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Silvester 2011
30.12. bis 2.1.2012

Chat für Alleinerziehende

Einladung zum Chat.
Zur Zeit sind folgende User im Chat, die sich gerne mit Dir unterhalten würden:
   Raum Lobby: leonies_mum2(User)

Wer macht was?

jea
25.05.2012
um 09:58 Uhr
ich hätte gerne stahlseiile als nerven guten morgen
 
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Monika1972 (Heute, 01:13)

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Schmiddi (Gestern, 18:15)

Ann12 (24. Mai 2012, 14:49)

Umfrage

8%

manchmal

91%

nein

2%

ja

Insgesamt 66 Stimmen
Neu in der Galerie
von mona84

wendy1971

Anfänger

Beiträge: 1

Danksagungen: 1

Wohnort: sottrum

1

Sonntag, 1. Mai 2011, 21:20

Teenager macht Ärger!

Hallo! Ich bin beinahe 40 Jahre alt und alleinerziehende Mutter einer nicht ganz 14-Jährigen! Das Mädchen raubt mir leider hin und wieder den letzten Nerv, seit sie langsam ins Teenager-Alter kommt.

Vor 8 jahren habe ich mich scheiden lassen, Mein Ex hat gesoffen und ist dauerarbeitslos. Das Töchterlein wurde von ihm nach Strich und Faden verwöhnt, während ich als Einzige das Geld nach Hause gebracht habe. Töchterlein hat sich damals entschieden, bei mir zu bleiben, Ihren Vater darf sie sehen, so oft sie mag (will sie aber nicht wirklich!) Nachdem ich keine Tagesmutter mehr für die "Große" bekomme, und ich leider wegen der Arbeitszeiten nicht ständig zu Hause sein kann, rebelliert Tochter zunehmend stärker, obwohl sie zur Ganztagsschule geht. Seit 3 Jahren lasse ich mich wegen der steigenden Probleme mal mehr oder weniger erfolgreich psychologisch betreuen und habe auch schon Antidepressiva bekommen, nun suche ich auf diesem Wege ein bißchen andere oder neue Wege, um mit Tochter besser klar zu kommen und daß ein Stück mehr Zufriedenheit bei allen erreicht wird. Ich weiß, es gibt keine Patentrezepte, aber wie kann man aufsässige Teenager bändigen, wenn man arbeiten muß und gemeinsame Zeit selten ist?? :S

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thomas0123

Administrator

Beiträge: 835

Danksagungen: 860

Wohnort: Neuwied

Beruf: vorhanden und wird ausgeübt

2

Sonntag, 1. Mai 2011, 23:28

hallo und herzlich willkommen hier :ger


wünsche dir einen angenehmen aufenthalt hier und viele nette kontakte.


bei fragen oder tipps die du hast einfach posten. wenn dir der sinn danach steht, schau doch mal im chat ab circa 21.00 uhr vorbei. da sind dann immer nette leute zum lockeren plausch und seele baumeln lassen. :whistling:


solltest du fragen zur seite und ihren funktionen haben, helfen dir die moderatoren und admins gerne weiter.



bin ja manchmal schon froh nen sohn zu haben und noch zeit bis dahin...



Lg thomas ^^
Was keiner wagt,das sollt ihr wagen,Was keiner sagt,das sagt heraus
Was keiner denkt,das wagt zudenken,Was keiner anfängt,das führt aus
Wenn keiner ja sagt,sollt Ihrs sagen,Wenn keiner nein sagt,dann sagt doch nein
Wenn alle zweifeln,dann wagt zu glauben,Wenn alle mittun,dann steht allein
Wo alle loben,habt Bedenken,Wo alle spotten,spottet nicht
Wo alle geizen,da wagt zu schenken,Wo alles dunkel ist,da macht Licht!!!


Lothar Zenetti

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TomTeilzeitpapa

unregistriert

3

Dienstag, 3. Mai 2011, 10:32

Vielleicht ein Ansatz...

Hallo Wendy,

meine eigenen Kinder sind zum Glück noch ein Stück von der Pubertät weg, aber ich habe mal ein paar Jahre ehrenamtlich Jugendarbeit gemacht und auch diverse Kinder- und Jugendfreizeiten betreut.

Von daher kann habe ich vielleicht den einen oder anderen Tipp, auch wenn ich sie noch nicht an den eigenen Kindern ausprobiert habe (wenn man so direkt verwandt ist, ist immer irgenwie alles ein bißchen schwieriger ;) ).

Was meiner Erfahrung nach eine Entlastung für euch beide sein könnte, wäre diese Probleme gemeinsam zu lösen. Gründet ein (kleines) Familienparlament und besprecht Probleme gemeinsam. Gib ihr das Gefühl (und nicht nur das Gefühl), das sie, wenn sie die Verantwortung übernimmt, auch mitentscheiden darf.

