umkreis, womit man vernĂŒnftig hĂ€tte etwas machen können. Kinderklinik ist 40km entfernt, also im Notfall kann man nicht mal seine Kids besuchen, weil die Busse so schlecht fahren. Ist ein Horror da gewesen.

Ja, warum habe ich Angst das er umziehen könnte? Also Grund 1: Er will nach HAmburg, dagegen habe ich ncihts, aber nun zu Grund 2 : seine Schwester wohnt dort und sie wĂŒrde alles tun, dass ich meine Kinder nie wieder sehe, so wie sie zuvor hat all die Jahre diese Ehe zu zerstören. So oft hatten wir deswegen Streit, und oft genug haben andere seine Gewalt wegen der erfahren dĂŒrfen, nicht nur ich,sondern auch meine Mutter hat er deswegen geschlagen, nur weil sie ihm die Meinung gesagt hat, wie seine Schwester sich am Telefon verhalten hatte, und er glaubte ihr nicht,obwohl Lautsprecher an war und es 5 Erwachsene mitbekommen hatten. Meine mutter hatte danach HĂ€matome an der gesamten rechten Seite, weil er sie niedergeschlagen hatte und sie dann auch noch unglĂŒcklich gefallen ist. Er hatte einen solchen Wutausbruch, dass die Polizei geholt werden mußte, aber Anzeige wurde nicht erstattet, da hat die Polizei gesagt, dass man sowas in einer Familie nicht macht. Toller Freund und Helfer.
Selbst wo meine "SchwĂ€gerin" mir meinen Sohn 2006 bei der Trennung entzogen hatte, sollte ich nach aussagen des Jugenamtes keine Anzeige machen, da wir doch eine Familie sind und man doch Probleme besprechen könnte. Es gibt so viel Beweise, aber nichts von alle dem wurde eingeholt. Der Polizeibericht ist noch da, die UNterlagen sind beim Jugendamt, aber nichts interessierte. Mein Ex ist gewaltĂ€tig! Und nur weil er sich entschuldigt hat und versprochen hat es nie wieder zu tun, hat man ihm geglaubt. Ich hatte wegen ihm schon eine GehirnerschĂŒtterung und vieles mehr. Und auch war er ausschlaggebend gewesen, warum ich damals meine Behandlung abgebrochen hatte. Ich kam nicht weiter. Meine Therapie wĂ€re ein Erfolg gewesen, wenn er nicht immer wieder mich unterdrĂŒckt hĂ€tte. Wie auch mein Sohn leide ich darunter ein Minderwertigkeitskomplex zu haben. Ich gehe nun wieder in Behandlung, aber auch nur deswegen, weil ich Hilfe möchte und endlich meine Therapie beenden möchte. Mit meinem neuen Lebenspartner wird mir dies gelingen, da er mich so schon versucht aufzubauen.

Der Kontakt wurde in der 1. Verhandlung aufgebaut, so entstand ein 14 tĂ€giger Rhytmus wie er normal ist. Vorher hatte ja das Jugendamt nicht gewollt, dass nach dem Vorfall die Kinder Kontakt zum Vater hatten, aber komischerweise hatte sich mein Ex kurz vor der Verhandlung beim Jugendamt gemeldet und seitdem war dort alles anders. Kurz erklĂ€rt, mein Sohn hatte nicht aufrĂ€umen wollen, hat erst 1 Schlag, 1h spĂ€ter 10 SchlĂ€ge und wieder 1h spĂ€ter 20 SchlĂ€ge bekommen. Das Jugendamt befand dies als Erziehungsmaßnahme. Ich wußte nicht, dass die PrĂŒgelstrafe wieder erlaubt ist, also laut Jugendamt zu dem Zeitpunkt hĂ€tte es keinen ersichtlichen Grund gegeben auszuziehen, da man ja Kinder erziehen soll. Jugendamt=LĂŒgenamt, kein Vertrauen mehr zu dem Verein.

@Rick

Klar sollten auch VĂ€ter mehr Rechte bekommen, aber auch wenn es Beweise gibt, dass diese gewaltĂ€tig sind? Er hat meinen Sohn verprĂŒgelt und das nicht nur einmal. Ich habe es nur beim letzten Mal gemeldet, bevor es die Schule getan hĂ€tte. Ich hatte einfach nur Angst, dass man mir die Kids weg nimmt. Er hat so viele Jahre lang LĂŒgen verbreitet, dass das Amt schon öfter da war. Aussagen wie in der Wohnung wĂŒrde es aussehen wie bei Messis, MĂŒll ĂŒberall, Kinder wĂŒrden eingesperrt, bekĂ€men nichts zu essen usw, mußte ich mir sehr lange gefallen lassen und diese LĂŒgen hat er ĂŒber unsere Nachbarn verbreitet und diese dann weiter in den kleinen Ort rein. Jugenamt war da, auch unangemeldet und hats nichts gefunden. KĂŒhlschrank war genug Essen da, Wohnung war sauber und den Kindern gings gut. Schule und Kita wurde nachgefragt, aber auch da alles ok. Mein Großer ist nur in seinem Verhalten verĂ€ndert und immer aggressiver geworden. Vor 18 Monaten hat er ein anderes Kind zusammen geschlagen, ein Alarmsignal fĂŒr mich. Darum war ich froh hier zu sein. Ich habe dort schon versucht ihn in Therapie zu geben, aber es wurde keine Diagnose erstellt, sondern nur "EIN" ADHS Test gemacht. Hier die Kinderpsychologin war sehr viel grĂŒndlicher und sie stellte halt fest, dass ein Minderwertigkeitskomplex gegenĂŒber seinem Vater besteht, aber obwohl sie dem Jugendamt bescheid gegeben hatte, dass der Vater eine Gefahr fĂŒr das Kind wĂ€re, durfte er seinen Sohn weiter sehen, was die Psychologin als bedenklich fĂŒr seine weitere Entwicklung einstufte.

