Hallo!
Schön, dieses Forum gefunden zu haben. Ich freue mich auf einen netten Austausch, da hier wohl alle die gleichen Probleme und Nöten des Alleinerziehens gemeinsam haben
Kurz zu mir: ich bin 26 und meine Tochter ist anderthalb. Ich bin seit dem 7. Monat der Schwangerschaft alleine und daher kenne ich den Alltag mit Zwerg nichts anders als allein

Mit der Situation habe ich mich gut abgefunden und bin sehr glücklich mit der Kleinen.
Meine berufliche Situation ist momentan sehr frustrierend. Ich war bislang zuhause und möchte nun gerne wieder arbeiten. Seit einem halben Jahr schreibe ich Bewerbungen und erhalte laufend nur Absagen

Ich bin zwar Berufsanfänger, habe aber ein abgeschlossenes Studium, eine Zusatzausbildung und viel Praxiserfahrung. Und dennoch... mittlerweile vermute ich, dass es an dem Kind liegt, Bewerber mit Kind folglich nicht erwünscht sind. Seit meinem Abschluss leben wir von ALG II, was langsam sehr schwierig wird.
Das Verhältnis zum KV ist schwierig... Bislang hat er nicht einen Cent gezahlt oder auch nur seiner Tocher mal was mitgebracht, nada! Er prahlt immer stolz, dass er als Student den Unterhaltsvorschuss nie zurückbezahlen muss. Also war er ein Jahr lang einfach nur eingeschrieben, ohne zu studieren... Vom Jugendamt höre ich nur, dass die nichts machen können und wenn er kein Geld hat, ich auch nie was von ihm kriegen werde.
Ansonsten interessiert und kümmert er sich kaum, kommt einmal im Monat kurz, weil er angeblich nur arbeitet. (nach einem Jahr wurde er wieder Vater, die Mutter hat er diesmal geheiratet)
Mir gehen diese Besuche sehr auf die Nieren, weil er sich immer als Opfer sieht und Supervater aufspielt und mir droht, er würde seiner Tochter später "seine Version" erzählen. Das macht mir total Angst, dass sie später seinen ständigen Lügen und Ausreden mehr glauben schenkt als mir, die ich alles für sie getan habe
So, das ist wohl etwas zuviel aus mir rausgesprudelt *g*
liebe grüße,
Merline