Meiner Erfahrung nach wachsen Menschen mit ihrer Verantwortung.

Oder versucht mal die Rollen zu tauschen (das kann bei ihr mehr Einsicht für deine Situation wecken und andererseits auch sehr witzig für beide sein).

Lg Tom

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Beiträge: 278

Danksagungen: 440

Wohnort: Deutschland

4

Dienstag, 3. Mai 2011, 11:02

Hallo,
den Tipp mit dem Rollentausch finde ich ja genial. Aber ich befürchte, dass ich nach einer Woche nicht mehr wüsste, wie ich meinen Haushalt wieder auf Vordermann bringe....

Meiner ist 13. Der Große 21.

Also, es wird besser. Das kann ich Dir schonmal sagen. Hätte das damals auch nicht für möglich gehalten. Aber es wird!
Bis dahin: durchhalten!

Wir haben auch wenig Zeit miteinander. Ich versuche aber die Zeit, die wir haben doch sehr viel für gemeinsame Dinge zu verwenden. Wir stehen eine halbe Stunde eher auf, damit wir richtig in Ruhe frühstücken können. Dabei redet es sich manchmal besser als abends, wenn alle müde und übervoll von Erlebnissen und Emotionen des Tages sind.

Er will viel gefragt werden. Also sage ich nicht "Bring mal bitte den Müll runter." sondern "Hast Du mal einen Moment Zeit - Kannst Du mal den Müll runterbringen".

Oder die Helfersyndrommasche: "Du, guck mal, ich bin jetzt hier so beschäftigt, brauch aber Platz für den nächsten Abfall. Kannste mal?"
Meistens gehts dann ohne "Wieso immer ich?"

Richtig pampig wird er, wenn er genervt ist. Klar fällts dann schwer, ruhig zu bleiben. Schaffe ich vielleicht zu 60 % der Fälle. Ich denke, das es wichtig ist, nicht gegenzumotzen. Aber, wie gesagt, ist eben nicht so leicht nach einem stressigen Tag. Und ich lass mich dann schon provozieren. Vielleicht kannst Du damit besser umgehen?

Auch wenn es in Erziehungsratgebern nicht befürwortet wird, hilft bei uns ein teilweiser Taschengeldentzug, wenn das Zimmer nicht aufgeräumt wird. Er bekommt es sozusagen rückwirkend. Wenn Sonntag die Woche um ist und das Zimmer sieht schlimm aus, fehlen eben 1-2 Euronen für die nächste Woche. Ich muss auch für mein Geld arbeiten gehen und kann nicht die Putzfrau für ihn spielen. Wenn ich dann konsequent bin und das durchziehe, klappts dann für ein paar Wochen.

Welche Rolle spielt der Vater denn jetzt? Wenn sie nicht hinwill (geht sie trotzdem) kann er sie ja jetzt nicht mehr so verwöhnen. Worin bestand das Verwöhnen? Materiell, oder hat er viel Zeit mit ihr verbracht?

Frag sie, was ihr fehlt, was sie sich wünscht, welche Vorstellungen sie von Eurem gemeinsamen Leben hat. Familienkonferenz ist kein schlechter Tipp.
Das mit dem Stein finde ich gut. Wenn man fertig ist mit reden, gibt man ihn dem anderen und der hört eben so lange zu, bis er den Stein bekommt.

Bei uns hat sich seit einigen Wochen ein neues Pubi-Syndrom herausgebildet: absolute Taubheit...

Also, lass den Kopf nicht hängen.


Ach noch was. Es gibt ganz gute Bücher. Lese grad von einem Herrn Rogge eins über Festhalten und Loslassen in der Pubertät. Findest Du über amazon ganz sicher.
Liebe Grüße!

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Icegirl666

Anfänger

Beiträge: 9

Danksagungen: 9

5

Mittwoch, 4. Mai 2011, 13:11

hallo,

also ich schließe mich dem an was georg1211 vorschlägt mit dem taschengeld entzug,wenn meine zwei großen (11 und 9Jahre) mal nicht das machen was wir sagen gibt es auch kein taschengeld.
oder was bei uns auch zieht ist internetverbot oder die psp wird ein gezogen.
wir bekommen das auch zu spüren das uns die zwei großen manchmal auf der nase herum tanzen,aber wir probieren dann einige möglichkeiten durch und siehe da es funtioniert meistens.