Mein Noch-Ehemann möchte unseren Sohn wegen ADHS auf die StationĂ€re schicken, so hĂ€tte er keine Probleme mehr damit und er wĂ€re weggesperrt. WĂŒrdest Du so etwas ok finden, wenn es Dein Kind wĂ€re? Eine falsche Behandlung wĂŒrde große Konsequenzen mit sich tragen, die er sich nicht bewußt ist und ihm das auch egal ist. Ich möchte nur das Wohl meiner Kids und wenn sie in Gewalt aufwachsen, oder eingesperrt in einer Klinik wĂ€re es nicht zum Wohle.

@airam

An unser GesprÀch kann ich mich noch gut erinnern, Ich habe versucht Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen, weil ich einfach nur Angst um meine beiden Kleinen habe.

Die Verfahrenspflegerin hat nicht auf den plötzlichen Umzug reagiert. Sie glaubte nicht, dass mein Ex so gewaltĂ€tig ist, so steht es im Bericht drin und vielmehr sieht sie die Fehler bei mir. Ich wĂ€re Fremd gegangen, dabei war er es. Ich wĂŒrde die Kinder nicht richtig versorgen, grĂŒbel, hab ich schon was zu geschrieben, dass mein Ex solche Anschuldigungen mit Hilfe der Nachbarn verbreitet hat und Jugendamt dort aber nichts zu bemĂ€ngeln hatte. Da steht auch drin, dass die Wohnung schmutzig wĂ€re und ich ja nie aufgerĂ€umt hĂ€tte, auch das ist bekannt, dass das nicht wahr ist. Und die LĂŒgen, dass mein Sohn schmutzig und ungeduscht in die Schule mußte und ich meine Tochter nur in Windeln bekleidet in die Kita gegeben hĂ€tte. Solche VorfĂ€lle gab es nie! Ich habe Schreiben aus Schule und Kita, dass es solche VorfĂ€lle nie gab und es sonst dem Jugendamt gemeldet worden wĂ€re, was die Pflicht ist einer staatlichen Behörde wie Schule oder Kita.

Die Verfahrenspflegerin hat nur das in ihrem Bericht geschrieben was mein Ex ihr diktiert hat. Sie hat mich in beiden Treffen auch nicht auf die VorwĂŒrfe angesprochen und was noch besser ist und wo ich eine Zeugin habe, die Verfahrenspflegerin hatte ihm und auch der Lehrerin vom meinem Sohn bereits vor dem 2. GesprĂ€ch mit mir gesagt, dass sie zu sieht, dass er die Kinder bekommt.Ich wollte auch meine Tochter in keine Kita geben, deswegen wĂ€re sie nicht zeitgemĂ€ĂŸ entwickelt. Mein Ex hat im Februar diesen Jahres durch seinen Anwalt erklĂ€ren lassen, dass ich sie hier nicht in die Kita geben darf. Aber gut entwickelt ist die kleine Maus trotzdem, denn sie war bei der U 7a und da gab es keine AuffĂ€lligkeiten, weder in Sprache noch sonst etwas.Trotz dieser Beweise und der Zeugin die nie angehört wurde, glaubte die Richterin der Verfahrenspflegerin. Auch die Anschuldigung dass mein Großer nur hier in der Schule Probleme machte stimmte nicht, dass konnte man in den Zeugnissen lesen von ihm, wo auch sein Verhalten ausfĂŒhrlich beschrieben wurde, aber auch das wollte die Richterin nicht sehen. Die Beweise waren da, aber niemand wollte sie sehen. Wie kann sowas sein? Es ist keine Einbildung gewesen, wir hatten alles dabei und es auch zeigen wollen, aber es wurde nicht angesehen, weil niemand es wollte.

Diesen Alptraum werde ich so schnell nicht los, nicht solange ich nicht meine geliebten Kinder in Sicherheit weiß.

Es gibt noch so viel dazu, aber alles hier aufzuschreiben wĂ€re zu viel. Ich wĂŒrde nur gern etwas tun, was meinen Kindern hilft und das lieber jetzt als spĂ€ter. Ich möchte nicht, dass mein Großer noch so ein traumatisches Erlebnis erfĂ€hrt oder meine Kleine.

airam

*AE.net -Wetterfee*

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6

Mittwoch, 7. September 2011, 09:47

@Amelinaengel:)

Ja an das GesprÀch erinnere ich mich auch noch recht gut :)
... So gesehen ist die "langzeitige RufschĂ€digung" von seitens Deines Noch-Mannes mit Sicherheit ausschlaggebend fĂŒr die Beurteilung der Verfahrenspflegerin gewesen. ...
"Nach Gewaltausbruch entschuldigen, es richtig auf den Ämtern als Erziehungsmaßnahme auslegen, Dir die UnfĂ€higkeiten vorwerfen und dann den Umzug Deinerseits zu einem Fremden und dann auch noch so weit weg ... Ja wie kannst Du nur das GefĂŒge durchbrechen" (Ironie)
Es kann auch von Seitens der Richterin gewichtet werden, wenn bei einem Kind ggfs. ADHS festgestellt wurde, und Dein Ex eine Behandlung (egal welcher Form) befĂŒrwortet-Du aber ggfs. nicht, da Du die Ursachen in der Situation selber siehst ... das das vorher vorgelegte Bild, der UnfĂ€higkeit Deinerseits mit ausschlaggebend war .... 8|

Es hilft derzeit wirklich nur die Revision und ein fĂ€higer Anwalt, der auch die Beurteilungen und Berichte die Du vorlegen kannst mit hineinbringt ... und fĂŒr Dich selber zusĂ€tzlich Leute die Dir die Kraft und den Mut geben weiterzukĂ€mpfen ... :)

Ich wĂŒnsche Dir alle Kraft die Du benötigst,
LG airam
:rot "Verantwortlich ist man nicht nur fĂŒr das, was man tut, sondern auch fĂŒr das, was man nicht tut." (Laotse)
... : iwn ...

Amelinaengel

AnfÀnger

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7

Mittwoch, 7. September 2011, 21:55

Das schlimme ist ja, dass mein Großer nur ADHS Ă€hnliche Sympthome hat, die durch sein stark eingeschrĂ€nktes Selbstbewußtsein sich zeigen. Mein Großer war hier bereits in Behandlung, jetzt hat er keine, aber mein Ex will ihn in die Klinik ĂŒberweisen lassen fĂŒr ADHS Kinder und das empfinde ich persönlich und auch die PSychologin als nicht gut, da keine Behandlung auf seine BedĂŒrfnisse dort statt findet, sondern nur ADHS dort behandelt wird. Das gnaze könnte sich dann nur noch mehr negativ auf die Entwicklung auswirken, so dass die PSychologin und auch ich Angst habe, dass mein Großer spĂ€ter entweder ein Problemkind wird oder aber ganz in sich gekehrt und damit auch gefĂ€hrdet ist und er sich oder andere das Leben nehmen könnte. Davor möchte ich doch mein Kind nur beschĂŒtzen. Mit jedem Telefonat habe ich mehr Angst um meine Kinder, weil mein Ex mir jetzt noch mehr Steine in den Weg legt. Irgendwann wird er den Kontakt abbrechen lassen und mir dann die Schuld dafĂŒr geben. Ich möchte meine Kinder nicht verlieren :(

frauvonstern

AnfÀnger

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8

Mittwoch, 30. Januar 2013, 16:09

MĂŒtter ohne Kinder

hallo!

Ich finde es seltsam, dass viele scheinbar automatisch davon ausgehen, dass eine Mutter sich fĂŒr einen neuen Partner und gegen die Kinder entscheidet. Es gibt auch MĂŒtter die keine Wahl haben! Was ist, wenn man von seinem Ehemann aus der Wohnung rausgeworfen wird, wĂ€hrend er die Kinder zur Oma gebracht hat und dann einem die Kinder weggenommen werden?

Ich denke, dass ist eine sehr heftige situation, in die man einfach so reinrutschen kann, ohne dass man etwas dafĂŒr kann und man fĂŒhlt sich sehr bescheiden dabei!

Gruß, fraustern

BeitrÀge: 322

Danksagungen: 30

9

Mittwoch, 30. Januar 2013, 19:44

Ă€hm der beitrag ist 1,5 jahrwe alt , ich glaube ne antwort wirst du da jetzt nicht mehr bekommen

frauvonstern

AnfÀnger

BeitrÀge: 4

Wohnort: darmstadt

10

Mittwoch, 30. Januar 2013, 20:13

hallo leonies mum

Ja, du hast recht, aber ich bin in einer Ă€hnlichen Situation wie diese frau und ich finde es einfach nicht fair, dass man als mutter einfach verurteilt wird, wenn die kinder beim Vater leben, weil die Leute scheinbar glauben, man sei eine Rabenmutter! Ich kĂ€mpfe jetzt seit 13 monaten ummeine Kinder und sie leben immer noch bei ihremVater! Es zerreißt mir das herz und ich bin kreuzunglĂŒcklich darĂŒber, aber ich muss trotzdem abwarten, bis der sorgerechtsprozeß nzu Ende ist, es bleibt mir nichts anderes ĂŒbrig! Ich hĂ€tte meine kinder nie alleine gelassen, aber es ging einfach nicht anders!

leider habe ich außer diesem beitrag keinen anderen zu diesem Thema gefunden.



Gruß, fraustern