lg annett

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feels

Meister

Beiträge: 964

Danksagungen: 653

Wohnort: Leipzig

Beruf: Ingenieur für Technische Gebäudeausrüstung

6

Mittwoch, 4. Mai 2011, 18:16

Willkommen im Club.... lach

Hallo Wendy!
Ich kann Deine Sitaution absolut nachvollziehen, da meine Tochter in einem ähnlichen Alter ist, wie Deine! Glaube mir, das ist erst der Anfang! Aber ich will Dir keine Angst machen! Lösungen und Wege dazu gibt es genügend! An oberster Stelle muss die Konsequenz stehen! Ich habe mir angewöhnt, kleinere Sanktionen auszusprechen, die ich auch einhalten kann! Vorteil! Wenn kleinere Strafen nicht mehr wirken, Du diese aber durchgezogen hast, weiß Deine Tochter das größere Strafen oder schwerere Folgen eventuell genauso eingehalten werden wie bisher die Kleinen! Aber, und das ist auch eine Erfahrung, die ich gemacht habe, ist das Gespräch auf Augenhöhe! Stelle Ihr Fragen und rege sie damit zum nachdenken an! Das bedeutet, sie soll selbst erkennen, welche folgen es für Eure Familie haben kann, wenn bestimmte Regeln nicht eingehalten werden! Bei uns gehörte zum Beispiel damals auch meine Arbeit dazu! Das heißt, meiner Tochter hätte es gefallen, dass ich jeden Nachmittag wenn sie von der Schule zu Hause wäre! Ich fragte sie: "Was würde es für Folgen haben, wenn ich weniger Arbeite und somit auch weniger Kohle verdiene? Können wir es nicht so machen, dass jeder seinen Job macht? Du deine Schule und ich meine Arbeit? Es hilft mir, wenn ich mich darauf verlassen kann! Am Ende haben wir dann weniger Streit und mehr Zeit miteinander!" So ungefähr lief das ab bei uns! Es funktioniert ganz gut, wobei Du sicher über alles "tausendmal" und "immer das Gleiche" reden musst! Das sind eben Kids! Wie schon gesagt, oberstes Gebot: "Deine Glaubwürdigkeit muss gewart bleiben!"
Viel Glück
LG der Feels
LG der Feels ;)

"...Es gibt nur einen Grund, warum Menschen nicht haben, was sie wollen: weil sie mehr an das denken, was sie nicht wollen. Achte auf Deine Gedanken, und achte auf die Worte, die Du aussprichst. Die meisten Menschen denken an das, was sie nicht wollen, und wundern sich, warum es ihnen wieder und wieder begegnet."(The Secret-Das Geheimnis)

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Lijana

Fortgeschrittener

Beiträge: 120

Danksagungen: 135

7

Freitag, 6. Mai 2011, 10:47

Hallo,
ich habe eine 13-jährige und eine möchtegernteeniesein(mit 9) :D ist manchmal echt schwierig, wobei ich dazu sagen muss, ich bin froh, daß meine Große noch immer relativ normal ist. Schon etwas komisch bei Klamotten und macht nicht mehr alles mit, hat ab und an ihre komischen Launen, aber sonst ist an ihr nichts aussergewöhnliches zu sehen. Das wird mit der Kleinen sicher ganz anders....und auf diese Feuerwerke der Gefühle bin ich jetzt schon gespannt :D
Ansonsten arbeiten wir sehr viel mit gemeinsamen Gesprächen, bzw. es wird jeden Tag besprochen was so passiert ist, was steht an, wo liegen Probleme usw. Sie sind beide relativ selbständig, muss auch, weil sie am frühen Nachmittag schon zu hause sind und ich komme meist erst spätnachmittags von der Arbeit. Sie haben dann schon Mittag gegessen, also entweder Nudeln oder Suppe gekocht, oder was vom Vortag aufgewärmt oder Brot gegessen und schon teilweise mit den Hausaufgaben fertig.
Mit Taschengeld habe ich auch vor Jahren einen kurzen Prozess gemacht. Als die Zeugnisse schlecht wurden, habe ich Taschengeld ganz gestrichen und es gab nur noch Geld für gute Noten(1 und 2) in den Hauptfächern, und alle Nintendospiele, die nichts mit lernen zu tun hatten, habe ich auch eingesammelt und nur in den Ferien herausgegeben. Das hat geholfen. Dieses Jahr ab dem Zwischenzeugnis bekommen sie wieder Taschengeld und ich habe dazu gesagt.... bis zu nächsten 4. Danach ist wieder ende bis zum nächsten guten Zeugnis :D und das kann wieder dauern. Na ja, ich glaube davor haben sie riesen Angst :D sie sind ja nicht mehr so klein und möchten eigenes Geld haben. Die Große hat sogar angefangen Zeitung auszutragen. Und es klappt auch mit hinsetzen und lernen auch wenn ich nach den Ferien noch mal erinnern muss, was ja nicht in meinem Interesse ist was das Geld angeht, aber ich möchte ja freundlich sein :D
LG
Lijana

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lijana« (6. Mai 2011, 10:56)


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